„Dummse Tünn“ (geb. 1938) und „Schäfers Nas“ (1937−1997) gelten als die Könige des Kölner Rotlichtmilieus. Normalerweise gehen sich die Zuhälter aus dem Weg, aber an diesem Tag kommt es vor der Diskothek „Big Ben“ im Klapperhof zum Kampf zwischen Anton Dumm und Heinrich Schäfer. Weil Dumm zu viel getrunken hat, ist die Sache schnell entschieden. In Dumms Worten: „Dä hät m’r eine vür d’r Kopp jehaue, un dann wor ich fott!“ (Foto: Imago / United Archives)
Wie Dumm vor einigen Jahren dem Express erzählte, habe er an diesem Abend eine Flasche Whiskey getrunken, als er zufällig Schäfers Nas begegnete. Der fragte ihn, ob er besoffen sei. Als er antwortete „Was geht dich das an, du W…“, gab es auf die Mappe. „Die Ringschlacht des Jahres“, titelte der Kölner Express damals im Anschluss und bescheinigte Anton Dumm einen K.o. in der ersten Runde.
Dummse Tünn habe einen Kopf wie ein Eierkarten gehabt, berichtete Jochen Skala, der als Polizist damals gerufen wurde, vor einigen Jahren dem Express. Als die Polizei eintraf sei alles jedoch schon vorbei gewesen. „Wir haben gekegelt“, sagte der unterlegene Tünn zur Polizei. Fotos von dem Aufeinandertreffen gibt es übrigens nicht.



1 Kommentar
gerhard meisch
das mit der prügel für den dummse tüen ist niund cht ganz richtig der ort war nicht der klapperhof sondern der ring vor dem damaligen scothmens club und woher ich dasc weis weil ich dabei war ich bin der bürgermeister vom klapperhof