Schon 2025 war Karneval für viele mehr Flucht als je zuvor. 2026 ist es nicht anders. Denn der Wahnsinn in der Welt ist Normalität geworden. Und der Karneval hält uns fester denn je, wenn die Welt wackelt – und nicht mehr aufhört.
Karneval ist Heimat, Zusammenhalt, ein Moment, in dem die Welt für einen Augenblick stillsteht. Das klingt fast schon ausgelutscht. Doch gerade in Zeiten, in denen Krisen und Kriege die Nachrichten bestimmen, ist Karneval wichtiger denn je.
Nicht, weil wir die Augen vor der Realität verschließen, sondern weil wir Kraft tanken, um weiterzumachen.
➡️ Für einige Woche zählt nicht, was uns trennt, sondern was uns verbindet. Das ist im Jahr 2026 keine Selbstverständlichkeit.
Der Fixpunkt, der alle in einer Stadt vereint, ist sehr selten geworden – und deshalb so wertvoll.
Wir singen dieselben Lieder, feiern mit Menschen, die wir nie zuvor gesehen haben, und sind uns sicher: Solange das noch funktioniert und wir für einige Tage diese Einigkeit spüren, ist nicht alles verloren.
Karneval ist kein Luxus – er ist ein Ventil
📍Es gibt Menschen, die sagen, Feiern passe nicht in schwierige Zeiten. Doch gerade dann braucht es Orte, an denen man Hoffnung spürt.
Wer gesehen hat, wie exzessiv – selbst unter der Woche – in dieser Session gefeiert wurde, spürt, wie sehr das gebraucht wird.
➡️ Karneval gibt uns Hoffnung. Eine Erinnerung daran, dass das Leben auch Freude ist, dass Gemeinschaft trägt und dass Köln immer ein Zuhause bleibt – egal, wie turbulent die Welt draußen ist.
⭐️ Wenn die Welt wackelt, hält der Karneval uns fest.
➡️ Man kann Köln verlassen, aber Karneval nimmt man mit. Gerade in Zeiten, in denen so vieles unsicher ist, gibt er uns das Gefühl, dass manche Dinge Bestand haben. Dass wir Menschen brauchen – und sie uns.
🙏🏻 Dass man lachen muss, um nicht zu verzweifeln. Und dass eine Stadt, die zusammen singt, sich nicht unterkriegen lässt.



