So war es, bei Feldhaus, Jeans Palast, Jacobi & Co. einzukaufen

Da werden Erinnerungen wach: Vor einiger Zeit haben wir in diesem Beitrag elf Kölner Traditionsgeschäfte aufgezählt, die es heute nicht mehr gibt. Die Resonanz war riesig: In den Kommentaren bei Facebook habt ihr unzählige rührende und tolle Erinnerungen aus der Kölner City der 80er und 90er geteilt.

Die Texte geben uns ein Gefühl davon, wie es früher war, in Köln einkaufen zu gehen. Wir haben hier 23 dieser Erinnerungen gesammelt. Viel Spaß beim Lesen.

Unsere E-Mails für alle, die Köln im Herzen tragen

Hinter Verliebt in Köln steckt keine große Redaktion, sondern nur eine Person. Mit einer einmaligen Zahlung kannst du mich 1 Jahr unterstützen: Zur Unterstützer-Seite. Alternativ kannst du mich auch mit einem Betrag deiner Wahl direkt via Paypal unterstützen.

1. „Eine Fahrt in die Innenstadt war für uns Kinder immer ein besonderes Erlebnis gewesen. Zum Abschluss gab es Kaffee und Kuchen im Cafe Franck am Rudolfplatz.“ (Lucky)

2. „Das waren noch schöne Geschäfte, bei Jacobi bekam ich mein erstes Abendkleid für eine Sitzung im Gürzenich.“ (Annerose)

3. „Feldhaus, wer kennt das nicht aus meiner Generation in Köln. Da sah man die größten Kinderaugen.“ (Helmut)

20 Pfennig für eine Tasse Kaffee bei Tschibo

4. „Ich komme vom Land und für uns Kinder war es etwas besonderes nach Köln zu fahren, bei uns gab es immer Russenei in der Kaufhalle, Hohe Str. und meine Eltern erlaubten sich für 20 Pfennig eine Tasse Kaffee bei Tchibo, da war irgendwie die Welt noch in Ordnung.“ (Helene)

5. „Ich habe es geliebt im Kaufhof zu arbeiten. Die Kunden waren immer nett und es machte einfach Spass zu beraten. Und dann zufrieden in der Pause bei Jacobi zu bummeln und in dem Restaurant etwas zu essen. Und mit der freundlichen Bedienung kurz zu plaudern.“ (Elke)

Foto: Renate Cremer

6. „Und zwischendurch ein Bratwurst-Brötchen von Schlemmermeyer.“ (Uschi)

Feiern mit Promis im Timp

7. „Feldhaus und davor der Ernst mit seinem guten Eis.“ (Barbara)

8. „Feldhaus war ich als Kind immer . Der große Teddybär an der Eingangstür.“ (John-Patric)

9. „Was haben wir im Timp abgefeiert. Das kann man heute keinem mehr erzählen. Es war eine Legende im Kölner Nachtleben. Publikum von ganzen unten bis hin zum Promi, aber alle haben zusammen gefeiert.“ (Oliver)

10. „Havanna Torte im Café Zimmermann.“ (Joachim)

11. „Feldhaus vermisse ich am meisten, war ein sehr schöner Spielzeugladen, in dem ich mich stundenlang aufhalten konnte.“ (Angelika)

12. „Feldhaus der Teddy an der Tür. Die wunderbare Steiftierabteilung. Dann hoch zu den Eisenbahnen und den Riesenvitrinen mit den Wikingautos.“ (Dietrich)

Die Rutsche bei Feldhaus vom 1. Stock ins Erdgeschoss

13. „Habe dort meiner Frau ihr erstes Steiftier gekauft. Eine Katze aus der Whiskas Edition. Die sitzt heute noch bei ihr im Schrank. Auch wenn sie heute meine Exfrau ist.“ (Dietrich)

14. „Feldhaus: Nein Gott waren wir heiß darauf, dort mit unseren Eltern reinzugehen! Ein tolles Spielwarengeschäft mit einer ebenso coolen Rutsche vom 1. Stock ins Erdgeschoss.“ (Achim)

15. „Wie sehr ich das Feldhaus geliebt habe und der riesige Teddybär am Eingang und die riesen große Auswahl an Puzzles und bin sogar als Erwachsene immer wieder gerne rein gegangen.“ (Jaqueline)

16. „Feldhaus, wer kennt das nicht aus meiner Generation in Köln. Da sah man die größten Kinderaugen.“ (Helmut)

17. „Würde gerne wissen was aus dem großen Teddybär geworden ist. dem hab ich als Kind immer die Hand gegeben wenn ich bei Feldhaus war.“ (John Patric)

18. „Direkt links neben Feldhaus war doch ein ganz kleines Fenster , an dem man Crepe kaufen konnte. Für mich immer mit Zimt und Zucker und für Mama immer mit Schinken und Käse. Immer direkt nachdem wir im Spielwaren laden waren.“ (Sue)

19. „Feldhaus , Jeans-Palast und natürlich Coast. Deren Tüten waren ein Must-Have als „Sporttasche“ zum Sportunterricht in der Schule.“ (Anke)

Das Softeis am Eingang von Feldhaus

20. „Ich habe das Softeis, was es bei Feldhaus unten im Eingang gab, geliebt. Das vermisse ich richtig.“ Jayne „Der Swatchladen auf der Hohe Straße. Da gab es über zwei Etagen Uhren und Telefone.“ (Nadine)

21. „Feldhaus war das schönste Spielwarengeschäft, das ich je gesehen habe.“ (Vanessa)

22. „Schade das sehr viele Geschäft nicht mehr da sind,. Es war ein Ereignis wenn wir in die Stadt fuhren dürften wir nach Feldhaus oder in der Vorweihnachtszeit würden die Einkäufe Samstag gemacht und zum Mittagstisch würde bei Jacobi eingekehrt, da gab es Gänsekeule mit Rotkohl und Klösse.“ (Martina)

Was sind eure Erinnerungen und Fotos von früher? Schickt uns eine E-Mail.

Wir wollen nicht nur in Erinnerungen schwelgen oder jammern, was alles schließt, sondern ganz bewusst auch auf tolle kölsche Geschäfte hinweisen, die es weiterhin gibt und die es sich zu besuchen und unterstützen lohnt. Deshalb schaut euch diese Tipps auf jeden Fall an:

Zurück

79 Kommentare

  • Gustav Scholl

    Mode Hoch Hohe Str.. Ecke Gürzenicch gegründet 1961

  • Es gab eine Zooabteilung in einem großen Kaufhaus wo ich so gerne hin ging weil es immer Welpen gab. Das war schön!

    • Gut dass dieser der Dreck mit der Tierquälerei weg ist!

    • Bei Karstadt,dort hab ich meine Lehre in der Zoo Abteilung gemacht.Es gab auch einen Affen dort.

      • Hubertus Koelsch

        Hinter dem Karstadt links neben dem WDR gab es ein Cafe welches auch Affen und Vögel hatte, habe oft dort Mittags einen Cafe getrunken.

      • Renate Flück

        Gab es da nicht auch einen Papagei oder Kakadu der gesprochen hat?

  • Am Sonntagsmorgen bin ich früher als Kind in die Frühvorstellung gegangen.

  • Vermisse das „sechs Tage Rennen in der Kölner-Sporthalle. Generell gab es dort viele schöne Veranstaltungen.

    • …und das Polizeisportfest!!!

      • Simons Rolf

        Hab ich mit meinen Kameraden 1967 die Staffel im Hindernislauf gewonnen. UnserTrainer war Ofw Paal. War ein tolles Erlebnis vor fast 40.000 Zuschauern zu laufen.

  • Uschi Werner

    Als Kind habe ich im großen Kaufhof zu Weihnachten mit meiner Mutter immer Märchen gesehen

  • Wimpy Grill & Montanus (Zeitschriften, Bücher, Schallplatten)

  • Martina Augustin

    Wir vermissen das Vouge Geschäft mit super Klamotten.

  • Es gab auch eine Rutsche im damaligen “ Kämpgen“ auf der Schlildergasse !

  • Marlene Jablonski Reichelt

    Am Wochenende ins Wimpy auf der Hohe Strasse und danach den Dom rauf .

    • Wimpy ,es war eine schöne Zeit , habe zwei Jahre dort gearbeitet 1971

    • Jörg Schnittfinke

      War mit meiner 1. Freundin (ich 14, sie 13) oft im Wimpy, war das Größte für sie!

    • Das Wimpy kenne ich auch noch sehr gut. Habe dort gejobbt Ende der 60er Jahre.
      Es war eine schöne Zeit.

    • Kosi Kumah

      Manno Mann! Ich wußte gar nicht das irgendjemand noch Wimpy kennt! Vielen Dank!

      • Habe noch ein Foto vom Wimpy , weiß aber nicht wie ich es hier zeigen kann

      • Bin auch froh das es nicht vergessen ist .

      • Hubertus Koelsch

        Da habe ich fast jeden morgen gefrühstückt , am Neumarkt , habe die Ecke rum auf der Breitestr. gearbeitet. Immer sehr Lecker

  • Beim Hertie im Keller war ein Selbstbedienungsrestaurant da konnte man für 5 DM 30 Minuten essen soviel es ging

  • Ute Eisenmenger

    Wer kennt noch das ,, Aape „ Café in der Richmodstrasse?

    • Christine Emser

      Ich……wenn wir früher in die Stadt fuhren…meine Oma,meine Mama und ich…gingen wir da immer hin…das waren schöne Zeiten.Aber leider über 50 Jahre her..
      Lg

    • Ich war als Kind völlig fasziniert von den Affen und Papageien und quengelte bei jedem Kölnbesuch, weil ich unbedingt dorthin wollte . Als ich erwachsen war, gab es das Cafe immer noch. Doch der Anblick der auf kleinem Raum eingesperrten Tiere war sehr traurig.

  • Ich bin Düsseldorfer der Feind Kölle aber ich bin gerne in Köln
    Meine Lieblinge uns kölle Et Trude Herr und Brings und natürlich die Glockengasse 4711 und dä Heinzelmännchenbrunnen

    Kurz und knapp ich liebe kölle

  • Eduard Rieger

    ist zwar noch aus der 60 ziger, aber die Weihnachtsmärchenaufführung im Kaufhof für uns Pänz eine Sensation !

    • Mike Mältzer

      Ja, das stimmt. Hab dort in der Dekorationsabteilung in den Sommerferien gearbeitet und zum Beispiel stundenlange Schindeln für kleine Fachwerkhäuser, die als Dekoration dann in den Weihnachtsschaufenstern standen mit der Hand geschnitten und angemalt.
      Der Nikolaus in der Weihnachtsaufführung war beeindruckend, besonders auf der breiten Treppe die vom 1.Stock ins Parterre führte. Eine jeweils glanzvolle Aufführung mit hinderten Kindern und Erwachsenen.

  • Mitte der Siebziger Jahre gab es ein Cafè „Piano“ auf der Rückseite vom Kaufhof an der Cäcilienstrasse. War immer unsere Anlaufstelle als Teenager.

  • Hans Peter Meinke

    Bin immer gerne mit meiner Frau im Kino in der City-Passage Schildergasse gewesen. Und anschließend ein Eis im benachbarten Eiscafe. Habe diese Passage geliebt….

  • Ramon Christoph

    Macht mal einen Bericht über die Discotheken um 1970 in Köln , das wäre schön . Da sind auch noch etliche Erinnerungen . Mit Freudl. Gruß Ramon Christoph

  • Im Timp haben wir die Hochzeit von meinem Gefeiert Gastgeber war Peter(Karamba)

  • Hanemann , neben Kaufhof. Habe dort meine Ausbildung zum Schaufenstergestalter gemacht.

    • Angela Schmitz

      Ich habe dort meine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann gemacht. Bei Frau Deutsch!! War eine schöne Zeit.
      Kennst Du auch einen Klar-Heinz Cöllen? Der hat auch eine Ausbildung zum Schaufenstergestalter gemacht.

      Schöne Grüße
      Angela

    • Frage da gab es doch ein Restaurant oder meine bin da mit meiner Mutter beim einkaufen essen gewesen

  • Jeden Samstag schallte es in den mittleren 80er Jahren mit leicht italienischem Singsang durch die Schildergasse: 2 Mark jede Pizza, jede Pizza 2 Mark!!!

    • Kosi Kumah

      Und wenn es gegen fünf Uhr ging, dann war die Pizza bloß noch eine Mark!

  • Anneliese Dorge

    Langer Samstag in Koeln, habe mich immer darauf gefreud. Zuerst zum C&A, dann Kaufhof und weiter zum Feldhaus. Und am ende zum Firmenich Sauerbraten vom Pferd. OHHH habe ich es geliebt als Kind!

  • Siegfried Teuber

    Ja Feldhaus. Da haben wir Stunden
    Verbracht nur um zu gucken oder ausprobieren das war eine grile Zeit

  • Die Reibekuchenbude vor dem Hbf.

  • Wer kennt noch die Reibekuchenbude Timmer auf dem Ehrenfeldgürtel und hat vielleicht noch ein Foto davon?

  • Ich vermisse das „Studio 59“ , „Kaufhaus Kilo“ , „Licht & Schatten“ und das „Zweitausend Eins“ auf der Ehrenstraße. Der alte Saturn am Hansaring als es noch hieß „Die größte Schallplattenschau der Welt“ war mein zweites Wohnzimmer. Schmerzlich vermisst wird auch Schorsch’s Teestube in der Schillingstr. Nähe Ebertplatz… ach die guten alten Zeiten…

    • Mike Mältzer

      Im Saturn am Hansaring hat Chris Howland Sonntags vormittags lange Zeit seine Musik live im WDR gespielt. Man konnten mit einer geringen Zahl an Besuchern dort teilnehmen.
      Dort entstand sein berühmter Name: Pumpernickel!!

    • Bei Saturn wurden Videorekorder repariert, mit Gebrauchtteilen aus angeblich defekten. Zum Neupreis …

    • Anonymous

      Im Saturn wurden Videorekorder repariert – mit Gebrauchtteilen aus angeblich defekten baugleichen. Zum Preis von Neuteilen… Sagte mir einer, der es wissen musste.

  • Seh ich absolut genauso!

  • Ganz wichtig war als Kind natürlich Feldhaus. Gab es nicht auch ein kleines Geschäft an der Aachener Str. /Ecke Maarweg?
    Bis heute trauere ich der legendären Schokosahne-Bananenrolle von Café Cremer in der Breite Str. ggü. Schweizer Ladenstadt nach!
    Schlimm ist auch, dass das Musikhaus Tonger ggü.der Oper nicht mehr da ist!
    Klaus Ķaufhold Schmuck und Uhren. Mehrere Filialen hier haben wir unsere Eheringe und danach noch Diverses gekauft.
    Gibt es noch den Laden in der Apostelstrasse, wo man die Laufmaschen in Strumpfhosen reparieren lassen konnte? Schräg ggü. vom Gloria
    In der Jugend war natürlich Vogue ein must!
    Ach und Haus Scholzen auf der Venloerstr. am Aschermittwoch.
    Ich hoffe, dass alle typisch kölschen kleinen Geschäfte, der grosse Kaufhof, die Kneipen, Restaurants und Cafés die Krise überstehen!!!
    Kölle Alaaf! ❤

    • Ulrich Untermann

      In der Höhle, Schallplattengeschäft an der Hohestrasse. Habe dort Ende der 60er jede Woche Schallplatten gekauft. Gab auch Angebote für 1DM.

  • Das Kauri in der Altstadt war in ihrem ursprünglichen Zustand mit den nackten Ziegelwänden eine geile Location, die jedem zugänglich war, ob schwarz oder weiß, es war eine geile Zeit. Später siedelten sich in der Altstadt auch noch sogenannte Edelschuppen an, die nur aufgebrezelten Frauen und feingeistigen Männern mit Rolexührchen vorbehalten waren. Da fing eigentlich der Untergang an. Slatha Praha, Tudor Pub und Keule waren auch immer angesagte Schuppen. Vor allem Keule zeigte sich mit seinem Publikum von einer ausgesuchten Seite. Nach dem Besuch einer Revue Travestie im Senftöpfchen saß die Truppe Folies Parisienne anschließend gut gelaunt in der Keule und war auch mir als Autogrammjäger wohlgesonnen. und hinterm Slatha in der Toreinfahrt gab es damals einfach herrliche Spanferkelbrötchen. Zu vorgerückter Stunde ging es dann ins Timps……Showtime bis in die Morgenstunden…..danach mit dem Taxi zum Großmarkt frühstücken. Jetzt bin ich 70 und die alten Zeiten sind ja sowas von präsent……

    • Timp , war immer ein Erlebnis

    • Hubertus Koelsch

      Ja , da gebe ich dir vollkommen recht. Bin auch öfters nach dem Timp zum Grossmarkt gefahren zum Frühstücken. Herrlich die ältere Dame die dort gearbeitet hat oder die Inhaberin war, ich weiss es nicht mehr. Stundenlang dort gesessen und mit vielen Leuten gesprochen die auf dem Weg nach Hause in den Kölner Süden waren.

  • Hans-Georg Schuhmann

    1967. Soldat im Butzweiler Hof. Köln zu Fuß zu erforschen und erleben. Ein Mädel, Reny kennengelernt. Briefe geschrieben und Pläne gemacht. Verabredungen zum Abholen nach Feierabend in der Hohe Strasse. Ihre Freundin dabei kennengelernt. Verliebt. Kleines Apartment im Hinterhof Aachener Strasse. HeiligAbend 1967, unvergesslich. Ich hab die süsse Maus bis heute nicht vergessen, leider ihren Namen.

  • Kosi Kumah

    Gibt es denn noch den Bücherladen Gonski am Neumarkt?

    • Gonski war für mich Nr. 1 in Sachen Büchern. Dort habe ich alles bekommen, wonach ich gesucht habe. Alle Bücher ,die ich dort gekauft habe, sind auch heute noch in meinem Besitz.

    • ja, der nennt sich nun aber Thalia.
      Ich habe dort auch viele Jahre verbracht, am Schluß durfte ich sogar dort arbeiten.

  • An Weihnachten die Steiff Puppen in den Fenstern vom Kaufhof. Alles bewegte sich, wie von Geisterhand.

  • Holger K.

    Ich erinnere mich an ein grosses Wasserbecken im Klingelpützpark.
    Da wo heute nur noch der Betonboden vorhanden ist.
    Leider nirgends Bilder davon gefunden.

  • Feldhaus ein wunderschönes Spielearengeschäft

    Cafe Zimmermann mit der traumhaften Havannatorte, gut das es die in Köln Junkersdorf noch gibt

    Wer erinnert sich noch an das „Pariser Fenster“ in der Mittelstrasse, war immer einen Schaufensterbummel am Sonntag wer.

  • Hubertus Koelsch

    Ach es gab so viele Geschäfte die leider alle weg sind. Zum Beispiel die ganzen Elektroläden wie Konejung auf der Breitestr. neben dem Aldi rechts, Kübel Haustechnik , Elektro Leisten beide auf der Hahnenstr. , Elektro Haas direkt am Rudolfplatz, den Sperrholz Kops auf der Hahnenstr. das Saturn Küchenzenter auf den Ringen, für das Nachtleben den Drachenburg Keller , die Roonburg, das Love Story und noch einige mehr, man kann die gar nicht alle Aufzählen.

    • Das Love Story oder meinst du Storyville?
      Im Storyville am Ring spielte Acker Bilk sein Lied „Stranger on the Shore“ und „white Cliffs of Dover“und wir schmolzen dahin.
      Im Storyville wurde ich erwachsen und Jazz-Liebhaber.

  • Karin Knaak

    Nie vergessen soll und kann man „Oma“ Bosen in der Marsiliusstrasse.
    Oft habe ich sie besucht, ihr Leckerchen mitgebracht und mit ihr geplaudert.
    Sie wußte immer auf Anhieb wo alles seinen Platz hatte, ein erstaunliches Gedächtnis.
    Je öfter ich sie auch einfach nur mal so besuchte, kamen wir uns immer näher und die letzten Male hat sie mich sogar in ihre Wohnung
    über dem Geschäft eingeladen. Sie war sehr bescheiden und klagte nie. Eine unvergessene Frau.
    Ein wunderbares Buch gibt es eventuell noch bei Eusebius A. Wirdeier, im Handel ist es leider schon sehr lange vergriffen.
    Karin Knaak

  • Karin Knaak

    Wer kennt die beiden alten adretten Damen mit ihren immer schneeweißen und gestärkten Schürzen mit ihrer Reibekuchenbude Sülzburgstrasse, Ecke Zülpicherstrasse? Sie waren immer nur an wenigen Tagen und auch nur nachmittags dort. Es enstand immer ein Stau auf der Zülpicher. Mir sind sie unvergessen.

  • Kann sich noch jemand an das Cafe Windeisen erinnern ??

  • Wer kennt noch das Wimpy am Neumarkt ??

  • Lucean Reinhardt

    Das beste Eis gab es in Ehrenfeld auch die Reibekuchen waren bekannt in der ganzen Stadt,

    „Strohhutseck“ so hieß das glaube ich.

    • Udo Buchmüller

      Strohhuteck war später. Ich kenn den Laden noch, vor gut 60 Jahren. Da hieß der nur
      “ Dä Schtrohhut“ Dat Eis war kult.

  • Norbert Engels

    Als ich Kind war (Jg. 1953) und auf der Venloer Straße/Ecke Schönsteinstraße gewohnt habe, brachte mein Vater freitags oft die Reibekuchen von Timmer mit. 10 Stück für 2 Mark! In Pergamentpapier eingepackt und drumherum Zeitungpapier. Herrlich!

    Apropos Eis – das von Panciera gegenüber vom „Strühhoot“ war besser!

  • Nahe der Ecke zum heutigen Appelrath&Cüpper gab es eine kleine Boutique mit Kinderkleidung. Da ich selber noch klein war, kann ich mich nicht an den Namen dieser Boutique erinnern.
    Meine leider vor 11 Monaten verstorbene Mutter hat mich immer von dort eingekleidet, wobei sie doch relativ wenig Geld hatte. Meine liebe Mama, vermisse dich so sehr ..❤️

    • Ilonka Probst

      Die Kinderboutique hieß Derichsweiler Bückler. Bin damals öfter mit meiner großen Schwester dort gewesen. Sie hat da für ihre Tochter Kleidung gekauft

  • Kennt noch jemand den Paternoster im WDR. Wir waren immer Sonntags frûg da und ich hab’s geliebt damit zu fahren.

  • Elke Lemacher

    Wenn man alle die schönen Mitteilungen der früheren Zeit liest, kann man sich das alles wieder vorstellen. Von 1951 bis 1957 bin ich in die Realschule Niedrichstr. gegangen. Nach Hause (Merheim linksrh. ) Weidenpesch mit der Linie 11 gings schnell. Nur in der Weihnachtszeit sind meine Schulkameradin und ich die Kilometer bis dahin zu Fuß gegangen um alle die schönen Dekorationen zu bestaunen . Bei Nachmittag Unterricht wurden 2 Stunden daraus und die 15 Pfennig, die wir
    für die Fahrt hätten bezahlen müssen, wurden unterwegs umgesetzt im Sommer für Eis und im Winter für Berliner.

Kommentiere diesen Artikel