Zum Einkaufen, für einen Ausflug oder als Wohnort direkt neben Köln: Hürth kennen viele. Aber wie viel wisst ihr über die Stadt? Über ihre Geschichte, bekannte Gebäude und die Menschen, die hier geboren wurden?
Wir haben elf Fragen zusammengestellt. Es geht um Freizeit, Fernsehen, Sport und eine Vergangenheit, die das Stadtbild stark verändert hat. Manche Antworten kennt ihr wahrscheinlich sofort, bei anderen müsst ihr genauer überlegen. Wie viele bekommt ihr richtig? (Foto: Cecil Bautz)
Die Antworten zum Hürth-Quiz erklärt
1. Otto-Maigler-See: Baden direkt bei Köln
Der Otto-Maigler-See liegt auf Hürther Stadtgebiet und gehört zu den bekannten Badeseen im Kölner Umland. Schwimmen ist im Strandbad erlaubt. Wer einen Besuch plant, findet in unserer Übersicht zum Otto-Maigler-See weitere Informationen.
2. Michael Schumacher wurde in Hürth geboren
Mit Michael Schumacher verbinden viele vor allem Kerpen. Geboren wurde der spätere Formel-1-Star allerdings am 3. Januar 1969 in Hürth. Sieben Weltmeistertitel gewann er während seiner Karriere.
3. „Wer wird Millionär?“ kommt aus Hürth
Günther Jauchs Quizshow wird in Hürth aufgezeichnet. Die Fernsehstudios gehören zu einem Wirtschaftszweig, der die Stadt neben ihrer Industriegeschichte bekannt gemacht hat. Auch die regionale Tourismusgesellschaft verweist auf die Möglichkeit, dort eine Aufzeichnung von „Wer wird Millionär?“ zu besuchen.
4. Der Hürth Park eröffnete 1977
Am 30. August 1977 öffnete das Einkaufszentrum seine Türen. Wer auf die 1970er-Jahre getippt hat, lag also richtig. In den folgenden Jahrzehnten wurde der Hürth Park mehrfach erweitert.
5. Das Feierabendhaus ist ein Wahrzeichen von Knapsack
Das markante Gebäude am Chemiepark heißt Feierabendhaus. Es entstand 1956 nach Plänen des Kölner Architekten Karl Hell. Seine außergewöhnliche Dachkonstruktion macht es zu einem besonderen Beispiel der Architektur der 1950er-Jahre. Seit 1988 steht es unter Denkmalschutz.
6. Das Römergrab liegt in Efferen
An der Ecke Kaulardstraße und Luxemburger Straße ist eine römische Grabkammer erhalten. Sie erinnert daran, dass das heutige Hürther Stadtgebiet bereits in der Römerzeit besiedelt war. Das Stadtarchiv beschreibt das Grab als eine der bedeutenden römischen Grabanlagen in Deutschland.
7. Berrenrath musste der Braunkohle weichen
In den 1950er-Jahren wurde Berrenrath wegen des Braunkohleabbaus umgesiedelt. Die Menschen sollten am neuen Standort weiterhin als Dorfgemeinschaft zusammenleben können. Deshalb erfolgte die Umsiedlung geschlossen innerhalb des Hürther Gemeindegebiets.
8. Die Stadtrechte bekam Hürth erst 1978
Die Geschichte der einzelnen Orte reicht weit zurück. Die Großgemeinde Hürth entstand dagegen erst 1930 durch den Zusammenschluss von sechs Landgemeinden. Bis zur Verleihung der Stadtrechte dauerte es noch bis 1978.
9. Das Wasser der Römer war für Köln bestimmt
Die römische Eifelwasserleitung transportierte Wasser nach Köln. Ihre Trasse verlief auch durch das heutige Hürth. Der Römerkanal-Wanderweg folgt dieser Geschichte und führt auf einem rund zwölf Kilometer langen Abschnitt durch Fischenich, Kendenich, Alt-Hürth, Hermülheim und Efferen.
10. Hürth besteht aus zwölf Stadtteilen
Alstädten-Burbach, Alt-Hürth, Berrenrath, Efferen, Fischenich, Gleuel, Hermülheim, Kalscheuren, Kendenich, Knapsack, Sielsdorf und Stotzheim gehören zu Hürth. Wer beim Zählen auf eine andere Zahl kommt: Alstädten-Burbach bildet einen gemeinsamen Stadtteil.
11. Das halbe Zahnrad steht für die Industrie
Im unteren Teil des Hürther Stadtwappens befindet sich ein halbes silbernes Zahnrad auf rotem Grund. Es symbolisiert die Groß- und Schwerindustrie. Braunkohlegruben, Brikettfabriken, Chemieindustrie und Kraftwerke prägten die Entwicklung Hürths. Die weiteren Wappensymbole sind ein Adler und ein schwarzes Kreuz.
- Lust auf die nächste Runde? In unserem Ehrenfeld-Quiz könnt ihr euer Wissen über das Kölner Veedel testen.


