Bauern Protest Köln

Protesttag: Landwirte legen Köln mit Traktoren lahm

Hunderte Landwirte haben am Montag zeitweise den Verkehr lahmgelegt. Sie protestierten mit langen Korsos durch die Stadt gegen die Subventionskürzung bei Agrar-Diesel. Die Bauern-Proteste fanden am Montag nicht nur in Köln, sondern deutschlandweit statt. Auch in zahlreichen Umland-Gemeinden von Köln fuhren die Landwirte mit Traktoren durch die Straßen. (Foto: Janette Flock)

Für Köln wurde laut Polizei am Montag eine Versammlung (Thema: „Abschaffung der Dieselrückerstattung und grünen Kennzeichen“) durch eine Privat-Person angemeldet für eine Uhrzeit zwischen 9:00 und 18:00 Uhr angemeldet. Ursprünglich waren 70 Traktoren und 50 Privatfahrzeuge angemeldet. Die Anzahl wurde im Laufe des Tages laut Beobachtern in Köln aber übertroffen.

Köln Mandala

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Am Vormittag zogen die Landwirte zunächst über die Luxemburger Straße stadteinwärts und fuhren anschließend über die Severinsbrücke. Im linksrheinischen fuhr der Traktor-Umzug anschließend unter anderem in Richtung Sülz zur Vogelsanger Straße. Viele Fahrzeuge hatten Schilder an den Traktoren angebracht, die sich gegen die Politik der Ampel-Regierung richteten.

Zeitweise musste auf einigen Linien auch der Verkehr bei der KVB unterbrochen werden.

Protestzug mit Traktoren durch die Kölner Innenstadt

Der Aufzug startet am Eifeltor. Von dort führt er über:

  • innerstädtische Straßen
  • die Severinsbrücke ins Rechtsrheinische
  • anschließend über die Innenstadt zur Vogelsanger Straße.

Die Anschlussstelle Eifeltor (Auf- und Abfahrten zur BAB 4) war zudem gesperrt. Wie die Polizei mitteilte, blockierte Landwirte am Nachmittag auch die Auffahrt zur Autobahn A555 bei Wesseling.

Aufzug der Bauern auch in Leverkusen

In Leverkusen hatte ebenfalls eine Privatperson zum Thema „Aktionswoche der Landwirtschaft gegen die Sparpläne der Bundesregierung“ eine Versammlung mit etwa 100 Fahrzeugen in der Zeit von 10:00-14:00 Uhr angemeldet.

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Der Aufzug war geplant vom Ortsteil Imbach bis nach Leichlingen. Von dort aus ging es über die Burscheider Straße zurück nach Opladen und in die Stadtteile Wiesdorf, Schlebusch sowie Lützenkirchen.

Das fordert der Rheinische Landwirtschaftsverband

Der Rheinische Landwirtschaftsverband fordert in einer Stellungnahme auf seiner Homepage: „Die bestehende Agrardieselregelung muss unverändert fortgeführt und die Kfz.-Steuerbefreiung beibehalten werden. Wir appellieren an alle Abgeordneten im Bundestag, sich gegen die neuen Pläne der Bundesregierung zu stellen und sich auf die Seite der heimischen Bauernfamilien und Gärtner zu begeben.“

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