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Autowracks im Rhein

Bei Worringen und Königswinter: Polizei findet Autowracks im Rhein

Das extreme Niedrigwasser im Rhein sorgt derzeit nicht nur für Einschränkungen bei der Schifffahrt, sondern bringt auch immer wieder Dinge ans Tageslicht, die teilweise seit Jahrzehnten auf dem Grund des Flusses liegen. Nachdem zuletzt unter anderem mögliche Überreste eines römischen Hafens, Schiffswracks und Weltkriegsmunition sichtbar geworden waren, sind nun gleich zwei Autowracks aus dem Rhein geborgen worden. (Foto: Polizei Duisburg)

Eines davon entdeckten Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits am 3. August in Königswinter. Das Fahrzeug lag an einer Slipstelle, die unter anderem zum Einsetzen von Einsatzbooten genutzt wird. Am Dienstag, 18. August, konnten die stark beschädigten Überreste schließlich aus dem Rhein geborgen werden.

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Bei dem Wagen handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen Fiat 126. Vermutlich stammt das Fahrzeug aus einer Baureihe, die zwischen 1976 und 1984 produziert wurde. Wie lange der Kleinwagen tatsächlich im Rhein gelegen hat, lässt sich nicht mehr feststellen. Der Zustand spricht allerdings dafür, dass es viele Jahre gewesen sein müssen.

Das Fahrzeug war so stark korrodiert, dass die Ermittler keine Hinweise mehr auf den letzten Besitzer finden konnten.

Toyota bei Worringen lag seit zwölf Jahren im Rhein

Deutlich mehr ließ sich über ein zweites Autowrack herausfinden, das im Kölner Norden entdeckt wurde. Bei Wassertiefenmessungen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts stießen Mitarbeiter bei Rheinkilometer 710 im Bereich Worringen auf ein Fahrzeug unter Wasser.

Am 12. August wurde der Wagen geborgen. Es handelte sich um einen Toyota Yaris. Eine Überprüfung ergab anschließend, dass das Auto bereits im Juni 2014 als gestohlen gemeldet worden war. Damit hatte das Fahrzeug rund zwölf Jahre im Rhein gelegen.

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Hinweise darauf, dass eines der beiden Fahrzeuge mit einem Kapitaldelikt oder einem Vermisstenfall in Verbindung stehen könnte, gibt es nach Angaben der Polizei nicht. Die beiden Autowracks können deshalb nun fachgerecht entsorgt werden.

Niedrigwasser macht den Rhein zum Fundort

Dass solche Überreste derzeit überhaupt entdeckt werden, hängt mit dem außergewöhnlich niedrigen Wasserstand des Rheins zusammen. Bereiche, die normalerweise dauerhaft von Wasser bedeckt sind, werden derzeit sichtbar.

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