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Ab sofort: In Köln gibt es zwei neue Stadtbahnlinien

In Köln gibt es ab sofort zwei neue Stadtbahnlinien: Die Linien 14 und 19 sind provisorisch für die kommenden Monate in der Stadt unterwegs. Grund ist die Komplettsperrung der Mülheimer Brücke für KVB-Bahnen bis November dieses Jahres. Dadurch sind die Stadtbahnlinien 13 und 18 getrennt, da sie nicht über den Rhein fahren können. Hier lest ihr die wichtigsten Fakten zu den Neuerungen:

  • Was passiert mit der Linie 13 und 18, die über die Mülheimer Brücke fahren?
  • Wo verkehren die neuen Linien 14 und 19?
  • Wie fährt die Ersatzbuslinie 118?

Foto: Christoph Seelbach / KVB

So fährt die Linie 13

  • Während der Trennung fahren die Bahnen der Linie 13 im linksrheinischen Stadtgebiet lediglich zwischen der Endhaltestelle „Sülzgürtel“ und der Haltestelle „Slabystraße“. Im rechtsrheinischen Stadtgebiet fährt die Linie 13 nicht.

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So fährt die Linie 18

  • Die Bahnen der Linie 18 fahren während der Trennung im linksrheinischen Stadtgebiet aus Bonn bzw. Brühl kommend nur bis zur Haltestelle „Slabystraße“ und von dort zurück. Im rechtsrheinischen Stadtgebiet fahren die Bahnen der Linie 18 im Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Mülheim Wiener Platz“ und der Endhaltestelle „Thielenbruch“.

So fährt die neue Linie 14 in Köln

Zur Entlastung der Stadtbahn-Linie 4 wird eine provisorische Linie 14 eingesetzt. Deren Bahnen fahren von der Haltestelle „Keupstraße“ über die Haltestelle „Neumarkt“ bis zur Haltestelle „Ebertplatz“ und fahren dann zurück in Richtung Mülheim.

Die Linie 14 fährt über den gesamten Tag in einem 10-Minuten-Takt, abends im 15-Minuten-Takt und im Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt.

So fährt die neue Linie 19 in Köln

Um ausreichend Kapazität in der morgendlichen Verkehrsspitze anzubieten, wird eine provisorische Linie 19 eingesetzt, die zwischen den Haltestellen „Klettenbergpark“ und „Ebertplatz“ über die Ringstrecke verkehrt.

Die Bahnen fahren bis zur Haltestelle „Barbarossaplatz“ auf dem Linienweg der Linie 18 und wechseln dann bis zur Haltestelle „Ebertplatz“ auf den Linienweg der Linien 12 und 15.

Mit der Ersatzbuslinie 118 über den Rhein

Die Busse der Linie 118 fahren in einem Rundkurs von der Haltestelle „Mülheim Wiener Platz“ zur Haltestelle „Stegerwaldsiedlung“, über die Zoobrücke zur Haltestelle „Zoo/Flora“ und zur Haltestelle „Neusser Straße/Gürtel“. Von hier aus fahren sie weiter über die Haltestellen „Amsterdamer Straße/Gürtel“ und „Boltensternstraße“ wieder zur Haltestelle „Zoo/Flora“ und zurück zur Haltestelle „Mülheim Wiener Platz“.

Für die insgesamt 19 Haltestellen der Ersatzbusse werden weitestgehend bestehende Haltestellen regulärer Bus-Linien genutzt. Lediglich die Ersatzbus-Haltestellen „Zoo/Flora“ und „Stegerwaldsiedlung“ werden als provisorische Haltestellen an der Zoobrücke und auf dem Pfälzischer Ring aufgebaut.

Die Ersatzbusse fahren im 10-Minuten-Takt und benötigen beispielsweise zwischen den Haltestellen „Mülheim Wiener Platz“ und „Zoo/Flora“ zwischen elf und 19 Minuten.

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Welche Gleisarbeiten finden auf der Mülheimer Brücke statt?

Insgesamt werden über 4.500 Meter Schiene erneuert. Dabei werden auch 4.200 Gleisauflager („Böckchen“) demontiert und später durch 3.120 Stück auf der Flut- und Strombrücke ersetzt. Die restlichen werden an den links- und rechtsrheinischen Brückenrändern in die Schwellen auf der festen Fahrbahn integriert.

Zudem werden zehn Auszugsvorrichtungen, die den Ausgleich der temperaturbedingten Materialdehnung ermöglichen, ausgetauscht.

Des Weiteren werden zwei Weichen und eine Gleiskreuzung zur Verzweigung der Linien 13 und 18 im linksrheinischen Bereich erneuert.

Durch den Einbau einer kontinuierlich-elastischen Schienenlagerung (KES) und die vorzunehmende Gleisoptimierung im Weichenbereich wird der Lärmschutz verbessert.

Projekt kostet 18,6 Mio. Euro

Die KVB kalkuliert ihre Projektkosten aktuell mit zirka 18,6 Millionen Euro. Hiervon entfallen etwa 20 Prozent (ca. 3,7 Millionen Euro) auf die Planung, der größte Anteil von etwa 80 Prozent auf Material und Arbeitsleistung. Von den KVB-Kosten tragen der Bund 50 Prozent und das Land Nordrhein-Westfalen 10 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Gearbeitet wird grundsätzlich im Zweischichtbetrieb von 6 Uhr bis 22 Uhr, die Arbeiten an der Oberleitungsanlage werden im Dreischichtbetrieb vorgenommen.

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