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RheinEnergieStadion in Köln

So sieht das Kölner Stadion nach dem Umbau für die EM aus

Beim Heimspiel gegen den FC Bayern München am 24. November spielte der 1. FC Köln erstmal im leicht umgebauten RheinEnergieStadion. In den vergangenen Wochen wurden auf der Haupttribüne Arbeiten durchgeführt, die mit Blick auf die EM 2024 nötig sind, dem FC gleichzeitig langfristig zugute kommen sollen.

Wichtigste Neuerung: Die Presse-Plätze im RheinEnergieStadion sind ab sofort nicht mehr im Unterrang der Westtribüne untergebracht, sondern in den Oberrang gewandert. Das ist eine Anforderung für die Europameisterschaft 2024 in Deutschland. In Köln werden bei der EM drei Vorrundenspiele und ein Achtelfinale stattfinden. Zuletzt hatte es bei der WM 2006 einen umfangreichen Presse-Bereich im Oberrang West gegeben. Dieses Mal aber wird er dauerhaft oben bleiben.

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Journalisten-Plätze im Oberrang

Die Journalisten-Plätze beim FC gehörten bislang zu den besten der Liga. Im Unterrang saßen die Journalisten nah am Spielfeld und an den Trainerbänken. Die Wege zur Mixed-Zone waren außerdem kurz. Man konnte zudem gut überblicken, wer sich im VIP-Bereich im Unterrang rumtrieb.

Ab sofort müssen die Journalisten zunächst zu ihren Plätzen auf den Oberrang. Hier ist „normales“ FC-Publikum um sie herum. Dauerkarten-Inhaber auf betroffenen Plätzen im Oberrang West wurden vom FC bereits im Sommer informiert. Der „RheinEnergie“ Schriftzug im Oberrang West ist nunmehr außerdem zum Teil durch die Presseplätze verdeckt.

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RheinEnergieStadion in Köln
Wo früher im Unterrang die Presse-Plätze waren, sind nun neue Business-Seats, die dem FC bedeutende Einnahmen bringen.

FC mit neuen Einnahmen von mehr als einer Million Euro

Ebenfalls neu: Wo bislang die Presse-Plätze waren, gibt es nun rund 250 neue Business-Seats. Die neuen Sitze waren beim Heimspiel gegen den FC Bayern hellrot und stachen im Vergleich zu den älteren Sitzen optisch heraus. Für den 1. FC Köln sind die 250 neuen Business-Sitze eine wichtige Einnahme-Quelle, denn diese Plätze bringen dem FC das Geld in die Kasse. Der Klub will durch die neuen VIP-Plätze dauerhaft über eine Million Euro mehr pro Jahr erlösen, wie der Express zuletzt berichtete.

„Mit den neu geschaffenen Business Seats erschließen wir eine weitere Einnahmequelle, die uns künftig Saison für Saison wichtige Zusatzerlöse sichert“, wird FC-Geschäftsführer Markus Rejek auf der FC-Homepage zitiert.

Im Stadion selbst wurde dafür zudem ein neuer Gastronomie-Bereich eingerichtet. Laut FC soll der im Laufe der Rückrunde fertiggestellt werden. Im die Erlöse bei limitierter Kapazität zu steigern, hat der FC in den vergangenen Jahren seine VIP-Bereiche zunehmend ausgebaut. Im Unterrang der Nordtribüne gibt es bereits seit Jahren einen großen Business-Seat-Bereich – ebenso gibt es zahlreiche Business-Plätze im Unterrang der Osttribüne.

Die Kapazität des Stadion bei Ligaspielen hat sich durch den Umbau nicht verändert. Gegen den FC Bayern wurde sie mit 50.000 Zuschauern angegeben.

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