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14 Möglichkeiten, „F*** you!“ liebevoll ins Kölsche zu übersetzen

Diese kleine Liste ist vielleicht der Beweis, dass auch die miesesten und fiesesten Schimpfwörter ins Kölsche übersetzt dann doch irgendwie liebesvoll klingen – und vor allem immer kreativ sind. In unserer Facebook-Gruppe zur kölschen Sprache hat Mike gefragt, welche kölschen Übersetzungen es für das Wort F*** you gibt – und viele Antworten erhalten.

Wir möchten euch hier die 14 schönsten Antworten zeigen. Und irgendwie stehen diese Begriffe ja auch ganz gut dafür, wenn man das Jahr 2021 beschreiben sollte.

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Stadt Land Kölle

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Rötsch mer ens der Puckel eraff

Du kanns mich ens jähn han

Do kanns mer ens der Nache däue 

Bütz mer de Fott

Leck ens am Arsch. Dat han schon LSE jesunge

Jangk ens drieße

Drieß d’r jet

Maach dat de fott küss, du Fijur!

Do kanns mich ens ! Dummer e Kölsch !

Do kanns m’r ens der Büggel bütze

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Jang fott un lass misch in Rau, do

Rötsch mer doch der Buckel eraf, do fiesen Möpp do

Do kanns mich ens am Ovend besöke!!

Ich kann dir ens sage, wo ne ahle Emmer steit.

Ich bedanke mich bei Toni und Rudolf, dass sie die Sätze gegengelesen haben.

Hast du weitere Übersetzungen? Schreib mir eine E-Mail.

Drei alte kölsche Wörter und ihre Bedeutung

Klütte – Kohle, Kohlebrikett

Wenn man vor 15 Jahren im Winter durch Köln-Kalk ging, konnte man es noch riechen: Es gab noch zahlreiche Kohle-Heizungen und auf den Klüttewagen wurden damals die Briketts gebracht. Die heutige HGK-Strecke durch den Kölner Stadtwald (die unter einer neuen Wohnanlage an der Aachener Str. hindurch geht) wurde früher auch Klüttenbahn genannt. Auf der Strecke wurden unter anderem Briketts von Frechen nach Ehrenfeld gebracht.

Kuletschhot

Mit Kuletschhot sind Lakritzhelme gemeint. Konkret wurden so die schwarzlackierten Helme der ehemaligen preußischen Schutzmänner und Polizisten bezeichnet. Köln stand nach der Franzosenzeit im 19. Jahrhundert unter Preußischer Herrschaft.

Zizies

Rheinische Bratwürste, die frisch und nicht geräuchert sind. Das Wort kommt aus dem Französischen.

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9 Kommentare

  • Fritz Basseng

    Jangk fott, do!

    Jang es zo winnig.

  • Detlef Brenner

    Grundsätzlich sehr gute Idee von der Redaktion, wenn auch noch mit deutlich Luft nach oben.

    Und das besonders „Kölsche“ ist doch, dat dann kütt, „et es doch jar nit esu jemeint“, und die sich gegenseitig beleidigenden Person sehr oft anschließend „beste Fründe e Levve lang“ werden.

  • Theodor Puerol

    Hallo Leute, mich würde es interessieren wieviel Kölner den Satz
    Do kanns mer ens der Nache däue, interpretieren können. Ich kenne Leute die nicht mal wissen was ein „Nache“ (hochdeutsch Nachen) ist. Übrigens, ich wohne seit Renteneintritt in Oberbayern. Meine Patentante ist aus Köln, während des Krieges habe ich einen Kölner Kindergarten besucht. Rund 30 Jahre habe ich im „Dunstkreis“ des Kölner Doms gelebt und gearbeitet und mit Arbeitskollegen manchmal auch kölsch jeschwaad.
    Mit freundlichen Grüßen
    Theodor Pürol

    • Habe in Köln studiert, hatte rheinische Großeltern!
      Lebe seit über 50 Jahren in Freiburg.
      Ich liebe „Kölsch“.
      Habe es als junger Mensch nicht zu schätzen gewusst.
      Freue mich nun immer wieder über die Sprache!
      Meine Oma sagte es auch immer!
      Kennt jemand den Ausspruch:
      „ noch lange nicht an Schmitz Backes vorbei“?

      • Do bes noh laans nit Schmitz Backes.

        Da hat die Sendung mit der Maus sogar mal etwas zu gemacht (oder war es eine andere WDR Kindersendung?)

    • Habe in Köln studiert, hatte rheinische Großeltern!
      Lebe seit über 50 Jahren in Freiburg.
      Ich liebe „Kölsch“.
      Habe es als junger Mensch nicht zu schätzen gewusst.
      Freue mich nun immer wieder über die Sprache!

  • Theodor Puerol

    Hallo Leute, mich würde es interessieren wieviel Kölner den Satz
    Do kanns mer ens der Nache däue, interpretieren können. Ich kenne Leute die nicht mal wissen was ein „Nache“ (hochdeutsch Nachen) ist. Übrigens, ich wohne seit Renteneintritt in Oberbayern. Meine Patentante ist aus Köln, während des Krieges habe ich einen Kölner Kindergarten besucht. Rund 30 habe ich Jahre im „Dunstkreis“ des Kölner Doms gelebt und gearbeitet und mit Arbeitskollegen manchmal auch kölsch jeschwaad.
    Mit freundlichen Grüßen
    Theodor Pürol, Neuburg a.d.Donau

    • Detlef Brenner

      Dat d’r Kölsche Janz jähn, ävver nur e bissje, üvverdriev, es jo bekannt.

      Ävver alles duppelt pooste, es och jar nit nüdisch!

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