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33 legendäre Orte im Kölner Nachtleben, die es heute nicht mehr gibt

Diese Orte nehmen uns mit in eine andere Welt. Eine Welt der Vergangenheit, die jeder erlebt hat, der in jungen Jahren in Köln gelebt und unterwegs war. Es sind Läden, an die wir unzählige Erinnerungen haben, in denen wir durchgetanzt, abgefeiert, geknutscht oder versackt sind.

Wir haben in unserer Facebook-Gruppe zur kölschen Sprache gefragt, was die legendären Orte des Kölner Nachtlebens sind, die es heute nicht mehr gibt. Es kamen über 400 (!!) Antworten. Hier seht ihr die Auswahl der besten Antworten.

Das Foto zeigt den Van, der früher im Love-Story aufgelegt hat (Danke, dass wir es hier zeigen dürfen / Quelle: Facebook-Seite).

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Bierdorf

Offiziell hieß es Colon. Von den Kölner wurde es nur das Bierdorf genannt. Im Keller der Opernpassagen gab es eine Disko und mehrere Kneipen – und eine eigene Währung: Den Colon-Thaler. Bereits seit den 90er-Jahren gibt es das Bierdorf nicht mehr. (Hier liest du 12 Erinnerungen ans legendäre Bierdorf)

Eintrittskarte für das Chari Vari (Bierdorf) / Foto: Kerstin

Drachenburgkeller

Der Drachenburgkeller lag damals am Heumarkt. Ende der 80er Jahre wurde er geschlossen. Ein Milieutreff.

Love Story

Legendärer Laden am Friesenwall. Heute gibt es ein eigene Facebook-Seite, wo sich Leute austauschen, die früher das Love Story besucht haben.

Diskothek Love Story am Friesenwall. Foto: Facebook-Seite Love Story

Palm Beach

Am Hohenzollernring feierten hier damals unzählige Prominente, Sportler und Milieu-Größen. 2015 wurde das alte Palm Beach dicht gemacht.

Pink Champagne

Cocktailbar im Friesenviertel, in der sich früher die Kölner Unterweltsgrößen tummelten. 2001 geschlossen. Hat 2009 wiedereröffnet. Homepage

Alter Wartesaal

Heute Eventlocation, früher auch Diskothek, groß gemacht unter anderem von Alfred Biolek. Hier war jeder willkommen. Viele schwärmen noch heute von den Parties früher.

Jardin

Lag an der Kalker Hauptstraße. Kleiner Laden.

Die alte Filmdose

Nahe der Uni-Mensa. 1975 eröffnet, seit 1984 mit Theater. Hier traten unter anderem Ralph Morgenstern, Hella von Sinnen und Dirk Bach auf.

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Pimpernel

Kölns erste Disko („Nel“) für Homosexuelle, 1978 eröffnet (da, wo heute die Sparkasse am Rudolfplatz ist). War international bekannt. Sogar Freddie Mercury war mal da. Ende der 80er-Jahre geschlossen.

Bhagwan Disco

Eine von vielen irren Geschichten des Kölner Nachtlebens: Gegründet von der Kölner Bhagwan-Gemeinde, die eine der größten in Deutschland war. Bis zu 400 Anhänger des indischen Gurus Bhagwan lebten damals im Belgischen Viertel. Sie waren an ihrer orangefarbenen Kleidung zu erkennen.

In Köln gab es die kleine und die große Bhagwan Disco. Die kleine eröffnete 1982 in der Brabanter Straße. Ein Jahr später eröffnete auf dem Ring die große Bhagwan Disco. Anders als die normalen Diskotheken waren die Läden anders gestaltet: Hell, viel Platz – das Konzept kam in Köln gut an. Viele Kölsche genossen das besondere Ambiente hier.

Westside / Tarm Center West

Nicht direkt in Köln, lag in Frechen direkt am Kreuz Köln West. Drehorte für Manta Manta, Voll Normal. Wechselte anschließend noch häufig seinen Namen.

Oma’s Schnapshaus

Gäste am hier am Hohenzollernring waren unter anderem Roberto Blanko oder auch Udo Jürgens. Facebook-Seite

Kauri Keller

Disko in der Kölner Altstadt mit seinen besten Zeiten in den 70er und 80er Jahre.

Filmdancing „Alt Berlin“ in Höhenhaus

Bis 1994 geöffnet. Kino und Disko in einem. Kinovorstellungen wurden unterbrochen, damit die Gäste auch tanzen konnten. Verrückt, was es damals alles gab.

Neuschwanstein

War früher an der Mittelstraße. 2016 eröffnete hier das Tripla A, das früher am Rudolfplatz war, dessen Gebäude aber abgerissen wurde.

Weitere Bars und Diskotheken, die es früher in Köln gab:

  • Townhill in der Altstadt
  • Goldene Grotte, Mauritiussteinweg
  • Strohhut
  • Disco Movie, Kalk Mülheimer Straße
  • La Lic
  • Roxy am Chlodwigplatz
  • Marotte
  • Big Ben
  • Hamobar in Deutz
  • Waldeslust
  • Santa Cruz
  • Waldlust an der Dürener Straße
  • New York im Lufthansa Hochhaus
  • Showboat
  • Skihütte am Dom
  • Drachenburg
  • Timp

Hier findet ihr außerdem eine weitere Liste mit alten Kölner Diskotheken.

Welche Erinnerungen/Ergänzungen oder alte Fotos hast du an das frühere Kölner Nachtleben? Schreib uns eine E-Mail.

Linktipps zum Thema:

Wurst Willy: Die traurige Geschichte des Kölner Originals auf den Ringen

Kennst du sie noch? 6 Kölsch-Marken, die es so heute nicht mehr gibt

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174 Kommentare

  • Tudor-Pub in der Salzgasse. Urgemütlich im englischen Pub-Stil.

  • Hab ich das Ka in der Pfeilstraße übersehen oder wurde es tatsächlich vergessen?

  • Christa Habet-Uhlenbusch

    Die Hamo Bar, benannt nach ihrem Inhaber Harry Mohr, war keine Disco, sondern eine wunderschöne, elegante Bar. Aber darunter, im gleichen Gebäude war das Blow up, und das war eine super Disco.

  • Dieter Münch

    Ich habe jetzt mal alle Kommentare gelesen und bei der Vielfalt dieser legendären Lokalitäten und Erlebnissen ist es schon bemerkenswert das es immer noch nicht erwähnte Legenden gibt.
    Da war die Friesenschänke bei Rudi Kuhl , das Bröck Eck unter der Severinsbrücke bei Karin und unvergessen das Klein Köln.
    Am Schluss wenn alles zu machte ging es zu Karin ins Bröck Eck , da war immer auf . Eine legendäre Zeit der 80er und 90er .

  • Heinz Baer

    Liebe Leute,
    Kölner Kneipen und Discos in den 80er Jahren. Wunderbar. Und vergesst das Camayenne nicht, Ecke Händelstraße zur Richard-Wagner-Straße. Treppe runter, rechts Thekenraum, links Tanzraum. Erst Ben an der Theke, später Idrissa. Dunkel, schummrig, ein paar bunte lampen, Bänke an der Wand entlang. das war’s. Aber sagenhaft gute Musik. War für fast 10 jahre meine Stammdisco.
    Heinz

  • Da hast Du Dir aber Muehe gegeben

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