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6 Fakten zum Rheinauhafen, die kaum jemand kennt

Der Rheinauhafen gehört zu Kölns neuesten und modernsten Veedeln. Von einigen wird er argwöhnisch beäugt, andere nutzen ihn, um das Panorama direkt am Rhein zu genießen.

Auf jeden Fall hat der Rheinauhafen als Ort eine lange Geschichte in Köln. Wir haben 6 Fakten zusammengetragen, die vielleicht nicht jeder von euch direkt parat hat, die aber sehr interessant sind.

Herkules hob den Dicken Pitter vom Zug

Der Herkules-Kran (1897 erbaut) war einer von insgesamt 41 Kränen im Rheinauhaufen. Der denkmalgeschützte Kran steht auch heute noch im südlichen Bereich des Hafen, hatte eine maximale Hebelast von 30.000 Kilogramm.

Am 14. November 1924 hob der Kran den Dicken Pitter (24 Tonnen schwer) von einem Spezialwaggon auf einen Tieflader. Von dort aus wurde die Glocke zum Kölner Dom gebracht. Die Petersglocke wurde 1923 in Apolda (Thüringen) gegossen.

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Der Rheinauhafen war früher eine Insel

Die Halbinsel in seiner früheren Form war tatsächlich eine echte Insel: Das so genannte Werthchen (720 Meter lang, 40 Meter breit) diente den Kölner zeitweise als Freizeit- und Erholungsinsel direkt im Rhein. Dem heutigen Stadtbild würde das sicher eine ganz neue Ansicht geben.

1847 wurde der südliche Zugang allerdings zugeschüttet, sodass nur noch der heutige Zugang im Norden da war und ein Hafenbecken entstand. In dieser Zeit entstand auch der Malakoffturm an der Drehbrücke im Norden.

Als der Rat der Stadt Köln 1891 beschloss, den Rheinauhafen weiter auszubauen, wurde die Halbinsel nochmal in den Rhein verbreitet.

In dieser Zeit entstanden auch viele der heutigen erhaltenen Gebäude, wie das Hafenamt und später auch das Siebengebirge.

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Blick von der Südbrücke auf den südlichen Teil des Rheinauhafens: Skatepark, Herkules-Kran, rechts klein im Bild ist Wurstbraterei. Im Hintergrund sieht man den Dom.

Die längste Tiefgarage Europas

Unter dem heutigen Rheinauhafen befindet sich heute die längste Tiefgarage Europas und die zweitlängste der Welt. Sie ist 1,6 Kilometer lang, 41.000 Quadratmeter groß und hat 1400 Stellplätze für Autos.

Ein Hochwasserschutz ist bis zu einem Rheinpegel von 11,60 Metern gesichert.

Im Rheinauhafen leben 1500 Menschen

Der heutige Rheinauhafen ist auch ein Veedel, wenn auch eins, das mit den ursprünglichen kölschen Veedeln in der Stadt wenig gemein hat. Hier ist alles moderner, größer, offener. Anders eben. Aber auch das ist ein Teil von Köln. Insgesamt gibt es hier rund 700 Wohnungen, es leben 1500 Menschen im Rheinauhafen, das entspricht 31 Prozent der Nutzung der Gebäude.

Mit 51 Prozent machen Büros, Gewerbe und Gastronomie den größten Nutzungsanteil aus, 18 Prozent entfallen auf Kunst und Kultur.

Das Bild von der Severinsbrücke verdeutlicht gut die Dimensionen der Kranhäuser und üblichen Bauten, wenn man sie mit der Größe der Läufer vergleicht.

Kaufpreis pro Quadratmeter

Die drei Kranhäuser bilden heute optische Skyline des Rheinauhafens und gehören mittlerweile auch zur Skyline der Stadt. D

as nördliche der drei Kranhäuser hat 133 Eigentumswohnungen, während die anderen beiden Häuser ausschließlich Büro- und Geschäftsflächen bieten. Hieß es vor einigen Jahren noch, dass der Quadratmeterpreis bei auch schon stolzen 6000 Euro liegen würde, so sind die Preise mittlerweile nochmals angezogen, wie zwei Beispiele zeigen:

Ein aktuelles Angebot bietet eine 186 Quadratmeter-Panorama-Wohnung im 17. Stock des Kranhauses für 2.475 Mio. EURO an. Das ist ein Quadratmeterpreis von über 13.000 Euro.

Etwas weiter unten bekommt man bei diesem Angebot 111 Quadratmeter bereits für 950.000 Euro Kaufpreis.

Die Bude steht am südlichen Ende des Rheinauhafens. Im Hintergrund sieht man die Südbrücke.

Die Tatort Würstchenbude

Während die berühmte Wurstbraterei im Kölner Tatort immer auf die Deutzer Werft verfrachtet wird und dort recht einsam im Film mit Dompanorama zu sehen ist, steht sie sonst am südlichen Ende des Rheinauhafen. Von Ostern bis Oktober ist sie für jeden ganz normal geöffnet.

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9 Antworten auf „6 Fakten zum Rheinauhafen, die kaum jemand kennt“

Immer wieder interessant und ich entdecke immer wieder Neues bzw neue Orte, welche wir uns beim nächsten Köln Besuch ansehen werden.
Wir kommen aus dem schönen Nettetal – Kaldenkirchen, welches direkt an der Grenze zu den Niederlanden ( Venlo) liegt.
Wir besuchen Köln immer wieder gern und haben uns in Köln verliebt. Kaum eine Stadt hier ist so Vielfältig.

Für Kölner tatsächlich, nicht viele Neuigkeiten..die Entwicklung der Baustelle , würde ich gerne hier auf der Seite sehen. Zudem wie hoch die Straßenreinigung Kosten, in diesem Viertel sind. Ich zahle in der Kölner Altsadt gleich in der Nachbarschaft 560 € im Jahr. Obwohl ic h den Müll direkt vor meiner Türe nicht verursache. Im Rheinauhafen war ich immer gerne schon mit meinem Kind und später , mit meinem Enkelkind. Weil es dort ausgesprochen sauber ist und dazu auch ruhig, obgleich viele Besucher dort sind . Wünschte mir, nach Corona würde die Kölner historische Altstadt ….das Wohnzimmer unserer Stadt unsere Visitenkarte . Doch nun weniger ein Ballermann Gebiet …weil die Behörden …das auch Wohngebiet sich völlig selbst, den Touristen, überlässt. Eine bruhigte Fußgängerzone …nun im 10 Minuten Takt mit einem Kirmes Wagen durchfahren wird. Wie mit einer festgelegten Busrute …..nur ärgerlich in den zwei Anhängern saß kein Einziger Mensch…denn noch wurde ich als Anwohner Fußgänger in die Hauseingänge gedrängt ….wo sind die Absichten, das Versprechen von vor der Sanierung dieses Viertels. Der Rheingarten ist um die wenigen Bänke die es noch gibt übersät mit Zigaretten Kippen , der Rasen eine unansehnliche Fläche , die Mauern, verschmiert mit Alkohol Eisresten. Wie machen Sie das in Ihrem Viertel , das es doch tatsächlich dort immer derart gepflegt ist?. Bitte lassen Sie keinen Straßenverkauf zu keinen Kisok ….das ist tatsächlich völlig unnötig Nun hoffe ich, das wir bald umdecken und alle die auch unsere anderen Viertel in unserer Stadt nicht pfleglich behandeln , könnten wir doch als Gäste höflich, aber bestimmt nach Hause schicken ? Dort dürfen Sie dann gerne vor der eignen Haustüre , wenig erfreulich verhalten .

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