Wenn sich am Rosenmontag die Spitze des Zuges um 10:00 Uhr in Bewegung setzt, verwandelt sich die Innenstadt in eine riesige Feierzone. Damit der Zoch mit Hunderttausenden Zuschauern sicher funktioniert, greifen umfangreiche Verkehrsmaßnahmen, Sicherheitskonzepte und klare Regeln für Besucher.
Der komplette Zugweg
Die Strecke des Kölner Rosenmontagzugs 2026 verbindet Südstadt, City und Altstadt – und führt durch viele der engsten und meistbesuchten Bereiche der Innenstadt:
Severinstraße – Löwengasse – Weberstraße – Follerstraße – Mathiasstraße – Mühlenbach – Hohe Pforte – Hohe Straße – Schildergasse – Neumarkt – Apostelnstraße – Apostelnkloster – Mittelstraße – Rudolfplatz – Hohenzollernring – Friesenplatz – Magnusstraße – Zeughausstraße – Burgmauer – Neven DuMont Straße – Breite Straße – Tunisstraße – Glockengasse – Brückenstraße – Obenmarspforten – Quatermarkt – Gürzenichstraße – Heumarkt – Unter Käster – Alter Markt – Bechergasse – Am Hof – Wallrafplatz – Unter Fettenhennen – Kardinal-Höffner-Platz – Trankgasse – Bahnhofsvorplatz – Domprobst-Ketzer-Straße – Marzellenstraße (Kreisverkehr Südseite) – An den Dominikanern – Unter Sachsenhausen – Kattenbug – Zeughausstraße – Gregorius-Maurus-Straße.
Glasverbot und Verpflegung
Speisen und Getränke dürfen mitgebracht werden – Glasbehälter sind jedoch strikt verboten. Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Buden, Tribünengäste (außer ALL-IN) dürfen ebenfalls eigene Verpflegung mitbringen.
Wurfmaterial in Zahlen
- 300 Tonnen Süßigkeiten
- 700.000 Schokoladentafeln
- 220.000 Pralinenschachteln
- 300.000 Strüßjer
- Tausende Stoffpuppen und kleine Präsente
Finanziert wird das Wurfmaterial von den Zugteilnehmern selbst.
Sicherheitszonen
Wallrafplatz
Nähe Hauptbahnhof, stark begrenzter Platz. Bereich kann bei Überfüllung geschlossen werden, Umleitungen über Domplatte und Nebenstraßen.
Unter Käster (zwischen Heumarkt und Alter Markt)
Auch hier begrenzter Raum. Besucherströme können über Lintgasse, Salzgasse oder Heumarkt-Ostseite gelenkt werden.
Anwohner haben mit Ausweis Zugang, Veranstaltungstickets gelten ebenfalls.
Verkehrssperrungen
Sonntag
- Severinstraße bis Severinsbrücke: ab 06:00 Uhr
- Restliche Strecke: ab 08:00 Uhr
Montag (Rosenmontag)
- Severinstraße bis Severinsbrücke, Hohenzollernring, Magnusstraße: ab 05:30 Uhr
- Rest: ab 07:00 Uhr
Freigabe erfolgt abschnittsweise nach Reinigung.
Aus dem Verliebt in Köln-Shop:KVB: Massive Änderungen im Bahnverkehr
Der ÖPNV wird großräumig angepasst:
Südstadt (Linien 15, 16, 17)
- Oberirdischer Verkehr am Chlodwigplatz 09:00–ca. 15:30 Uhr eingestellt
- Linien 15/16 aus Norden enden an Ulrepforte
- Linie 16 aus Bonn fährt Umleitung und endet Severinstraße
- Linie 17 komplett eingestellt
- Haltestelle Kartäuserhof geschlossen
Ost-West-Achse (Linien 1, 7, 9)
- Regulär bis 09:30 Uhr
- 09:30–17:00 Uhr Trennung zwischen Neumarkt und Heumarkt
- Linksrheinisch Endhalt Neumarkt
- Rechtsrheinisch zunächst Heumarkt, später Deutzer Freiheit
An Haltestellen Severinstraße (Linien 3/4) sind KVB-Mitarbeiter im Einsatz.
Bereiche mit besonders hohem Andrang
Severinstraße, Hohe Straße, Hohenzollernring, Breite Straße, Gürzenichstraße, Heumarkt, Unter Käster, Alter Markt Ostseite, Wallrafplatz, Domumfeld und Domprobst-Ketzer-Straße zählen zu den engsten Punkten.
Die Polizei wird an Rosenmontag mit deutlich über 1000 Beamten im Einsatz sein.
Messerkontrollen / Waffenverbote
Feiernde müssen sich auch dieses Jahr wieder auf Personen- und Taschenkontrollen durch die Polizei einstellen. Es gilt weiterhin ein Mitführverbot von Messern aller Art bei öffentlichen Veranstaltungen.
Jugendschutz
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat für Polizei und Stadt Köln weiterhin hohe Priorität. Mit dem gemeinsam entwickelten Jugendschutzkonzept wird das Ziel verfolgt, den Alkoholkonsum von Kindern möglichst zu verhindern, auffällige Jugendliche aus dem Feiergeschehen zu nehmen und an Mitarbeitende des Jugendamtes zu übergeben, die das weitere Vorgehen in enger Abstimmung mit den Erziehungsberechtigten festlegen.
Besondere Schutzmaßnahmen
Wie in den vergangenen Jahren, trifft die Polizei Köln auch im Jahr 2026 besondere Schutzmaßnahmen an der Synagoge in der Roonstraße. Das Umfeld wird großräumig abgesperrt und besonders geschützt.



