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Corona-Kontaktverbot: Wer einen Kölner Spielplatz betritt, begeht eine Straftat – Anzeige!

Wir haben nun schon mehrfach über das Kontaktverbot berichtet und wie sich das in Köln auswirkt. An den Wochenenden konnten wir sehen, wie die sonst so belebten Plätze in der City aussehen, wenn ein öffentliches Leben nicht mehr existiert: Geschlossene Restaurants und Geschäfte führten zu leeren Einkaufsstraßen, Bahnstationen und Verkehrsknotenpunkten.

Viele Kölner sind gerade bei frühlingshaften Temperaturen auf Grünanlagen und Parks, aber auch zu Seen rund um Köln ausgewichen. Hier erreichten uns viele Schilderungen, dass es im Gegensatz zur Kölner City in diesen Bereichen zum Teil sehr voll gewesen sei. Entsprechend gab es hier auch einige Verstöße.

Das Kölner Ordnungsamt hat nun noch einmal betont, dass die Mitarbeiter Verstöße gegen das Kontaktverbot konsequent ahnden (was bei welchen Vergehen droht, lest ihr weiter unten). Unter anderem bedeutet das auch: Wer derzeit einen Spielplatz betritt, begeht eine Straftat und wird angezeigt.

In unserem kostenlosen kölschen Newsletter erhaltet ihr die wichtigsten Informationen zur Corona-Krise in Köln. Wir haben aber auch bewusst Geschichten aus Köln, die uns jenseits von Corona ablenken und Mut machen. Tragt Euch hier unverbindlich ein:

Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, gab es in Köln allein 371 Verstöße gegen das Betretungsverbot von Spielplätzen. (hier lest ihr den ganzen Stadtanzeiger-Bericht mit Gesamtzahlen über Verstöße in Köln).

Es gibt viele Initiativen, wie das Lied der Veedel-Band mit 40 Kölner Musikern, die an die Menschen appellieren, zuhause zu bleiben. Die richtige Probe wird vermutlich erst noch auf die Menschen in Köln zukommen: Nämlich dann, wenn sich das frühlingshafte Wetter dauerhaft durchsetzen wird.

Wie erlebt ihr das Kontaktverbot in Köln? Schreibt uns eine E-Mail.

Hier könnt ihr Live sehen, wie es derzeit in Köln aussieht:

DEVK-Webcam

Auf dem Dach der DEVK-Zentrale sind mehrere Webcams installiert. Eine davon ist Richtung Zoobrücke, Seilbahn, Bastei, Rheinufer und Dom gerichtet. Hier gelangt ihr zur Webcam

Webcam auf dem Lanxess Tower

Auf dem Dach des Lanxess Towers kann man in diversen Perspektiven Wählen, unter anderem über die Deutzer Brücke Richtung Rheinufer, auf die Altstadt und den Rheinauhafen gucken. Hier gelangt ihr zur Webcam

Dentinnova Zahnarztpraxis Webcam auf den Heumarkt

Die Webcam der Dentinnova Zahnarztpraxis zeigt den Heumarkt und den Beginn der Deutzer Brücke. Hier gelangt ihr zur Webcam

Webcam Köln/Bonn Flughafen

Die Webcam am Flughafen Köln/Bonn hat ebenfalls mehrere Perspektiven, unter anderem auf das leere Parkhaus, aber auch die Rollfelder mit den Maschinen. Hier gelangt ihr zur Webcam

Koeln.de-Webcam auf den Roncalliplatz

Die Webcam von Koeln.de wird alle drei Minuten aktualisiert und zeigt ein Bild vom Roncalliplatz. Hier gelangt ihr zur Webcam

In unserem Shop findest Du individuelle kölsche Designs:

Diese Strafe droht Leuten, die sich nicht an das Kontaktverbot halten

Die Landesregierung in Nordrhein Westfalen hat veröffentlicht, welche Strafen Leuten drohen, die sich nicht an das erlassene Kontaktverbot halten. Unter der Überschrift „Straf- und Bußgeldkatalog zur Umsetzung des Kontaktverbots“ ist detailliert aufgeführt, was Leuten bei welchen Verstößen droht. (Foto: Moni Troschella)

Die Strafen gelten somit auch für Köln.

Hier seht ihr 9 Beispiele, was Leuten droht, die gegen das Kontaktverbot verstoßen, die ausführliche Katalog ist unten verlinkt.

Öffentliche Ansammlung von mehr als 2 Personen: 200 Euro pro Person

Grillen / Picknicken: 250 Euro pro Person

Eine öffentliche Ansammlung von mehr als 10 Personen gilt als Straftat!

Unerlaubte Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen: 200 Euro pro Person

Wer ein Einkaufszentrum aufsucht und nicht die zulässigen Geschäfte besuchen möchte: 400 Euro pro Person

Wer Außerhaus-Speisen und Getränken im Umkreis von weniger als 50 Meter der gastronomischen Einrichtung verzehrt: 200 Euro

Wer an einer Sportveranstaltung teilnimmt: 250 Euro pro Person

Wer Restaurants, Kneipen oder Cafés trotz Verbot bertreibt: 4000 Euro

Wer eine öffentliche Versammlung durchführt, begeht eine Straftat.

Im Wiederholungsfall können Geldbußen bis zu 25.000 Euro verhängt werden.

Den ausführlichen Katalog könnt ihr euch hier auf der Seite der Polizei NRW anschauen.

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