Am Sonntag, 12. April, läuft im Ersten der neue Kölner „Tatort – Showtime“. Der Fall führt die Kölner Ermittler tief in eine Welt, die viele kennen, aber kaum jemand so gesehen hat.
Mord im Umfeld einer Kult-Kindersendung
Im Zentrum der Folge steht die fiktive Fernsehsendung „Sachen und Lachen“, mit der Generationen von Kindern aufgewachsen sind. Moderator Frank Anders (Max Giermann) ist der strahlende Star der Show, gemeinsam mit seiner Frau Caro (Silvina Buchbauer) prägt er das Format seit Jahren. (Foto: © WDR/ Bavaria Fiction/Martin Valentin Menke)
Doch die heile Welt bekommt Risse: Kameramann Stefan „Happy“ Glück wird tot im Kofferraum seines ausgebrannten Autos gefunden. Für die Kölner Hauptkommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) beginnt damit ein Fall, der sie hinter die Kulissen der beliebten Sendung führt.
Toxische Stimmung statt heiler Welt
Schnell zeigt sich, dass im Studio längst nicht alles so harmonisch ist, wie es im Fernsehen wirkt. Vor allem Moderator Frank Anders gibt intern den Ton an – und das offenbar deutlich schärfer, als es sein Publikum vermuten würde.
Konflikte gehören zum Alltag: Besonders das angespannte Verhältnis zwischen Anders und dem Puppenspieler Yassin Meret (Erkan Acar) fällt den Ermittlern auf. Die Frage drängt sich auf: Ist der Täter vielleicht Teil des Teams?
Vertraute Gesichter, neuer Blick
Neben Ballauf und Schenk sind auch die bekannten Nebenfiguren wieder dabei:
Roland Riebeling als Norbert Jütte, Tinka Fürst als Natalie Förster und Joe Bausch als Rechtsmediziner Dr. Roth.
Regie führte erstmals bei einem „Tatort“ Isabell Šuba. Sie beschreibt die Arbeit am Kölner Klassiker als besondere Erfahrung: Ein eingespieltes Team habe viel Raum für neue inszenatorische Ideen gelassen.
Aus dem Verliebt in Köln-Shop:Wie viel Köln steckt im Tatort?
Gedreht wurde der „Tatort – Showtime“ zwischen dem 12. November und 12. Dezember 2024 in Köln und Umgebung. In einigen Szenen hat man so eine Herbstanmutung mit viel Laub, die nicht so recht zur Ausstrahlung im April passt.
Ständig bekommt man prägnante Orte der Stadt in diesem Krimi aber nicht zu sehen. Zwischendurch wird mehrmals eine Stadtansicht einblendet. Wenn die Ermittler am Stadtplan den Fall zusammensetzen spielen die Kölner Veedel durchaus eine Rolle. Ansonsten sind viele Szene im Inneren eines (fiktiven) TV-Studios gedreht.
Warum sich das Einschalten lohnen könnte
Der neue Kölner „Tatort“ verbindet zwei Welten, die selten zusammenkommen: die nostalgische Erinnerung an Kindersendungen – und einen düsteren Kriminalfall. Wer wissen will, was wirklich hinter den Kulissen einer vermeintlich heilen Fernsehwelt passiert, bekommt am 12. April um 20:15 Uhr in der ARD die Gelegenheit dazu.



