Anzeige


Love Story und legendäre Clubs im Kölner Nachtleben früher

33 legendäre Orte im Kölner Nachtleben, die es heute nicht mehr gibt

Diese Orte haben das Kölner Nachtleben geprägt: Im Bierdorf wurde mit dem Colon-Thaler bezahlt, im Love Story am Friesenwall gefeiert und im Alter Wartesaal bis tief in die Nacht getanzt. Viele dieser legendären Clubs, Diskotheken, Bars und Kneipen gibt es heute nicht mehr – die Erinnerungen an sie sind jedoch geblieben.

Wir haben unsere Community gefragt, welche verschwundenen Orte aus dem früheren Kölner Nachtleben sie bis heute vermisst. Mehr als 400 Antworten sind zusammengekommen. Daraus ist diese Sammlung mit 33 legendären Orten entstanden.

Einige waren Treffpunkte des Kölner Milieus, andere prägten die 70er-, 80er- oder 90er-Jahre. Manche waren nur wenige Jahre geöffnet und sind trotzdem bis heute unvergessen. In welchem dieser Läden hast du früher gefeiert?

Das Foto zeigt DJ Van, der früher im Love Story aufgelegt hat. Vielen Dank, dass wir es hier zeigen dürfen. Quelle: Facebook-Seite.

Diese 33 Orte des Kölner Nachtlebens sind verschwunden

  1. Bierdorf/Colon
  2. Drachenburgkeller
  3. Love Story
  4. Palm Beach
  5. Pink Champagne
  6. Alter Wartesaal
  7. Jardin
  8. Die alte Filmdose
  9. Pimpernel
  10. Bhagwan-Disco
  11. Westside/Tarm Center West
  12. Oma’s Schnapshaus
  13. Kauri Keller
  14. Filmdancing Alt Berlin
  15. Neuschwanstein
  16. Townhill
  17. Goldene Grotte
  18. Strohhut
  19. Disco Movie
  20. La Lic
  21. Roxy
  22. Marotte
  23. Big Ben
  24. Hamobar
  25. Santa Cruz
  26. Waldlust
  27. New York im Lufthansa Hochhaus
  28. Showboat
  29. Skihütte am Dom
  30. Timp
  31. Lovers Club
  32. 42
  33. Rose Club

Viele dieser Namen stammen aus den Erinnerungen unserer Community. Weiter unten erzählen wir, was über die einzelnen Clubs, Bars und Kneipen noch bekannt ist.

Bierdorf

Offiziell hieß dieser außergewöhnliche Ort „Bierdorf Colon“. Er befand sich im Untergeschoss der Opernpassagen und vereinte zahlreiche Kneipen, Restaurants sowie die Diskothek Chari Vari. Bezahlt wurde teilweise mit einer eigenen Währung: dem Colon-Thaler.

Das Bierdorf eröffnete 1982 und wurde schnell zu einem festen Bestandteil des Kölner Nachtlebens. 1991 zerstörte ein Brand große Teile der Anlage. Das Bierdorf wurde anschließend zwar noch einmal aufgebaut, verschwand wenig später aber endgültig.

Wer früher dort unterwegs war, erinnert sich häufig noch genau an die einzelnen Lokale und die Reihenfolge, in der sie besucht wurden. Hier liest du zwölf persönliche Erinnerungen an das legendäre Bierdorf.

Eintrittskarte für das Chari Vari (Bierdorf) / Foto: Kerstin

Drachenburgkeller

Der Drachenburgkeller am Heumarkt öffnete 1962 und galt lange als einer der härtesten und verruchtesten Läden der Stadt. Das Kellerlokal war eng mit dem früheren Kölner Milieu verbunden und entwickelte sich zu einer Legende des Nachtlebens.

1987 wurde der Drachenburgkeller geschlossen. Auch Jahrzehnte später taucht sein Name immer wieder auf, wenn Kölnerinnen und Kölner von den außergewöhnlichen Nachtlokalen ihrer Jugend erzählen.

Love Story

Das Love Story am Friesenwall gehörte zu den bekanntesten Treffpunkten des KölFull stop. Let’s craft: „wer in den 70ern/80ern…“ Need not assert dates unless verified. Continue.

Das Love Story am Friesenwall gehörte zu den bekanntesten Treffpunkten des früheren Kölner Nachtlebens. Der Club war klein, laut und eng mit der damaligen Szene verbunden. Zu den prägenden Personen gehörte DJ Van, der dort auflegte und auch auf unserem Titelbild zu sehen ist.

Wie lebendig die Erinnerungen geblieben sind, zeigt eine eigene Facebook-Seite zum Love Story. Dort tauschen ehemalige Gäste bis heute Fotos und Geschichten aus dem Club aus.

Diskothek Love Story am Friesenwall. Foto: Facebook-Seite Love Story
❤️ Kölns beliebtesten Newsletter abonnieren - Kölschen Fuffziger als Ausmalbild erhalten ✅🍀
Kölscher Fuffziger
❤️ Kölns beliebtesten Newsletter abonnieren - Kölschen Fuffziger als Ausmalbild erhalten ✅🍀

Palm Beach

Das Palm Beach am Hohenzollernring gehörte zu den bekanntesten Nachtlokalen auf den Kölner Ringen. Hier feierten Prominente, Sportler, Geschäftsleute und Größen des damaligen Kölner Milieus gemeinsam. Zu den bekannten Gästen sollen unter anderem Thomas Gottschalk, Christoph Daum und Jürgen Drews gehört haben.

Im Frühjahr 2015 schloss das damalige Palm Beach und wurde in „Inci“ umbenannt. Bereits 2016 kehrte der Name Palm Beach noch einmal zurück. Wenn ehemalige Gäste heute vom legendären Palm Beach erzählen, meinen sie jedoch meistens den ursprünglichen Club und seine besondere Mischung aus Glamour und Milieu.

Pink Champagne

Das Pink Champagne am Gereonshof war eine Cocktailbar und ein Treffpunkt des früheren Kölner Nachtlebens. Bekannt wurde der Laden auch durch seine Gäste aus dem Kölner Milieu. Wer spät in der Nacht noch unterwegs war, konnte hier auf eine ungewöhnliche Mischung ganz unterschiedlicher Menschen treffen.

Das ursprüngliche Pink Champagne schloss 2001. Im Jahr 2009 wurde der Name noch einmal wiederbelebt. Die legendäre Zeit, an die sich viele Kölnerinnen und Kölner erinnern, war da allerdings bereits Geschichte.

Alter Wartesaal

Der Alte Wartesaal am Kölner Hauptbahnhof war deutlich mehr als eine gewöhnliche Diskothek. Alfred Biolek entdeckte die historischen Räume 1983, beteiligte sich an der Betreibergesellschaft und machte den Wartesaal gemeinsam mit seinen Partnern zu einer der außergewöhnlichsten Adressen im Kölner Nachtleben.

Der große Saal, die hohen stuckverzierten Decken und das erhaltene Jugendstil-Ambiente verliehen den Partys eine besondere Atmosphäre. Allerdings kam längst nicht jeder an der strengen Tür vorbei – darauf weisen auch ehemalige Gäste in den Kommentaren unter diesem Artikel hin.

Den Ort gibt es weiterhin: Nach einem Umbau wurde der Alte Wartesaal 2014 unter dem Namen „Wartesaal am Dom“ wiedereröffnet. Verschwunden ist somit nicht das Gebäude, sondern jene legendäre Clubära, von der viele frühere Besucher bis heute schwärmen.

Jardin

Das Jardin lag an der Kalker Hauptstraße und gehörte zu den kleineren Läden des früheren rechtsrheinischen Nachtlebens. Während sich viele bekannte Clubs auf den Kölner Ringen konzentrierten, wurde auch in Kalk ausgiebig gefeiert.

Über das Jardin sind heute nur noch wenige verlässliche Informationen zu finden. Umso wichtiger sind die Erinnerungen ehemaliger Gäste: Wer weiß noch, wo genau der Laden lag, welche Musik dort lief und in welchen Jahren hier gefeiert wurde?

Anzeige: Aus dem Verliebt in Köln-Shop:

Die alte Filmdose

Die Filmdose in der Nähe der Kölner Uni-Mensa eröffnete 1975. Hinter dem ungewöhnlichen Szenelokal stand der Regisseur und Theatermacher Walter Bockmayer. Aus der Filmdose entwickelte sich ein Ort, an dem Gastronomie, Nachtleben, Theater und die queere Kölner Kulturszene zusammenkamen.

Ab 1984 wurde hier auch Theater gespielt. Zu den Künstlerinnen und Künstlern, die mit der Filmdose und Walter Bockmayer verbunden waren, gehörten Hella von Sinnen, Dirk Bach und Ralph Morgenstern. Sie wurden später weit über Köln hinaus bekannt.

Pimpernel

Das Pimpernel eröffnete 1972 am Rudolfplatz und war Kölns erste Diskothek für Homosexuelle. In dem auffälligen Gebäude hatte sich zuvor ein Eiscafé befunden. Ehemalige Gäste erinnern sich unter anderem an die metallene Eingangstür mit ihrem kleinen quadratischen Fenster.

Das Pimpernel war nicht nur ein Ort zum Feiern. Montags stellte Betreiber Jochen Saurenbach die Räume der „Schwulen Aktion Köln“ zur Verfügung. Die Gruppe gehörte zu den Wegbereitern des ersten Christopher Street Days in Köln im Jahr 1979. Dadurch wurde das Pimpernel auch zu einem wichtigen Ort der Kölner LGBTQ+-Geschichte.

In den 70er- und 80er-Jahren war der Club weit über die Stadt hinaus bekannt. Ende der 80er-Jahre schloss das Pimpernel.

Bhagwan-Disco

Die Bhagwan-Discos gehörten zu den ungewöhnlichsten Kapiteln des Kölner Nachtlebens. In den 1980er-Jahren lebten zahlreiche Anhänger des indischen Gurus Bhagwan Shree Rajneesh im Belgischen Viertel. Sie waren wegen ihrer überwiegend orangefarbenen und roten Kleidung im Stadtbild kaum zu übersehen und betrieben verschiedene Geschäfte – darunter auch Diskotheken.

Die „kleine Bhaggi“ eröffnete 1982 an der Brabanter Straße. Bereits ein Jahr später folgte eine größere Diskothek auf den Kölner Ringen. Die Clubs unterschieden sich deutlich von vielen anderen Diskotheken ihrer Zeit: Statt dunkler Räume gab es eine helle Gestaltung, viel Platz und ein vergleichsweise ruhiges Ambiente.

Das ungewöhnliche Konzept kam gut an. Auch Menschen, die mit der Bhagwan-Bewegung nichts zu tun hatten, gingen dort feiern. Mitte der 1980er-Jahre löste sich die Kölner Kommune auf – die Erinnerung an ihre außergewöhnlichen Diskotheken ist geblieben.

Wie gut erinnerst du dich noch an diese Zeit? In unserem Quiz über das Kölner Nachtleben der 70er-, 80er- und 90er-Jahre] kannst du dein Wissen testen.

Westside und Tarm Center West

Dieser Ort lag nicht innerhalb Kölns, sondern in Frechen am Kreuz Köln-West. Für zahlreiche Menschen aus Köln und dem Umland gehörte die riesige Diskothek trotzdem fest zum Nachtleben der 1980er- und 1990er-Jahre.

Zunächst wurde hier unter dem Namen Westside gefeiert. Die Diskothek diente außerdem als Drehort für die Filme „Manta, Manta“ und „Voll normaaal“. Im November 1993 eröffnete in dem Gebäude das Tarm Center West. Auf mehr als 2.000 Quadratmetern konnten bis zu 3.000 Gäste feiern. Ende der 1990er-Jahre übertrug der Musiksender VIVA von hier sogar seine „Club Rotation“.

Im Laufe der Jahre wechselten Betreiber und Namen mehrfach. Auf das Tarm Center West folgten unter anderem Juby Q, Vivaland und Safira. Die große Zeit des Westside und des Tarm Centers blieb für viele frühere Gäste jedoch unerreicht.

Oma’s Schnapshaus

Oma’s Schnapshaus am Hohenzollernring war eine der auffälligen Adressen des früheren Kölner Nachtlebens. Der Laden wurde mit einer Zeit verbunden, in der sich auf den Ringen Prominente, Musiker, Nachtschwärmer und Menschen aus dem Kölner Milieu begegneten.

Zu den bekannten Gästen sollen auch Roberto Blanco und Udo Jürgens gehört haben. Bis heute tauschen ehemalige Besucher in einer eigenen Facebook-Gruppe beziehungsweise auf einer Erinnerungsseite alte Fotos und Geschichten über Oma’s Schnapshaus aus.

Kauri Keller

Der Kauri Keller war eine Diskothek in der Kölner Altstadt. Seine bekannteste Zeit erlebte der Club in den 1970er- und 1980er-Jahren. In den Erinnerungen ehemaliger Gäste taucht auch die Bezeichnung „Kauri Club“ auf.

Wer hier früher gefeiert hat, erinnert sich vermutlich besser an den Laden als das heutige Internet: Welche Musik lief im Kauri Keller, wo genau befand sich der Eingang und wie sah es drinnen aus? Schreibt uns eure Erinnerungen gerne in die Kommentare.

Filmdancing „Alt Berlin“

Das Filmdancing „Alt Berlin“ in Köln-Höhenhaus verband Kino und Diskothek miteinander. Während des Abends wurden Kinofilme gezeigt – zum Tanzen konnte die Vorführung sogar unterbrochen werden. Ein Konzept, das heute kaum noch vorstellbar ist.

Bis 1994 blieb das Alt Berlin geöffnet. Für viele Menschen aus Höhenhaus und dem Kölner Norden war der ungewöhnliche Laden ein fester Bestandteil ihrer Jugend und eine Alternative zu den großen Diskotheken in der Innenstadt.

Neuschwanstein

Die Diskothek Neuschwanstein befand sich an der Mittelstraße in der Kölner Innenstadt. Der Club gehört zu jenen Namen, die in Erinnerungen an das frühere Nachtleben rund um Rudolfplatz, Neumarkt und die Kölner Ringe immer wieder auftauchen.

Später wurde das Ladenlokal anderweitig genutzt. Im Jahr 2016 eröffnete hier das Tripla A, das zuvor am Rudolfplatz ansässig gewesen war. Die Diskothek Neuschwanstein war zu diesem Zeitpunkt bereits Geschichte.

Townhill, Goldene Grotte und Strohhut

Auch das Townhill in der Kölner Altstadt, die Goldene Grotte am Mauritiussteinweg und ein Lokal namens Strohhut wurden von unserer Community als verschwundene Orte des Kölner Nachtlebens genannt.

Über diese drei Läden sind heute allerdings nur wenige verlässliche Informationen öffentlich auffindbar. Deshalb brauchen wir eure Erinnerungen: Wo genau befanden sie sich, in welchen Jahren wart ihr dort und was machte die Abende besonders?

Disco Movie

Die Disco Movie lag an der Kalk-Mülheimer Straße und gehörte zum früheren Nachtleben auf der Schäl Sick. An derselben Straße befanden sich einst die Union-Lichtspiele, die 1974 geschlossen wurden. Das Gebäude wurde anschließend zeitweise als Diskothek genutzt.

Über die Disco Movie selbst sind heute nur wenige gesicherte Informationen zu finden. Ehemalige Gäste können uns deshalb helfen: In welchen Jahren wurde hier gefeiert, welche Musik lief und wie sah der Laden damals aus?

La Lic

Das La Lic am Rathenauplatz war rund 30 Jahre lang eine feste Adresse des Kölner Nachtlebens. Der kleine Club erstreckte sich über mehrere Ebenen und erinnerte nach Aussage seines früheren Betreibers eher an ein verwinkeltes Wohnzimmer als an eine klassische Großraumdiskothek.

Musikalisch entwickelte sich das La Lic zu einem wichtigen Treffpunkt der Gothic-, Wave- und alternativen Szene. Ende Dezember 2011 wurde die Clublegende verabschiedet. Anschließend eröffneten in den Räumen zunächst die Zone 6 und später The Cage.

Ganz verschwunden ist das La Lic trotzdem nicht: Bis heute finden in Köln regelmäßig Revival-Partys statt, bei denen ehemalige Gäste noch einmal zur Musik von damals feiern.

Roxy

Das Roxy eröffnete 1974 zunächst an der Maastrichter Straße. In seinen Anfangsjahren war es eher Künstlerkneipe als klassischer Nachtclub. Musiker und Kölner Persönlichkeiten wie Wolfgang Niedecken, Jürgen Zeltinger und Arno Steffen gehörten zu den bekannten Gästen.

1983 zog das Roxy an die Aachener Straße. Dort entwickelte es sich endgültig zu einer Institution des Kölner Nachtlebens. Im März 2020 fand nach 46 Jahren die letzte Party im eigenen Club statt. Unter dem Namen Roxy wurden später zwar weiterhin Veranstaltungen an wechselnden Orten organisiert – die feste Heimat an der Aachener Straße war jedoch Geschichte.

Eine weitere Institution des früheren Kölner Nachtlebens war die Wiener Steffie. Hier erzählen ehemalige Gäste von ihren legendären Nächten.

Marotte

Die Marotte befand sich an der Kyffhäuserstraße im Kwartier Latäng. Zuvor war dort bereits der Club „Comic“ ansässig, dessen Wände mit übergroßen Underground-Comics gestaltet waren. Musikalisch standen New Wave, Elektropop und die Neue Deutsche Welle im Mittelpunkt.

Nachdem das Comic schließen musste, wurde das Konzept an gleicher Stelle zunächst als Marotte und später als Cave weitergeführt. Die verschiedenen Namen stehen damit für mehrere Phasen desselben alternativen Treffpunkts.

Big Ben

Das Big Ben eröffnete 1967 im Klapperhof in der Kölner Innenstadt. Später wurde der Club unter dem Namen Lucky One weitergeführt.

Auch das Ladenlokal blieb dem Nachtleben erhalten: 2013 eröffnete an dieser Stelle das Klein Köln 2. Das ursprüngliche Big Ben existiert nicht mehr, doch in seinen früheren Räumen wird weiterhin gefeiert.

Hamobar und Blow Up

Die Hamobar in Köln-Deutz wird häufig gemeinsam mit früheren Diskotheken genannt. Nach der Erinnerung einer ehemaligen Besucherin war sie selbst allerdings keine Disco, sondern eine elegante Bar. Benannt gewesen sein soll sie nach ihrem Inhaber Harry Mohr.

Die eigentliche Diskothek befand sich im selben Gebäude unterhalb der Hamobar und hieß Blow Up. Wer einen der beiden Läden noch erlebt hat, kann uns gerne dabei helfen, ihre Geschichte genauer zu rekonstruieren.

Santa Cruz und Waldlust

Auch das Santa Cruz und die Waldlust wurden von unserer Community als verschwundene Orte des Kölner Nachtlebens genannt. Zur Waldlust wurde dabei die Dürener Straße als Standort angegeben.

Weitere verlässliche Informationen konnten wir bislang nicht eindeutig zuordnen. Kennt ihr einen dieser beiden Läden noch? Dann schreibt uns bitte, wo genau er sich befand, wann dort gefeiert wurde und welche Musik oder welches Publikum den Ort prägte.

Santa Cruz

Über den Standort und die Geschichte des Kölner Santa Cruz suchen wir noch verlässliche Informationen.

Waldlust

Die Waldlust soll sich an der Dürener Straße befunden haben. Sie darf nicht mit gleichnamigen Tanzlokalen außerhalb Kölns verwechselt werden.

New York im Lufthansa-Hochhaus

Die Diskothek New York befand sich im damaligen Lufthansa-Hochhaus in Köln-Deutz, unweit der Deutzer Brücke. Zuvor soll der Club den Namen Concorde getragen haben – beide Namen passten damit zur Geschichte des Gebäudes und zur Fluggesellschaft Lufthansa.

Anfang der 1990er-Jahre wurde das New York geschlossen. Auch das frühere Lufthansa-Hochhaus hat sich seitdem stark verändert: Der Gebäudekomplex wurde später umgebaut und gehört heute zum Büroensemble maxCologne.

Nicht nur im Lufthansa-Hochhaus wurde über den Dächern der Stadt gefeiert: Auch auf dem Colonius befand sich zeitweise eine Diskothek

Weitere verschwundene Namen aus dem Kölner Nachtleben

In den zahlreichen Erinnerungen unserer Community wurden noch viele weitere Lokale genannt. Dazu gehören unter anderem das Showboat, die Skihütte am Dom und das Timp. Zu diesen Orten suchen wir noch verlässliche Informationen, Fotos und persönliche Geschichten.

Café de Paris

Das Café de Paris am Hohenstaufenring gilt als erste Kölner Studentendiskothek. Ursprünglich war es ein klassisches Café, in dem selbst gebackener Kuchen serviert wurde. Im Jahr 1963 verwandelte der Sohn des damaligen Besitzers den Ort in einen Club für Studierende.

Anfang der 1980er-Jahre wurde daraus die „CP Disco“. Später wurde das Ladenlokal unterschiedlich genutzt. Die Geschichte des Café de Paris zeigt, wie sich das Kölner Nachtleben in den 1960er-Jahren veränderte: Aus Cafés, Bars und Tanzlokalen entstanden die ersten modernen Diskotheken.

Warehouse

Das Warehouse eröffnete 1991 in einer ehemaligen Industriehalle an der Wilhelm-Mauser-Straße in Köln-Bickendorf. Der Club wurde zu einem wichtigen Ort der frühen Techno-Szene und war zeitweise weit über Köln hinaus bekannt.

Internationale und deutsche DJs legten im Warehouse auf. Nach einer Drogenrazzia wurde der Club 1994 dauerhaft geschlossen. Aus dem Umfeld der damaligen Betreiber entstand wenige Jahre später der Club Fame am Auenweg – ein Vorgänger des heutigen Bootshaus.

Underground

Das Underground eröffnete 1988 auf dem früheren Helios-Gelände in Köln-Ehrenfeld. Der Club bestand aus einer Kneipe, zwei Veranstaltungssälen und einem Sommerbiergarten. Musikalisch standen vor allem Rock, Punk und Heavy Metal im Mittelpunkt.

Neben den regelmäßigen Partys fanden hier zahlreiche Konzerte statt. Der WDR zeichnete im Underground zudem Auftritte für den „Rockpalast“ auf. Nach 29 Jahren wurde der Club im September 2017 geschlossen. Das Gebäude wurde anschließend abgerissen; auf dem Gelände entstand die Heliosschule.

Lovers Club

Der Lovers Club am Hohenzollernring 97 gilt als eine der ersten klassischen Diskotheken Kölns. Hans „Mac“ Sauer machte den Club Ende der 1960er-Jahre zu einem Treffpunkt für Prominente, Künstler, Musiker und Größen des damaligen Kölner Milieus.

Zu den bekannten Gästen gehörten unter anderem Udo Jürgens, Günter Netzer, Udo Kier, Peter Scholl-Latour und Jimi Hendrix. An der Tür stand zeitweise Anton Claaßen, besser bekannt als „Lange Tünn“. Der Einlass soll ausgesprochen streng gewesen sein: Entscheidend war nicht die Kleidung, sondern ob man an der Tür bekannt war.

In den frühen 1970er-Jahren endete die Geschichte des Lovers Club. Sein Ruf blieb jedoch bestehen. Zeitzeugen verglichen seine Bedeutung für Köln später sogar mit der des Studio 54 für New York.

42 D.P.

Das 42 D.P. lag an der Ecke Hohenzollernring und Zülpicher Platz. Bereits in den 1980er-Jahren galt es als kleiner Club mit moderner Musik und einer vergleichsweise ungezwungenen Atmosphäre.

In den 1990er-Jahren wurde das 42 D.P. auch für die frühe Kölner Technoszene wichtig. Die Veranstaltungsreihe „Psycho Thrill“ brachte puristischen Detroit-Techno und Chicago House in den Club. Selbst international bekannte DJs wie Jeff Mills spielten hier vor einem relativ kleinen Publikum.

Später wurde aus dem 42 der Cent Club. Auch dieser Name ist inzwischen verschwunden; in den Räumen wurde anschließend ein neues Veranstaltungskonzept eröffnet.

Anzeige: Aus dem Verliebt in Köln-Shop:

Rose Club

Der Rose Club an der Luxemburger Straße eröffnete 1986 und wurde zu einer festen Adresse für Indie, Rock und alternative Musik. Hinter dem großen Auge am Eingang verbarg sich ein kleiner Club, der über beinahe drei Jahrzehnte mehrere Generationen von Kölner Nachtschwärmern prägte.

Neben den Partys war der Rose Club eng mit der Kölner Musikszene verbunden. Zahlreiche Musiker und Bands gehörten zu seinen Gästen. Im Jahr 2015 schloss der Club nach knapp 30 Jahren. Ein Nachfolger konnte sich an gleicher Stelle nur wenige Monate halten.

Wie groß die Verbundenheit geblieben ist, zeigen die später veranstalteten Revival-Partys: Auch zehn Jahre nach der Schließung war der Rose Club noch nicht vergessen.

Welche dieser Kölner Clubs und Kneipen kennst du noch?

Das frühere Kölner Nachtleben bestand aus weit mehr als den 33 Orten in dieser Sammlung. Allein auf unsere ursprüngliche Frage erhielten wir mehr als 400 Antworten. Auch in den Kommentaren unter diesem Artikel sind seitdem zahlreiche weitere Namen, Erinnerungen und Korrekturen hinzugekommen.

In welchem dieser Clubs hast du früher gefeiert? Welcher Laden fehlt noch? Besonders freuen wir uns über alte Fotos, Eintrittskarten und persönliche Geschichten. Schreib deine Erinnerung direkt in die Kommentare oder sende uns eine E-Mail.

Dieser Artikel wird mit Unterstützung unserer Leserinnen und Leser fortlaufend ergänzt und korrigiert.

Noch mehr Erinnerungen an das frühere Köln

Wurst Willy am Ring

Für viele Nachtschwärmer gehörte der Besuch bei Wurst Willy fest zu einer langen Nacht auf den Kölner Ringen. Hier liest du die traurige Geschichte des Kölner Originals.

Sieben verschwundene Kölsch-Marken

Nicht nur Clubs und Kneipen sind verschwunden. Auch zahlreiche Kölsch-Marken, die früher in Köln getrunken wurden, gibt es heute nicht mehr. Kennst du diese sieben alten Kölsch-Marken noch?

So sah der Rudolfplatz früher aus

Rund um den Rudolfplatz wurde über Jahrzehnte gefeiert. Auch der Platz selbst hat sein Gesicht mehrfach verändert. Diese drei früheren Bauwerke am Rudolfplatz sind heute verschwunden.

Zurück

192 Kommentare

  • Sherry Horst

    Ist eine schöne Gedächtnisstütze, denn mit nun über 80 ( wir haben 2026) wird einiges doch schwerer DANKE. Und wer sich an mich erinnert wird gerne eine Antwort erhalten

  • Ich habe da aus den Ende 70ern/Anfang 80ern noch ein Cafe/Bistro im Kopf hieß, glaube ich, Nele. War nicht weit von unserer Schule (Kreuzgasse). Erste Computerspiele. Auch manchmal Treffpunkt Abends zum Losziehen in die Altstadt und Ringe. Das war schon irgendwie Vormittags geöffnet und nicht nur einmal kam ein Lehrer vorbei auf der Suche nach seine Klasse/Teile davon.

    • Hallo, einen Laden habe ich auf der Liste nicht gesehen….das 42….gegenüber vom Ding Ecke Zülpicher und Ring. Auf gute Mucke und immer gute Stimmung.

  • Ich versuche mich schon seit Jahren ohne Erfolg an den Namen einer kleinen Keller-Disco auf der Zülpicher Straße zu erinnern. Müsste dort gewesen sein, wo heute das MTC drin ist. Wenn man die Treppe runter kam, war links die Bar und dann ging es etwas schlauchmäßig nach hinten. Wurde in der Hauptsache von Schwarzen besucht, der Besitzer war Afrikaner. Wir gingen öfter nach dem Besuch des Kauri Clubs dort hin, dort nahm man es mit den Öffnungszeiten nicht so genau. Ich hörte später mal, die Disco sei wegen Drogen geschlossen worden.
    Weiß jemand noch, wie diese Disco hieß?

  • Ich vermisse das Café Wüsten auf der Hohenpforte. Legendärer gings kaum.
    Sperrzeit gab es dort nicht. Wer übrig blieb landete dort.

  • Dann gabs noch das „Stockholm“, lag am Ring zwischen Rudolf- und Zülpicher Platz, hatte meist bis fünf Uhr morgens auf. Wenn wir im Ding fertig waren am Zülpicher Platz, ging es rüber ins Stockholm

    Dann gab es noch die Jazzkneipe „Metronom“ geführt von Ellen und Friedel

    Am Barbarossa Platz gabs noch den „Barbierossa“ mit unglaublich vielen Bieren vom Fass und noch mehr in Flaschen

  • Kennt jemand noch das, hieß glaube ich Safarie, am Barbarossa Platz, war über dem jetzigen REWE . War auch ommer sehr gemütlich dort.

  • Jürgen Blaeser

    Unvergessen Rudi Kuhl, Friesenschänke am Friesenplatz! Die Kubanische Box-Nationalmannschaft war hier zu Gast wenn sie in Köln gastierten und natürlich Dieter Krebs: „Es graute der Morgen“ könnte hier seinen Gedanken-Ursprung haben! Frühmorgens trafen sich hier noch die Nachtschwärmer aus Milieu, Unterwelt und sonstige Seriösen! R.i.p Rudi

  • Ottos Bootshaus ehemals Xarifa Sachsenring 1 war meine Stammdisko. Das Haus wurde mittlerweile abgerissen.

  • Tudor-Pub in der Salzgasse. Urgemütlich im englischen Pub-Stil.

  • Hab ich das Ka in der Pfeilstraße übersehen oder wurde es tatsächlich vergessen?

  • Christa Habet-Uhlenbusch

    Die Hamo Bar, benannt nach ihrem Inhaber Harry Mohr, war keine Disco, sondern eine wunderschöne, elegante Bar. Aber darunter, im gleichen Gebäude war das Blow up, und das war eine super Disco.

  • Dieter Münch

    Ich habe jetzt mal alle Kommentare gelesen und bei der Vielfalt dieser legendären Lokalitäten und Erlebnissen ist es schon bemerkenswert das es immer noch nicht erwähnte Legenden gibt.
    Da war die Friesenschänke bei Rudi Kuhl , das Bröck Eck unter der Severinsbrücke bei Karin und unvergessen das Klein Köln.
    Am Schluss wenn alles zu machte ging es zu Karin ins Bröck Eck , da war immer auf . Eine legendäre Zeit der 80er und 90er .

  • Liebe Leute,
    Kölner Kneipen und Discos in den 80er Jahren. Wunderbar. Und vergesst das Camayenne nicht, Ecke Händelstraße zur Richard-Wagner-Straße. Treppe runter, rechts Thekenraum, links Tanzraum. Erst Ben an der Theke, später Idrissa. Dunkel, schummrig, ein paar bunte lampen, Bänke an der Wand entlang. das war’s. Aber sagenhaft gute Musik. War für fast 10 jahre meine Stammdisco.
    Heinz

  • Da hast Du Dir aber Muehe gegeben

  • Helga Hoffmann

    Wunderbar einzigartig viele Gruesse aus Holland frueher Koeln Helga und Elvi

  • Wer kannte noch das Bel Air mit dem Eisenbahn-Wagon. War mal in einer Nebenstraße der Oskar-Jägerstraße und kämpfte jahrelang um seine Existenz gegen Bauunternehmen, bis es dann tatsächlich eines Tages unterlag. Fast jeder Abend fühlte sich an als ob es der letzte wäre – eine unbeschreibliche Atmosphäre, mit eigener Hausband, man trank Grolsch.

    • Petra petry

      Es war eine Geile Zeit die 80er wir freuten uns wenn freitag arbeits ende war dann wurde geschminkt gestylt und ab richtig Freude hatten wir heute wäre das keine Zeit in der ich gerne 15 wäre die haben nur Handys wir hatten 10 Mark und hatten den geilsten Abend vermisse diese super Zeit

  • Was ist mit Bunis Bluff, Clan, piconaja?

  • Für mich fehlt unbedingt das 42 am Zülpicher Platz (später cent club). So um 1985 extrem nice Atmosphäre und beste, unaffektierte Leute, top moderne Musik (Coldcut und Wendy & Liza) und die Barkeeperin sah aus wie Annie Lennox.

    Hier noch eine kleine Auflistung wo wir mit Anfang 20, Mitte der 80er sonst so unterwegs waren:
    – Hammerstein’s, Restaurant & Bar, Antwerpener Str., Kunst und Künstler und Austern und Champagner (das hatte nichts zu tun mit dem späteren Namensvetter auf der Ehrenstr. welches in’s frühere Spitz einzog)
    – Das allererste Spitz, Ehrenstr. Ein ziemlicher Flop als Gegenbewegung zum Neon Style der 80er, Auf den Einladungen zur Eröffnung wurden die Preise der scheußlichen Gelsenkirchener Barock Möbel und falschen Perser Teppiche vom Discounter gezeigt. (Hat man dann relativ schnell gegen eine etwas gediegenere Einrichtung getauscht und war ewig erfolgreich) Aber:
    – Es gab für kurze Zeit noch parallel ein zweites Spitz im / neben / hinter (?) dem Bazaar de Cologne, eine Bar mit Chromstahl- und schwarzen Leder-Möbeln, irgendwo zwischen Bauhaus und Streamline Design und fantastischem 40er & 50er Jazz
    – Peppermint, das Zweite am Zülpicher Platz, gechillt würde man heute sagen. (das erste Peppermint auf der Zülpicher war Punk und Zeltinger hat es gerne auseinander genommen…)
    – Pink Champagne, Gereonshof wenn fast alles andere schon zu hatte. Geiler Mix von Leuten und Music, Champagne: Ayla (man erinnere sich: es gab eine Sperrstunde in Köln, auch in Discos: erst 1:00, dann 2:00 und später sogar um 4:00 Uhr… Yeah)
    – Nana’s, Restaurant & Bar, Pfeilstr
    – LiLac, Restaurant (auch von Nana gegründet!?) Hier lernte man italienisch essen ohne Pizza und Bolognese!
    – Branzino, Restaurant, Friesenwall. Hier konnte man italienisch essen!
    – Macaronni, Restaurant, Hahnenstr. Irgendwie unterhaltsam, wie alles was Biolek gemacht hat
    – La Lic, Disco, Rathenauplatz
    – Große Baghwan (natürlich!) Man fühlte sich stylisch und international und es war weiß und hell und 80er at it’s best. Die „Baggies“ waren freundlich und sehr zurückhaltend, die Stimmung immer sehr relaxt die Musik vom Besten und der Sound recht gut. (und Mama und Papa hatten Angst, daß wir in Poona landeten) Kleine Baghwan (manchmal)
    – Coconut, Disco, Pfeilstr.
    – Königswasser, Bar & Mini-Disco, Friesenwall, die Barkeeperin hab‘ ich 25 Jahre später wiedergetroffen, schöne Grüße Zelda 🙂
    – Morocco, Piccionaia (genannt Picc) die Post-„Popper“ Discos (selten, furchtbar wichtige Leute)
    – Wartesaal, Disco und Bar / Restaurant, härtetste Tür, geilste Leute und Parties vor allem auch Blue Monday. Ralph Morgenstern zog ein, in weißem Spitzen-Kleid von 6 Fackelträgern begleitet… Im Restaurant: Oscar Peterson, Dahn & Dokupil und Grace Jones war gerade schon weg…
    – Up, Mittelstr. (last night a DJ saved my life)
    – Yocoto, Gay Disco, Kaiser Wilhelm Ring, damals alle im hellen Leinen Anzug oder Sakko und Jeans, etc., mit weißem Kathrin Hamnett Shirt, existenzialistisch bis oben zugeknöpft und schön geföhnten Haaren *-) Schöne Grüße Achim P.
    – Die Klamotten kaufte man bei Adriano im noch winzigen Citta‘ di Bologna

    Später, Ende der 80er, Anfang 90er dann excursions nach Wuppertal (!) in die legendäre Beat Box, neben Dingwalls in London und Mojo Club in HH Mitbegründer der TripHop, Headz, Djungle und Drum’n’Bass Szene in Europa. Stadtrevue: „Wenn der Kölner tanzen will, fährt er ohnehin nach Wuppertal in die Beat Box“. Groove Attack Plattenladen gehörte auch dazu (ja zuerst in Wuppertal) und den gibt’s samt Label ja auch heute noch in Köln.

    Und von drei Läden hab ich tatsächlich die Namen vergessen, vielleicht könnt Ihr helfen:
    – Schickie Mickie Bar und Restaurant in der Pfeilstr. 25, jetzt Mason’s Bar, ganz in weiß, ein bisschen zu edel, Hochparterre
    – echte 80er „Neon“ Bar, Rathenau Platz / Ecke Görresstr. (Ja da wo ewig das Fischermann’s war)
    – Auf der Eherenstr. gab’s ja mal ein Kino mit Café / Bar, wie hieß es noch? Da saßen wir immer ung guckten spannende, gemixte Leute. Schöne Grüße Herrmann Götting (RIP)

    Resümee: damals ging man meist IN der Woche raus, weil am Weekend nur die von außerhalb kamen;-) Und zwar in der Innenstadt und nicht irgendwo im Nirgendwo 😉
    Aber das ist ja auch alles plattgemacht (Papierfabrikund aund alle Clubs auf dem Grüner Weg, etc. Da wohnen die Leute jetzt auf den Ruinen der Clubkultur der 2000er)

    • Das Kino war das Broadway. Hat 2001 dicht gemacht:-C

    • Hallo , ja genau das yokoto, Hammer – da gab es aber noch einen Klub, ebenfalls Gay, musste man die Treppen runter , die hatten so eine Scheibe hinter der die Tänzer tanzend und manchmal so eine Person i. Abgefahrenen Outfit . Komme nicht auf den Namen und suche seit Wochen danach . Kennst du es noch?

      • Martina Runkel

        Es war das Lulu …es war grossartig und Hans- Jürgen war der Türsteher.LG Martina

  • Sehr geile Läden dabei, tolle Erinnerungen. Was mir aber noch fehlt ist: Souterrain (Hansaring), Crash, (Rudolfplatz) Haya (Zülpcher, heute TNT), Amnesia (Ringe)

  • Meine Freundinnen und späteren Band-Kolleginnen und ich waren Mitte der 60iger Jahre viel in Köln unterwegs,
    hauptsächlich Storyville, Star-Club und Kaskade. Allerdings spielten zu der Zeit in der Kaskade hauptsächlich indonesische
    Gruppen, was nicht so unserem Musikgeschmack entsprach. Ich persönlich ging öfter schon mal dorthin, denn nebenan war ein
    Imbiss, der für mich die beste Currywurst schlechthin hatte. Außerdem nach einem Besuch in einer der Clubs gingen wir sehr gerne
    in der Rolltreppe was essen.
    Im Februar 1967 traten wir im „Weindorf“ ( ein Blatzheim Betrieb) auf bei „Der große Start“. Es waren wunderschöne Zeiten.
    Ich bin glücklich, das alles erlebt zu haben.
    LG Linda aus Siegburg

  • Zum Thema „Alter Wartesaal“. Es war eine der schönsten und stilvollsten Diskotheken europaweit würde ich mal sagen, aber „jeder“ war dort längst nicht willkommen. Die hatten eine verdammt(!) strenge Tür….

  • Wer kennt noch das St.Tropez auf dem Eigelstein gegenüber vom kölschen Boor und das Café Bauer Hohe Pforte mit Tischtelefon?

    • Cafe Bauer 👍 und nicht zu vergessen das Punch am Alter Markt .
      Was stand nochmal über dem Eingang ?
      2000 oder 3000 Millimeter unter der Alter Markt ?

  • Hallo zusammen,
    wer kennt die Cascade 60er 70er Jahre am Zülpicherplatz noch mit Live Musik z.B, Drafi Deutscher, Benny Quick, The Shadows mit ihren super Gitarren ich meine die hätten auch für Cliff Richard gespielt. Die Fenster waren auch schwarz und der Eintritt kostete 5 DM angerechnet auf Getränk.
    Übrigens Mady Manstein hatte auch eine Disco an der Zülpicher Str. Kleine Tanzbierbar es gab auch die Große Tanzbierbar. De Unterschied war der Tanzstiel beim
    Rock n Roll das musste man vor dem Tanz mit fremden Partnern abklären.
    L.G. Ursel

  • …und natürlich Lovers,Brennessel,Rasusch

  • H.J. Schneider

    Kennt noch jemand die Oase auf dem Ring.Tolles Nachtlokal natürlich mit Live Musik.
    War in den 60 Jaren

  • Elke Grandrath

    Hallo Tina, du meinst bestimmt das Ding am Ring gegenüber der Kneipe Petrus ,Ecke Zülpicherplatz.
    Mein Vater hat mich einmal verfolgt bis dort hin und erzählte dann zu Hause, da kann man nicht rein gucken, alles schwarz, die geht in eine Drogenhöhle. Dabei war es ganz harmlos dort.
    Ein paar Meter weiter gegenüber der Kirche war eine Disco in der hing ein Schild im Fenster: Schwarze hier unerwünscht.
    Das habe ich nie vergessen. Sowas gab es in den 70er auch noch.

  • Hallo zusammen, vielleicht kann mir jemand helfen !? Ich suche den Namen eine Disco der 80er Jahre in Köln . von außen waren die Scheiben schwarz mit dem Prisma von Pink Floyd The Dark Side of the Moon .

  • Hallo. Ich suche den Namen eine Disco der 80er Jahre in Köln . Von außen waren die Scheiben schwarz mit dem Prisma von Pink Floyd The Dark Side of the Moon. Kennt die eventuell noch Jemand?

  • Yocoto…mit den drei Os, so wie Moroco und Colombo. Alle 3 legendär, da mit bis heute nicht mehr übertroffener Musikanlage unterwegs waren, Hornspeakers at it´s best;-)

  • Ich kam zu Beginn der 70er Jahre nach Köln zur Ausbildung. Nach der Arbeit ging es ins Kreml am Rudolfplatz. Der Laden öffnete schon um 18 Uhr und es gab die volle Dröhnung – Iron Butterfly, Deep Purble usw. und natürlich Shit ….

    Ruhiger ging es dann im Café Paris auf dem Ring oder im Hatsch auf der Zülpicher Straße zu. Meine Stammkneipe war das Plenum auf der Venloer Straße, später das Oblomov und das. Alcazar. Das Paspartout lag auf dem Weg zur Friesenstrasse und überwiegend von Schwulen und Lesben besucht.

  • Wolfgang Bräuning

    Ende der 60ger gab es am Zülpicher Platz das „TeleTanzStudio“. Dort hingen Fernsehmonitore an der Decke und es wurden Musikfilme,
    vornehmlich die aktuellen Folgen des Beatclup abgespielt.

  • Andreas Müller

    Da gab es doch das tatou am Hohenzollerring. Klein aber gut.

  • Wolfgang Plien

    NICHT ZU VERGESSEN DIE MONI BAR :DAS WAR DER EINSTIEG MEINER KARRIERE.GRUSS AN ALLE DIE MICH KENNEN.

  • Wolfgang Plien

    bester laden hat alles geboten LOVE STORY.MEINE HEIMAT ALLES ANGEMACHT WAS MIR GEFIEL..GRUSS KEDDY

  • Da fällt mir noch der BÄR in Mülheim und das POSTER in Porz am Rhein ein. Ende 60er/Anfang 70er

  • „Der Käfer“ Diskothek auf der Luxembuger Straße in der Neustadt-Süd
    Gute Atmosphäre, gutes Publikum,

  • Wer kennt noch das Chez Nous in der Budengasse ? Erste Inhaberin war die Fernsehansagerin Mady Manstein- Zu der Zeit nannte es sich aber Scandalös. Später hatte es der Charlie Schäfer. Er hatte 100 Meter weiter das erste Staekhaus in Köln. Die Panderosa, es war eine Supergeile Zeit. Hans Weitz

  • Jochen Noack

    Ich vermisse das Story Ville am Hohenzollern Ring. Hier war Samstags – ich glaube ab 17 Uhr – immer die Hölle los. Neue Bands , immer tolle Live-Musik. Kostete Eintritt, dafür bekam man ein Herrngedeck ( ein Schnaps und ein Bier) Die Mädchen, Frauen bekamen etwas anderes, was habe ich vergessen.
    Vielleicht gibt es noch meher Erinnerungen daran.

  • Robert Küppers

    Habe noch keine Info über die Rolltreppe,
    Restaurant am Rudolfplatz, oberhalb der kvb Trasse erhalten.
    Im besonderen hielt ich mich auch sehr gerne in der kleinen angrenzenden Bar auf, in der eine Frau Adams die Gäste betreute.
    I.ü. gab es dort ein frisches Kölsch vom Fass.
    Auf der anderen Ringseite gab’s das
    Santa Marlena, auch das eine Super Location
    Hätte gerne allerlei Info‘s.
    Vorerst vielen Dank
    Robert Küppers

  • Hallo, und wo genau war jetzt das Black Horse am Friesenplatz? Das war meine Google Suche, aber hier finde ich nichts dazu, oder ich bin zu blind 🙂

    • Wo jetzt Weingarten ist

      • Weingarten gab es schon, war aber kleiner. Das Black Horse war an der Ecke Venloerstr. nebenan.

    • Sherry Horst Das Black Horse war neben dem Bekleidungsgeschäft ( ich glaube WEINGARTEN oder so) war da ab und zu weil ich Händelstr. im Tiffany und dann hieß der Laden Flohpinte das war etwa 6 Jahre mein Arbeitsplatz als D.J. SHERRY

      Erinner mich stark an die Zeit zwischen 69 und 73 mit LILO Szperling als Arbeitgeberin– hatte dann noch eine Prominenten Disco unterhalb des Rudolfplatzes VG an ehemalige Gäste

  • was ist mit dem speyder oder pantherkeller bussimaus usw die waren geil

  • Oliver TONKEL

    Pantherkeller und das Revolution in Dellbrück

  • Danke, klasse geschrieben

  • Heribert Hahne

    Gibt es den „Goldenen Spiegel“ noch?

    • Heribert Hahne

      Und das „Petite Fleur“ am Neumarkt. War ein tolles Tanzlokal im ersten Stock eines Eckhauses. Ich meine das war (oder gibt es das noch?) an der Ecke Fleischmengergasse.

  • Danke, da kommen so viele schöne Erinnerungen! Hach wat war dat ne jeile zig!

  • Vielen Dank, toller Beitrag

  • Franz in der Höhnergass Altstadt

  • Das Coconut in der Pfeilstrasse. Lieblingsdisko in den späten Siebzigern
    Mit Bogdan als Maitre de plaisir

  • Kennt denn hier keiner mehr den Omen Ex und Saphir Club am Ring ?

    • Hallo Günter doch ich! Habe mich schon gewundert das die nicht dabei waren.War eine Super Zeit, ich war meistens im Saphir Club, zwischendurch auch im Ex und Omen. Liebe Grüße Maria

      • Dirk Schwarz

        Liebe Maria, ich war seiner Zeit ( 1977 -78 ) Stammgast im Saphir Club. Hatte leider 1979 einen Motorradunfall ( Querschnitttslähmung ) und konnte dann nicht mehr diese Dinge wahrnehmen. Die drei Discos waren ja in einem Haus. Saphir war im Keller, Omen in der Mitte und das Ex war oben.
        Kannst Du mir bitte sagen wo das Haus auf dem Ring war. Ich habe gesucht und gesucht und hier trffe ich das erste mal auf die Namen der Discos. Ich wäre Dir für eine Auskunft sehr dankbar.
        MfG
        Dirk Schwarz

    • Doch ich
      War der schönste Laden den ich je gesehen habe mit Wasserfall an der Wand und Laufendes Wasser an der Seite.Der Besitzer war ein guter Freund und wohnte neben mir

      Lg

    • Ja die Glucke

    • Er klar doch, standesamtliche geheiratet und angefeuert im omen, ex, saphir1984, hammer geile super Zeit, haette sie gerne nochmal zurück, kurz um nochmal das zu erleben was die Jugend in köln erleben konnze

  • Vielen Dank, toller Beitrag

    • Verliebt in Köln

      Freut uns, wenns dir gefallen hat!

      • Stimmt, es war eine super tolle Zeit und dann gab es 1984 noch ne Disco die schon nachmittags offen war, am Neumarkt das „mobby dick“ gleich neben der Pusta Hütte…..

  • Kauri Keller war einfach genial, kein Schicki Micki Schuppen sondern real life und vor allem: Black and White war kein Thema, es war selbstverständlich.

  • Santa Cruz Inh. Wolfgang Luther leider nicht mehr unter uns.Die Bar Frau Karin war der Hammer und um 6 Uhr spielte Sternchen seine Abschiedsmelodie es war der Hammer.

  • wie hieß noch das Lesbenlokal am Rudolphplatz? Der Name war identisch mit der Inhaberin. Danke!

  • Besten Dank fuer die wertvollen Infos

  • Ich kann mich noch erinnern an -Trampolin, Labyrint?, Sound Cologne, Amnesia, Club Piccionaia,
    Comic?, Pavone in derAltstadt,auch noch an das Panoptikum, UP im Bazaar de Colongne und natürlich das Colombo, Happiness und das „Schowboat“, Oma´s Schnapshaus, Drachenburg-Keller
    Kauri-Keller und meine Lieblings-Disko- der Zopf- , Big Ben, große und kleine Bhagwan. Und noch ein paar mehr. Alle fallen mir nicht mehr ein, aber wer hat noch was in seiner Erinnerung?
    Freue mich über alte Zeiten – das ging ja leider mit dem Beginn der Großraumdiskos und der Techno-Mucke irgendwie den Bach runter.

  • Ihr habt die Karibikbar vergessen ,es war eine kleiner club es war mein stammlokal in den 80’s und 90’s einfach gut halt ,gut mucke und gute Cocktails nettes Personal mega

  • Da hast Du Dir aber Muehe gegeben

  • Ich bin schon oefter auf Deinen Blog gesto&szel;en und fand die Beitraege immer super

  • Hallo Leute wer war denn 1968/69 in Köln in der Discothek Tiffany Händelstr. am Rudolfplatz oder im Töff Töff in der Pfeilstr.?

  • wer war denn 1968/69 in Köln in der Discothek Tiffany Händelstr. am Rudolfplatz

  • 68/69 Disco Tiffany Händelstr.

  • Ab in die 90er, und ab ins NEW Caribic am Gürzenich( heute Tanzbar ) und wers gerne mit Black Music mochte , das Tropical Cabana nähe Dom. Und die Mutter aller Flirtschuppen …das Wiener Steffi…

  • Aaah, nicht zu vergessen: Das Pichanaja in der Altstadt (Einlass nur mit ROLEX und Trenchcoat/Popper-Zeit, wem das noch was sagt…), vorher Treffen im Cafe D’or (Friesenwall), Ende70er/Anfang 80er.
    Und jüngst: Das Stecken (Maastrichter Str.), alternativ, Independent (mit Graffitis) –
    ach so, und das Suchos do Brasil ( heute Jamesons drin) – Essen, Tanzen, Brasi-Parties eben –
    so, und nun einer der In-Läden: Das Königswasser (zunächst Flandrische Strasse, später Brabanter Str./Treppe runter), Comics, Top-DJs. Kann sich noch jemand an das Arcadia in Braunsfeld erinnern (gibts noch Innenaufnahmen vom „bewegten Mann“, Til Schweiger). Türsteher war Philipp aus NY/Freund von Steve Buscemi/Kultschauspieler, u.a. In Fargo. Und immer gerne: Marotte (Kyffhäuser Str.) und Bogaloo (am Zülpicher Platz) – als mein Freund Andreas reinkam, legte der DJ Shaft auf…

  • Sooo – Schwermut:
    1. Amnesia (nähe Christophstr./Ringe, beim Columbo)
    2. Lulu (Ringe, Rudolfplatz, bei ex-Dragon)
    3. LaLic (später an Rathenauplatz umgezogen)
    4. Underground (Subbelrather Str.)
    5. Umbruch (Ringe, Höhe Petit Prince)
    6. Kantine (i.d. Werkstattstr./ Mi. Abschlepptag…)
    7. TingelTangel (Belgisches Viertel/Antwerpener Str.)
    8. Eckstein (Ubierring, zur Alteburger Str.)
    9. Club 54 (Zülpicher Platz
    10. Breugels (Ring, Nahe Rudolphplatz)

  • Kauri Altsstadt

  • Und die älteste Disco glatt vergessen.
    Lord’s Inn am Barbarossaplatz.
    Das ist echt traurig von Euch

    • Volker Aurich

      Da habe ich aufgelegt….anfangs pausenlos Trini Lopez, „La Bamba“ und „If I had a Hammer“

    • Das ding,

      • Elisabeth (Elly)

        Das Ding war mein zweites Zuhause.
        Elly

        • Donnerstag Kölschabend (Kölsch 1Mark) & Dienstag Wodkalemonabend… (Wodka-Lemon 1Mark) ?
          Kann mich an vieles nur mehr erinnern… Reset… 🙂
          …halt erst an der Endhaltestelle wieder wach geworden.
          Das war noch der dicke Schädel noch finanzierbar. :-))
          Aua…!!!

  • Hans-Georg Schuhmann

    Gab es nicht ein P7 oder ähnliches um 1967/68?

  • gab es da nicht noch etwas mit „Gaul“ im Namen?

    • „La Päd“ neben der Oper….mit der besten Gulaschsuppe aller Zeiten.
      Ein „Muss“ als Abschluss eines langen Kölsch-Abend.
      Mike M.

  • was war eigentlich das Santa Cruz inder Friesenstrasse für ein Laden???

  • Hans - Peter

    Glaspalast in Ehrenfeld.Glasstrasse und beim oder zum Kitty ? in der Wahlenstraße gegenüber der josephkirche . in den 50er und 60er jahren.

  • Das TTS am Zülpicher Platz Ende 60er Jahre

    • Ulla Menelaou

      Ja wir gingen auch ins TTS,Black Horse am Friedensplatz.schöne Zeit

    • Und das Monopol am Rudolfplatz.
      Die Treppe runter im Hahnentor

    • Franziska Zschiegner

      Hi Marlene, das TTS war das die Disco direkt an der alten Haltestelle Zülpicher Platz -nicht das Ding-. Hatte einen kleinen Eingang. Bestand aus einem schwarzen Fenster und Eingang. Mitte der 60er Jahre war ich dort oft. Es waren anfangs oft viele Farbige da und es wurde viel Soul gespielt. Überlege schon so lange aber mir fällt partout der Name nicht mehr ein.
      Viele Grüsse
      Fränzi

      • Wolfgang Bräuning

        Das TeleTanzStudio war quasi neben dem CONRAD der dort später auf der Ecke war. Die hatten rund um die Tanzfläche jede Menge Monitore und zeigten überwiegend die Fernsehaufnahmen des BEATCLUB.

  • Habt ihr das „Black Horse“ am Friesenplatz vergessen?

    • Das sagt mir auch noch was, da war ich auch ab und zu mal. Meistens war ich aber im Punsch am Alter Markt oder Micha`s In in Vingst, oder in der Kiste in Köln Kalk, dann gab es noch den Milan in Mülheim,Love Story war ich auch (70er Jahre) Ach ja und Whisky Bill

      • Die Kiste war ein sehr heißes Pflaster in Kalk.

        • Kalk war auch nicht ohne. Da gab es das Saint Tropez Kalk-Mühlheimer-Str. über dem Waschsalon, gegenüber von Waffen-/Haushaltswaren ERN.
          Dann noch das Stella Artois (Belg. Biermarke) Am Markt und auch eine Kellerdisko neben der Sünner Brauerei

      • Ach Evelin, ich bin Wilfried und war Dj Im Whisky Bill in Forsbach und dann auch im Punsch
        ( 3000 Milimeter unter dem Alter Markt ). Somit müßten wir uns eigentlich kennen.
        Lang ist es her. Das Leben war damals ziemlich wild. Irgendwann , so Mitte der Siebziger Jahre,
        habe ich mich anders orientiert, Das war gut so denn dieses wilde Leben hätte ich nicht lange
        durchgehalten.
        Viele Grüße und bleib gesund

      • Das Punch war Spitze. Da war der Diskjockey „Moses“. War ne Marke für sich. Konnte man mit auskommen.
        Besonders war doch die Abtrennung aus Holzquadrszen zwischen Bar und Tanzfläche, wo man dranhing und die Tanzfläche gut betrachten konnte.
        Nach 30 Jahren habe ich Moses in Köln – Nippes getroffen. Er war bei der Sicherheitsfirma WIS beschäftigt und sammelte das Geld aus dem Parkautomaten für die Stadt. Ist nun auch in Rente.
        War eine Klasse Zeit.

    • Das war ein Wahnsinn.

      • Und die älteste Disco glatt vergessen.
        Lord’s Inn am Barbarossaplatz.
        Das ist echt traurig von Euch

  • Muste schmunzeln beim Begriff studentencafe Kremel am Rudolf platz, da ging es toll her jede Menge Drogen und die meisten waren total stone, Jugenderinerungen

  • Ich erinnere mich auch noch sehr gerne an die Zeit, war noch sehr jung. Mein Gott, war das alles aufregend! Getanzt bis zum Umfallen! Meine allererste Kneipe war der Petrus am Zülpicher Platz, dann Podium, Klafünf, La Plüsch, Gypsies, Crash, Die Teestube am Chlodwigplatz, Fillmore in Bensberg. Hat man damals eigentlich noch was anderes gemacht? Weiss gar nicht, wer alles noch vln den Leuten von früher überhaupt noch lebt?

    • An eine Teestube, wo wir zu der Zeit öfter abgehangen haben, erinnere ich mich auch noch, weiß aber nicht mehr, wo die war. Hieß die einfach nur „Teestube“? Wo war denn das Fillmore in Bensberg? Ich erinnere mich nur an die „Villa“ auf der Kölner Straße mit Teestube, coolen Parties und ständigem Ärger mit den Nachbarn.

  • Frank Bechen

    Das Colombo oder spätere Graffiti war schon eine gute Anlaufstelle.
    Habe sogar in einer alten Kiste einer der guten alten Kassetten gefunden.
    Irgendwie noch einen Kassetten Rekorder aufgetan, und Zeitreise gestartet

  • Martens Andrea

    Das war für mich auch die ganze Zeit 80er bis Ende 90er die ganzen Läden es war die geilste Zeit wenn du daraus gingst bist in den nächsten Datum rein bis morgens um sechs uhr gegenüber von Lovestory noch zum Toni rüber gegangen oder zum alt-brück oder zum A4 und danach zum Würstchen Willi oder ins Pumpernickel geil ja da fehlen einem wirklich tausendfachen und Jahre ein aber es war einfach super

    • Tolle Erinnerungen!
      Ab 1980 mit gefälschtem Schülerausweis (dann Jahrgang 1964 ) zum 1. Mal in die kleine Bagghi. Ab dann bestimmt jedes 2. Wochendende. Tolle Stimmung/Atmosphäre!
      Frau konnte einfach tanzen, ohne Anmache. Die grosse Bagghi war mir zu schniecke. Sehen und gesehen werden ist bis heute nicht mein Ding, wenn ich tanzen will. –
      Später endlich volljährig dann in die Disco am Zülpicher Platz (wie hieß die nochmal?), wo auch Guildo Horn seine ersten Auftritte hatte. Legendär!
      Und auch am Rathenauplatz im politisch nicht korrekt „Klüttenkeller“. War das der Kauri-Keller? Afromusik und coole Tänzer.
      80 er und 90 er. Dat wor ne geile Zick in Kölle!
      Vergleichbar kultig kenne ich nur in Berlin Klärchens Ballhaus, das ich liebe, da man da mit Mitte 50 selbst in der Funk Etage nicht schräg angeguckt wird! Und super Live-Cover-Band!
      Kölle Alaaf aus der Diaspora (M-V).

  • Das Stecken an der Maastrichter Straße, klein aber fein…

  • beim lesen der ganzen namen schossen tausend erinnerungen hoch.
    ich kannte nicht alle, aber viele.
    eine tolle zeit. man kannte sich.

  • beim lesen der ganzen lokalitäten kam tausend erinnerungen hoch.
    nicht alle, aber viele kannte ich :-))

  • Es fehlt auch Lavas in Porrz und Gypsi auf den Hohenzollernring und Beetwehn Sorry weiß nicht wie’s geschrieben wird.
    Ja es ist und war eine tolle Zeit gewesen

  • Beatriz Angelica Tiemann Goebbels

    Es fehlt das das Twentyfive auf dem Ring. Wir haben es geliebt

  • Auf den Ringen ging früher die Post ab . Es war eine super geile Zeit wer das miterleben hat der weiß was es heißt was Diskotheken sind
    Es war einfach nur geil

  • Elisabeth Birr-Herrmann

    Und das Morokko auf den Ringen !!!

    • Genau, das morocco und das wenige Meter entfernet Colombo (beide Clubs gehörten dem gleichen Betreiber, daher die Namen mit 3 mal dem Buchstaben „o“).
      Im morocco konnte man ab und zu Tina Turner (die gut mit A. Biolek befreundet war) treffen, mit ihr habe ich tatsächlich mal auf der Tanzfläche im morocco getanzt.
      Dann gab es das „Piccionaia“ in der Altstadt, eine der Besten Clubs von Köln und der Club „Clan“.
      Das morocco am Ring hatte zu der Zeit die genialste Musik aller Clubs und sogar das P1 in München kam da nicht heran.
      Der DJ im morocco hatte einen guten Draht in die USA und von dort kamen damals die genialsten independent Scheiben des Funk & Soul.
      Zu der Zeit gab es auch das Chekkers in Düsseldorf an der Kö, wo der legendäre DJ Zambo auflegte.

    • Jörg Dittmer

      Da kann ich nur sagen, das Harlekin auf der Kyffhäuser Straße war für mich der beste Laden überhaupt die Kyffhäuser Straße z.b. Zopf oder Museum

  • African soul club
    Chico bongit am Barbarossa Platz

  • Was ist mit dem Bunnys Bluff am Ratenauplatz und dem Panoptikum an der Aachener Str.? Auch angesagte Diskos der 70er/80er.

  • Etwas wehmütig habe ich mir gerade
    die aufgeführten Lokalitäten durch gelesen , davon gehörten etliche zu meinen damaligen Lieblingsorten. Die tollste Zeit in meinem Leben , von 1974 bis 1983 in Köln .
    Jederzeit würde ich wieder nach Köln
    ziehen . Eigentlich ist dieser Plan schon in meinem Kopf , es braucht nur noch etwas Zeit . Nirgendwo habe ich mich so wohl gefühlt wie in Köln , die Menschen machen dieses Lebensgefühl aus . Wenn ich heute nach Köln fahre , frage ich mich jedes mal , wie konnte ich nur von hier weg
    gehen . Aber wie alles im Leben hat jedes Ding seine zwei Seiten .

  • Das Triple A fehlt. Wie kann man so einen Club vergessen.

    • Verliebt in Köln

      Ist das nicht noch dort, wo früher das Neuschwanstein drin war?

      • Nein! Triple A war am Rudolfplatz wo früher das Kino war. Der Komplex ist abgerissen worden.

      • Elisabeth Birr-Herrmann

        Triple A war am Rudolfplatz ehemaliges Kino Theater am Rudolfplatz!

        • Verliebt in Köln

          Ja, das ist klar. Aber es ist nach dem Rudolfplatz in die Räume des alten Neuschwansteins gezogen. Unsere Frage bezog sich darauf, ob das heute dort noch ist.

  • Peter Wenzel

    Storyville, später Moni Bar im Keller neben Residenz Theater!

    • Storyville ✌️ Das war für mich der beste Laden! Aber Monibar war nebenan!
      Dirk

      • Das Story(ville)war im Keller und die Monibar war nebenan oben. Im Story war ich oft, habe da die Small Faces, Unit 4 +2, die Fortunes, Georgie Fame, Neil Landon und, und, und gesehen und bin auch selber dort aufgetreten. Der Star Club am Ring, Nähe Rudolfplatz war zum Teil sogar besser und dann gab es noch die Kaskade am Zülpicher Platz. Gegenüber vom alten Wallraff-Richards-Museum war noch das kleine und gemütliche Studio B, wo viele örtliche Bands gespielt haben. Da war immer eine Superstimmung!

        • Andreas Rickmann

          Vielen Dank für diese Erinnerung, lieber Ralph! Das würden wir gerne noch einmal in einem der nächsten Newsletter mit allen Leserinnen und Lesern teilen, wenn du nichts dagegen hast 🙂

    • Ramon Christoph

      Lieber Peter , das Storyville war im Keller , die Monibar war oben , später wurde aus dem Storyville das 25five. Gruß Ramon ehemaliger DJ in Kölle.

    • Ja da habe ich schöne Stunden gehabt

    • Ja und Tabu und Melting Pott

  • Das Happyness am Barbarossaplatz gehörte in den 80ern für mich auch dazu.

    • Marleen Klein

      Romantika am Hildeboltz Platz,mHamburg Ahoi am Friesenplatz,Franziskaner auf dem Ring,Edelweiss aud dem Ring, Bar Ev auf dem Ring ,Latänche,Big Ben,fröhliche Weinstuben auf dem Ring,

      • Das Gypsi, man war das geil, kenn ich auch noch

        • War am Wochenende immer im Gypsys und werde diese Zeit nie vergessen. Was würde ich dafür geben nochmals diesen Sound von Carols zu hören. Der Körper bebte und man kam morgens um 5 Uhr aus dem Laden war glücklich und stond.
          Ich habe noch viele LPs mit der Musik die ich von Lazarus gekauft habe, bestimmt ca. 50 Stück von Tommy Bolin bis Elkin & Nelson.
          Am geilsten fand ich im Gypsis wenn Bowie mit Station top Station durch den Körper ging

          • Günther Mannischäfski

            Ja, Lazarus, der Gute. Sehe ihn noch mit seinem Fahrrad am Zülpicher Platz stehen und vermeintliche Schnäppchen, die er vorher günstig bei Saturn gekauft hatte, LP´s, die angeblich nur er im Angebot hatte, auf der Straße verkaufen. Mit einer LP von John Tropea hat er mich gekriegt.

      • Peter Richert

        Franziskaner, oh was für Erinnerungen Jack und Waldtraut hinterm Tresen, Und noch ne Runde Pampers. Danach ins Ringtreff bei Rita R.
        liebe Grüße aus Hamburg,….so schön schön war die Zeit….

    • Der Werner mit langen Haaren und Voll/Schnauzbart und immer schwarzen Klamotten und immer gut drauf. Und immer an der Theke das Spielchen mit der Münze -auf wen der Pfeil auf der Münze zeigt, muß die nächste Runde- Genever? – bezahlen. Dunkel, kleine Tanzfläche, gute Leute – ich habe es geliebt!

      • Hallo… würde gerne noch die klapsmühle aud den ringen erwähnen… das Subway….

        Und in puhlheim das alte Treppchen mit Theo und seiner Crew…

        • Yildiz Ramazan

          Zum Treppchen war ich auchvon1987
          Bis1991 und auch zum Lovestory
          Und Omas shcnapshaus
          Und das wahren Glückliche zeiten

      • Ja, genauso war es! Auch mein Stammladen in den 80ern, das Happiness.

    • Auch mein Stammladen.

    • Das Café Paris am Ring

      Das Café Paris am Ring

Kommentiere diesen Artikel