Kindheitserinnerungen Köln

15 Kölner erzählen von ihrer schönsten Kindheitserinnerung in Köln

Och, wat wor dat fröher schön doch en Colonia. Wer in Köln aufgewachsen ist, der blickt heute auf Erinnerungen an Köln zurück, die einen lebenslang geprägt haben. Oftmals sind es Erinnerungen an Orte in Köln, die es heute so nicht mehr gibt. Sie geben ein Gefühl von Heimat. Ich haben in meiner Facebook-Gruppe zur kölschen Sprache gefragt, was die schönste Kindheitserinnerung an Köln ist. Hier sieht ihr eine Auswahl der besonders berührenden Antworten. (Foto: IMAGO / Niehoff)

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Zum ersten Mal den Kölner Dom sehen

Irgendwann im Jahr 1986. Klein Yvonne möchte unbedingt mal mit dem Zug fahren, der fährt in Brühl Ost ja genau an unserer alten Wohnung vorbei und immer sind die großen Augen da, wenn er über die Brücke rauscht. Dann war es mal soweit. Papa hat mich geschnappt und ab ging es zum Brühler Bahnhof. Ab mit der DB nach Köln.

An die Bahnfahrt selber kann ich mich nicht wirklich erinnern aber an den Zielort. Kaum am Bahnhof angekommen ging es in eine große Halle. Viele Menschen und viel Gerenne. An Papas Hand ging es nach draußen. Und da stand er. Das größte was ich je gesehen hatte. Ich kannte ja bis dahin gefühlt nur die kleine St. Stephans Kirche in Brühl-Ost.

Und seitdem war mir klar. Ich ziehe nach Köln. Heute bin ich in der für mich tollsten Stadt der Welt zu Hause. Und es ist immer wieder ein tolles Gefühl vor dem Dom zu stehen und nach oben zu sehen. Danke an meinem Papa das er mich so auf Köln fixiert hat, auch wenn das wohl nie seine Absicht mit dem Ausflug gewesen ist. Yvonne

Mit Opa am Rudolfplatz

Die Besuche im Zoo mit dem klettern auf der Lok, die damals noch da stand. Wenn ich mit meiner Oma am Rudolfplatz das Taxihäuschen besucht habe und Papa, der in den 60/70er Jahren sein Taxi hatte, dort Pause gemacht hat die Zeit, als ich tagsüber oft bei Oma und Opa an Rudolfplatz war. Opa war dort Hausmeister in einem großen Gebäude und die Zeit damals war herrlich.

Eisessen für 10 Pfennig die Kugel beim Stammitaliener in Bayenthal, wo wir gewohnt haben mit den Nachbarskindern draußen spielen, im Winter im Park Schlitten fahren. Die Besuche in der City an einem Samstag waren auch immer etwas besonderes damals. Immer zu Feldhaus auf dir Schildergasse. Die Nase am Schaufenster platt gedrückt und drinnen die schönen Puppen und Puppenwagen bestaunt. Essen gehen mit Oma im Restaurant von „Jacobi“, dort ist jetzt der Saturn drin. Und die Besuche und das Essen beim „Pietsch“, Nähe Neumarkt. Bis ich erfahren habe, daß alles vom Pferd war. Gaby

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Kaufhof an der Schildergasse

Als kleine Stropp dat Spielzeusch Schaufinster beim Kaufhof an Weihnachte op dr Schilderjass. Ulf

Das Schaufenster vom Kaufhof, wo früher die Bären und co. getanzt haben. Marc

Auf den Spielplätzen am Mont Klamott

Mit Mama und den Geschwistern zu den Spielplätzen auf dem Mont Klamott; mit meinem Opa (der sich in meinen Sommerferien Urlaub nahm) in den Zoo, die Flora, mit der Seilbahn in den Rheinpark und Sesselbahn fahren; mit Opa in die Museen und Kirchen gehen und so viel schöne Dinge sehen und lernen. Ach, wat wor dat fröher schön doch in Colonia. Margit

Rodeln auf dem Hasenberg

Rodeln auf dem total vereisten Hasenberg in der Merheimer Heide. Mit meinem Ömelchen…sie hatte ein Büdchen in Höhenberg…ins Städtchen fahren und nach dem einkaufen in der Pustahütte essen gegangen. In den Zoo gegangen und mit der Seilbahn gefahren. Mit der Bimmelbahn durch den Rheinpark gefahren und noch vieles mehr. Annelie

Essen im Restaurant Strohhut

Als ich mit meiner Oma Freitags essen gegangen bin, am Ehrenfeldgürtel Restaurant Strohhut, da wo jetzt der McDonalds drin ist. Damals war da ein Restaurant drin. Ich weiß noch das meine Oma mir immer ein Kinderteller bestellt hat. Das sagte man früher so, war eine kleinere Portion. Das war immer schön. Lisa

Mit dem Fahrrad zum Dom

Ich bin früher mit einem guten Straßen freund immer von Neubrück mit dem Fahrrad zum Dom gefahren da waren wir 11-12jahre alt und die Treppe hoch gelaufen das ist mit einer der schönsten Erinnerungen. Michael

Der Seifenblasenbär auf dem Neumarkt

Et Aape-Café, der Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt mit Seifenblasenbär, die Weihnachtskulisse beim Kaufhof, und in den 80ern der Jeanspalast und Vogue auf der Schildergasse. Kirsten

Mit dem Bahnausweis nach Köln

Soooo eine schöne Erinnerung, wir fuhren von Au an der Sieg alle paar Wochen, weil Papa an der Bahn beschäftigt war, und Personalausweis hatte nach Kölle ,da gabs noch Defaka das große Kaufhaus und vor Weihnachten so wunderschön im Kaufhof, dann in den Zoo und abends wieder mit schönen Bekleidungssachen zurück. Elke

Als Opa aus Kriegsgefangenenschaft kam

Es gibt fast nichts was ich nicht in Erinnerung habe. Sehr traurig ist miŕ der Heilige Abend 1948 in Erinnerung, wir waren mal wieder am Hauptbahnhof in der Hoffnung, dass Vater bei den Heimkehrer aus Russicher Gefangenschaft war, leider nein. Zu Hause traurig und kein Weinachts-Gefühl. Später am Abend kam ein Mann, der berichtete dass Vater ihm den Vortritt gegeben habe, weil er selbst krank war.
Für ihn wunderbar, für uns Kinder grausam. 1 Jahr später 1949 die große Freude Vater kam heim , aus Odessa. Christian

Sonntags im Rheinpark

Sonntags mit der Familie durch den Rheinpark spazieren und mit Freunden in den brach liegenden Rheinterrassen (verbotener Weise) spielen. Spielwaren Feldhaus immer Highlight da die Nase an den Scheiben platt drücken. Wir wohnten in Deutz und samstags schickte mich mein Vater mit einem Bierkrug zum Lommi Bier holen, oft gabs für mich dann vom Lommi eine Frikadelle….. Ach es gibt so schöne Erinnerungen an meine Kindheit in Köln. Rena

Bei Karstadt im Restaurant

Meine Mutter hat damals im Karstadt im Restaurant oben gearbeitet. Und manchmal haben mein Vater und ich meine Mutter von der Arbeit abgeholt.Und dann haben wir meist noch was gegessen im Restaurant .Und die Germknödel mit Pflaumenmus innen und drüber dann Vanillesoße und Mohnzucker. Ingo

Der Dom mit dem alten Zugang

Der Dom, mit dem alten Zugang, noch mit Grünstreifen links und rechts der Haupttreppe. Innen mit riesigen Gobelins zwischen den mächtigen Säulen und dem riesigen Christopherus an einem der Säulen. Wir fuhren immer mit der Rheinuferbahn von Bonn kommend. Nach dem Dombesuch liefen wir durch die Schildergasse an den vielen Geschäften und noch mehreren Kaufhäusern vorbei, bis zum Neumarkt. Als Kind war das mehrfach im Jahr ein tolles Erlebnis. Maximilian

Müllemer Jottestracht

Müllemer Jottestracht, etwa 1962, met mingem kleene Naache vom Hitdorfer Hafen met nem Holländer huhjeschlepp, dann an dr Severinsbrück dat Seil enjeholt, mit de Reeme ob Kurs jehale un en die Schlang an dr Müllemer Bröck enjereiht! Als dä Ohm voll wor un dä Kasten Bier leer, sinn mer langsam dem Rhing eraff und mohten die Kurv en de Hettdörper Hafen krieje…, alles got gegange, met rot-jelle Wimpele am provisorische Mast, keene Mann üver Bord, Ohm am leve, ever huhvoll, dä Kleen (esch) hatte überlebt… ming Mamm wor am schänge! Heinrich

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2 Kommentare

  • Elke Lemacher SFC e.V.

    1946 das erste Mal als Funkemarieschen durch die Straßen. Zug gab es noch nicht, aber die Leute hat es gefreut und sie haben geklatsch.

  • Die schönste Kindheitserinnerung war für mich immer das Telefonat mit den Engelchen /Nikolaus im Herti😍einfach unvergesslich

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