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Kölner Luftbilder im Vergleich: 5 Dinge, die heute ganz anders sind, als in den 60er Jahren

Vor einigen Tagen hat Heike Joseph ein beeindruckendes Luftbild von Köln in unsere Foto-Gruppe auf Facebook gestellt: Ihr Vater hatte es in den 60er Jahren aus dem Flugzeug gemacht, als er direkt über den Dom flog.

Das Bild ist einerseits beeindruckend. Es zeigt aber auch sehr gut, wie sich die Umgebung von Dom und Hauptbahnhof heute verändert hat. Wir haben nachfolgend fünf Punkte aufgeschrieben, die in den 60er Jahren noch ganz anders waren.

Dagegen geschnitten haben wir ein Foto aus dem März 2019. Damals hatte Delia einen Rundflug über Köln gemacht und uns erlaubt, einige tolle Bilder davon zu zeigen.

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Das sind die 5 Unterschiede im Domumfeld zwischen den 60er-Jahren und heute.

Die Hohenzollernbrücke hatte erst zwei Pfeiler

Wer genau hinschaut, erkennt es: Die Hohenzollernbrücke war in den 60er Jahren noch schmaler als heute. Sie hatte lediglich zwei Rundbogen.

Foto: Heike Joseph

Erst Ende der 50er Jahre wurde die im Krieg zerstörte Brücke wieder komplett fertiggestellt. Die Türme hatten den Krieg zwar überstanden, man entschied sich aber dafür, sie nicht zu erhalten, sondern abzureißen.

Der dritte Bogen der Hohenzollernbrücke für die S-Bahnen wurde erst 1985 gebaut und 1989 fertiggestellt. Mittlerweile steht wieder ein Ausbau der Brücke an, da sie als eines der Nadelöhre im Zugverkehr schlechthin gilt. Über 1200 Züge fahren täglich über die Brücke. Wer von Deutz in den Hauptbahnhof einfährt, wird es schon häufiger erlebt haben, dass es hier immer wieder zu Wartezeiten kommen kann.

Heutiger Roncalliplatz war u.a. ein Parkplatz

Auf der Schwarz-Weiß Aufnahme ist gut zu erkennen: Auf dem heutigen Roncalliplatz parkten damals noch Autos quasi direkt vor dem Dom.

Den Bau Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig gab es damals ebenfalls noch nicht. Dieser Bau wurde erst 1986 fertiggestellt. Auch das Römisch Germanische Museum davor gab es noch nicht. Der Bau hierfür begann im Jahr 1967.

Foto: Delia Metzger

Es gab keine Domplatte

Wer genau hinschaut erkennt auch: Wer in den Dom wollte, musste zunächst Treppen hinaufgehen. Der Dom lag höher als seine direkte Umgebung.

Die Domplatte in der heutigen Form wurde erst 1968 gebaut. Sie hob das Fußgängerterrain rund um den Dom auf das Höhenniveau der Domportale. Die waren zuvor nur über Treppen zugänglich.

Gleise am Bahnhof waren noch nicht erweitert

Der Hauptbahnhof hatte zwar seine Bahnhofshalle (255 Meter Länge), die 1892 erbaut wurde, aber noch nicht die Bahnsteigüberdachung Richtung Rhein. Die wurde erst Ende der 90er Jahre fertiggestellt.

Ebenfalls auf dem Bild aus den 60er Jahren zu sehen: Es fuhren noch Dampflokomotiven. Das führte vor allem in der Halle zu starken Verschmutzungen und belastete lange Zeit auch die Steine des Kölner Doms.

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Breslauer Platz ohne „Kommerz Hotel“ und „Musical Dom“

Wer heute auf den Breslauer Platz schaut, sieht zunächst das „Kommerz Hotel“. Und die wenigsten würden sagen, dass dies ein schöner Anblick ist. In den 60er Jahren gab es diesen Bau noch nicht, wie man auf dem Foto sieht.

Das Hotel wurde erst zwischen 1978 und 1980 erbaut. Übrigens von den selben Architekten (Peter Bus­mann und God­frid Haber­er), die auf der anderen Seite des Doms auch die Entwürfe für das Wallraf-Richartz Museum und das Museum Ludwig erstellt hatten.

Was man auf dem Bild bereits sehen kann: Das Gebäude, in dem heute das Wyndham Hotel ist, war bereits vorhanden. Das Haus wurde 1956 erbaut und war früher das Hotel Baseler Hof.

Zu dieser Zeit dachte auch noch niemand an den Musical Dome gedacht, der 1996 ursprünglich als temporäres Bauwerk auf dem Breslauer Platz provisorisch erbaut worden war. 24 Jahre später steht das blaue Zelt noch immer. Damit es er übrigens schon fast so viele Jahre alt wie das alte Müngersdorfer Stadion, das von 1975 bis 2002 stand.

Gibt es weitere Dinge aus der Kölner City in den 60er Jahren, an die ihr euch erinnert und die es heute nicht mehr gibt? Schreibt uns eine E-Mail oder einen Kommentar unter diesen Text.

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