Verliebt in Köln-Kanal auf WhatsApp: hier klicken & kostenlos beitreten
Baustelle Rheinufer Köln

So sieht es jetzt hinter den Baustellen-Planen am Rheinufer aus

Im Umfeld des Kölner Doms und der Altstadt gibt es in diesem Sommer viele Baustellen. An das Dom-Hotel haben sich die Kölner nun bereits 10 Jahre gewöhnt. Neu ist seit Sommer 2023 die große Baustelle an der Rheinufer-Promenade. Das Areal ist mit Bauzäunen abgesperrt, Fußgänger und Radfahrer können nicht direkt am Wasser entlanggehen, sondern über eine speziell geteerte Straße. Die verläuft über den so genannten Rheingarten und soll später wieder abgebaut werden.

Von der Promenade aus ist es schwierig, einen Überblick auf die Baustelle zu bekommen, da zum Teil Bauplanen die Sicht verdecken. Von der Deutzer Brücke aus aber hat man einen guten Überblick auf die Baustelle und sieht, was hier derzeit passiert und wie der Baufortschritt ist.

Newsletter abonnieren ✅ Stadt, Land, Kölle-Vorlage kostenlos als PDF erhalten ✅

Stadt Land Kölle

Newsletter abonnieren ✅ Stadt, Land, Kölle-Vorlage kostenlos als PDF erhalten ✅

Hier sieht man mittlerweile, dass die Baustelle im erste Abschnitt weit fortgeschritten ist. Zum Teil wurde sogar die alte Rheinmauer aus dem 19. Jahrhundert freigelegt. Im Mai wurden im ersten Bauabschnitt bereits die ersten Fertigteile für die neue Kragplatte verlegt. Dieser Teil der Rheinuferpromenade wird freigegeben, sobald er fertig ist.

Der zweite Bauabschnitt beginnt ab dem Kölner Pegel bis zum südlichen Ende der Kragplatte, unterhalb der Deutzer Brücke. Bis die Baustelle am Rheinufer verschwunden ist, wird also noch einige Zeit vergehen.

Warum gibt es die Baustelle?

Hintergrund der großen Baustelle: Auf einer Länge von 225 Metern wird die Promenade neu gestaltet. Konkret müssen 5 Meter breite Platten („Kragplatten“) neu auf die historische Ufermauer aus dem Jahr 1890 aufgesetzt werden, weil die Sicherheit zuletzt nicht mehr gewährleistet werden konnte. Diese Platten ragten zuletzt über die Ufermauer hinaus. So wird es auch künftig sein.

Historische Ufermauer von 1890 bleibt erhalten

Ein Großteil der Arbeiten wird vom Wasser aus gemacht, da in der Altstadt nur ein begrenzter Platz für eine Baustelle zur Verfügung steht. Die neue Kragplatte wird auf die Ufermauer aus dem Jahr 1890 aufgesetzt, die dafür noch für stabil befunden wurde.

Wenn man derzeit von der Deutzer Brücke auf die Baustelle blickt, sieht man, wie tief hierfür die Bauarbeiten gehen müssen. Ein Teil der Baustelle liegt deutlich unter der aktuellen Höhe der Rheinpromenade. Die Kosten der Erneuerung betragen rund 18 Millionen, das sind 5 Millionen mehr, als ursprünglich geplant.

Anzeige:

Bäume gefällt, KD Verkaufspavillon abgerissen

Für die Baumaßnahme mussten auch mehrere Bäume an der Promenade gefällt werden, die ersetzt werden. Nicht ersetzt wird der Verkaufspavillon der Köln Düsseldorfer, die über Jahrzehnte an dieser Stelle stand.

Er ist mittlerweile abgerissen, die KD Verkaufsstelle wird künftig nicht mehr an diesem Ort sein. Ende Juni 2022 hatte die Köln Düsseldorfer ihre Verkaufsstelle für Tickets nach Jahrzehnten geräumt.

Im Gegensatz zum Verkaufspavillon wird der Spindeltreppenturm an der Deutzer Brücke erhalten bleiben. Auch für den denkmalgeschützten Rheinpegel, wird ein Loch in die neue Kragplatte gemacht.

Optisch ändern wird sich übrigens nicht viel. Die neuen Kragplatten sehen so aus wie die alten Betonplatten. Nur der Pavillon wird verschwunden sein. Eine Übersicht zu der Maßnahme seht ihr auf dieser Seite der Stadt Köln.

Zurück

1 Kommentar

Kommentiere diesen Artikel