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Köln

Weißt Du, wie Roncalliplatz, Chlodwigplatz, Neumarkt & Co. zu ihren Namen kamen?

Wer in Köln unterwegs ist, kommt meist nach kurzer Zeit zu einem der rund 30 Plätze in der Stadt. Die Namen sind fest im Volksmund verankert, doch die wenigsten denken im hektischen Alltag darüber nach, woher die Plätze eigentlich ihre Namen haben und welche Geschichte dahintersteckt. (Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Als wir uns angeschaut haben, wie die Plätze ihre Namen bekommen haben, ist uns noch einmal bewusst geworden, wie viele Geschichten jede Ecke und jede Straße dieser Stadt doch erzählt – einfach faszinierend.

Die Namensgeschichte dieser 7 Plätze gibt zumindest einen kleinen Einblick in die vielen Geschichten der Stadt.

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Roncalliplatz

Wie dieser Platz zu seinem Namen gekommen ist, hat uns mit am meisten überrascht. Die Umgebung am heutigen Roncalliplatz ist seit tausenden Jahren besiedelt, seinen heutigen Namen trägt der Platz aber noch gar nicht so lange. Namensgeber ist: Der Papst.

Er ist benannt nach Johannes XXIII, der mit bürgerlichem Namen Guiseppe Roncalli hieß. Der Grund ist ein kostbarer Ring, dem der damalige Papst dem Dom vermachte. Der Ring ist allerdings bereits in den 70er Jahren aus der Domschatzkammer bei einem Raub verloren gegangen.

Ebertplatz

Der Platz wurde Ende des 19. Jahrhunderts angelegt und hieß damals zunächst „Deutscher Platz“. Am 25. August 1974 wurde übrigens die U-Bahn-Station am Ebertplatz eröffnet. Schaut man sich die Architektur der Anlage an, so sind die 70er Jahre hier nicht zu übersehen.

Seinen heutigen Namen erhielt der Platz 1950, er ist benannt nach Friedrich Ebert, SPD-Vorsitzender und erster Reichspräsident in der Weimarer Republik.

Neumarkt

Der Neumarkt gehört zu den größten Kölner Plätzen und wurde bereits im 11. Jahrhundert zur Entlastung des Alter Markts geschaffen. Hier war, wie der Name schon sagt, Markt. Aus diesen beiden Aspekten ergibt sich auch der heutige Name.

Chlodwigplatz

Ist euch bei den Kölner Ringstraßen (entlang der früheren Stadtmauer) schonmal aufgefallen, dass sie alle nach Herrscherhäusern benannt sind? Das ist kein Zufall, sondern wurde von der Stadtverordneten-Versammlung 1883 so beschlossen.

Der Chlodwigplatz ist nach dem Frankenkönig Chlodwig I. benannt, der im 5. und 6. Jahrhundert lebte. Vom Agrippinaufer bis zum Konrad-Adenauer-Ufer folgen die Straßen dieser Abfolge.

Rudolfplatz

Auch der Rudolfplatz folgt der beim Chlodwigplatz beschriebenen Logik. Er ist benannt nach Rudolf von Habsburg. Er wurde im 13. Jahrhundert vom Kölner Erzbischof in Aachen gekrönt. Aus Aachen betrat man die Stadt über die Hahnentorburg auf dem Rudolfplatz und kam über die Aachener Straße in Richtung Köln.

Brüsseler Platz

Der Brüsseler Platz liegt inmitten des Belgischen Viertels vor der Kirche St. Michael. Die Brüsseler Straße führt als Hauptachse des Viertels an dem Platz vorbei.

Die Kölner Stadtverordnetenversammlung vergab 1884 die Straßennamen in dem Viertel mit dem Verweis, dass man „ganz Holland und Belgien sich versammeln lassen wolle.

Appellhofplatz

Der Platz hat seinen Namen durch den so genannten „Rheinische Appellationsgerichtshof zu Cöln“ erhalten, das ab 1826 hier stand und in dem alle Kölner Gerichte saßen.

Im Volksmund hieß es lediglich Appellhof. Das Justizgebäude, das heute das Verwaltungsgericht beherbergt, ist auch heute noch am Platz und direkt sichtbar.

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11 Antworten auf „Weißt Du, wie Roncalliplatz, Chlodwigplatz, Neumarkt & Co. zu ihren Namen kamen?“

Ich bin „Wunschkölnerin“.
In der Eifel geboren (Rhld Pfalz), hatte nie was mit Mainz am Hut.
Gearbeitet im DLF, gewohnt op dr schäl Sick, Bruder am Neumarkt, Mutter auf Melaten… über 40 Johr in der Schweiz… Heimweh no der Öfel un no Kölle. Isch trekke zorock.

Hier in Kolkata/Indien ist es schön etwas über Köln,meine
Geburtsstadt Wissenwertes
zu erfahren.
Wünsche euch ein gutes erfolgreiches 2020

Danke für die Erklärungen! Man weiß ja schon viel, erfährt aber auch noch viel!
Guten Rutsch und allen einen guten Start ins 2020

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