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Pferde Rosenmontagszug

Dopingtests, Kontrollen, Einsatzzeit: Stadt Köln legt Zahlen zu Pferden im Rosenmontagszug 2026 vor

Der Einsatz von Pferden im Kölner Rosenmontagszug wird seit Jahren diskutiert. Immer wieder geht es um Fragen zum Tierwohl, zur Sicherheit und zu den Kontrollen während des Zugs.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Köln hat nach dem Rosenmontagszug 2026 im Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün mehrere Fragen zum „Einsatz von Pferden im Karneval 2026“ gestellt. (Foto: IMAGO / Political Moments)

39 Dopingtests – keiner positiv

Ein Punkt der Anfrage betraf mögliche Medikamentengaben an Pferde. Deshalb werden beim Rosenmontagszug regelmäßig Blutproben genommen.

Beim letzten Zug wurden 39 Blutproben von Pferden untersucht. Die Analysen erfolgten im Labor der Deutsche Sporthochschule Köln.

  • Das Ergebnis laut Stadt: Keine der Proben war positiv. Es wurden weder Sedativa noch andere Medikamente oder Dopingmittel nachgewiesen.
  • Die Laboruntersuchungen kosten laut Verwaltung etwa 9.000 Euro pro Jahr.
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Zwei Wagen beim Wiegen überladen

Auch die sogenannten Bagagewagen der Reiterkorps wurden überprüft. Diese Wagen transportieren unter anderem Material und Teilnehmer der Gruppen.

Sieben dieser Wagen wurden mit mobilen Waagen des ADAC gewogen.

  • Dabei stellte sich heraus, dass zwei Wagen überladen waren. Sie durften anschließend nicht vollständig besetzt weiterfahren.

Pferde sind rund sieben Stunden im Einsatz

Der eigentliche Rosenmontagszug dauert mehrere Stunden. Für die Pferde ist der Einsatz jedoch deutlich länger.

  • Nach Angaben der Stadt sind die Tiere etwa vier Stunden im Zug unterwegs. Hinzu kommen rund drei Stunden Aufstellung und Vorbereitung vor dem Start.
  • Während dieser Zeit werden die Pferde regelmäßig gefüttert und getränkt. Tiere mit längerer Anreise werden teilweise bereits am Vortag nach Köln gebracht und übernachten zum Beispiel in Ställen auf der Rennbahn.
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Kontrollen und Regeln für den Einsatz

Der Einsatz von Pferden im Rosenmontagszug unterliegt inzwischen zahlreichen Vorgaben.

Dazu gehören unter anderem:

  • tierärztliche Kontrollen der Pferde
  • Vorgaben zum Verhältnis von Reitergewicht und Pferdegewicht
  • Begleitpersonen für jedes Pferd
  • Sicherheitskonzepte mit möglichen Austrittsstellen aus dem Zug

Debatte um Pferde im Karneval hält an

Tierschutzorganisationen kritisieren regelmäßig den Stress für die Tiere durch Lärm, Menschenmengen und Kamellewürfe. Sie fordern einen Verzicht für Pferde im Rosenmontagszug, wie es in anderen Städten der Fall ist.

Tierschützer nutzen besonders mit Blick auf den Karneval mittlerweile verstärkt soziale Medien, um gegen den Einsatz von Pferde im Rosenmontagszug zu protestieren und auf Missstände aufmerksam zu machen.

Die Veranstalter verweisen dagegen auf die Kontrollen und die lange Tradition der Reiterkorps im Kölner Karneval. Das Thema dürfte auch künftig kontrovers diskutiert werden.

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1 Kommentar

  • Das ist alles dummes Gewäsch von Leuten, die von Pferden keine Ahnung haben. Selbst Beruhigungsmittel sind kein Problem. Sowas bekommen Pferde wie Menschen auch bei Operationen. Wenn das nicht jeden Tag passiert, ist das kein Problem und erhöht die Sicherheit. Deshalb befürworte ich eine gewisse Dosierung bei den Umzügen. Aber jetzt sind sie ja verboten. Genau wie Menschen erleben auch Pferde schon mal Streß – auch in der freien Natur . Sie arbeiten aber auch gerne, vieles macht ihnen auch Spaß! Das ist ein Teil des Lebens. Und wenn Pferde nicht mehr geritten oder gefahren werden dürfen, gehen sie in den Schlachthof und werden auch nicht mehr nachgezüchtet. Denn ein Pferd für den gemütlichen Abend auf dem Sofa holt sich kein Mensch. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe selber Pferde, die sehr naturnah gehalten werden. Peta, oder wie die Organisation heißt, sind Hysteriker ohne Sachkenntnis und die Grünen sind nicht viel besser.

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