Die Stadt Köln lässt ab sofort hochauflösende und georeferenzierte 3D-Panoramabilder erfassen. Bis zum 3. August 2026 ist dafür das Unternehmen „Cyclomedia Deutschland GmbH“ mit mehreren Spezialfahrzeugen im Stadtgebiet unterwegs. Die Fahrzeuge sind mit Kameras und Laserscannern ausgestattet. (Foto: Stadt Köln)
Alle fünf Meter entstehen 360-Grad-Aufnahmen
Die Systeme erstellen alle fünf Meter eine Rundumsicht sowie 3D-Punktwolken. Damit kann die Verwaltung örtliche Gegebenheiten später direkt am Bildschirm beurteilen, wie die Stadt Köln mitteilt.
Nutzung nur für die Verwaltung
Die Panoramabilder werden ausschließlich verwaltungsintern genutzt. Viele Dienststellen und Ämter der Stadt Köln arbeiten bereits damit: Sie können Situationen vor Ort prüfen, aktuelle Bilder mit Aufnahmen aus vergangenen Jahren vergleichen, Messungen vornehmen oder Daten für weitere Kartenanwendungen erzeugen.
Anzeige: Aus dem Verliebt in Köln-Shop:Weniger Außentermine, mehr digitale Prüfung
Nach Angaben der Stadt werden dadurch viele Außentermine überflüssig. Für die Mitarbeitenden der Verwaltung bedeutet das eine deutliche Zeitersparnis.
Die Daten werden außerdem immer wichtiger für die automatisierte Objekterkennung mit KI-Methoden. Eingesetzt werden sie unter anderem bei Planungsfragen, bei der Beurteilung von Verkehrssituationen, Beschilderungen, Aufstellungsflächen und Barrierefreiheit sowie bei der Einsatzplanung von Sicherheits- und Hilfskräften.



