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Monte Troodelöh: 7 Fakten, die den höchsten Berg Kölns erklären

Köln und seine Berge. Das ist eigentlich eine schnell erzählte Geschichte. Der Herkulesberg etwa besteht aus Kriegstrümmern und auch der Hügel hinter dem Aachener Weiher ist keine natürliche Erhebung. Man muss schon etwas weiter aus der Stadt rausfahren, um an einen echten „Berg“ zu kommen. Wobei auch das nicht ganz stimmt. Genau genommen gibt es nämlich nur Hügel.

Wenn man rechtsrheinisch Kalk, Ostheim und sogar Rath-Heumar passiert hat, liegt der Königsforst vor einem. Hier thront der Monte Troodelöh. Die höchste Stelle Kölns liegt nur wenige Meter vor der Stadtgrenze zu Bensberg.

Wir haben euch hier die 7 Fakten aufgeschrieben, die den höchsten Berg Kölns erklären.

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Entdeckung als höchste Stelle Kölns erst 1999

Der Berg wurde erst im Jahr 1999 offiziell gesetzt. Mitarbeiter der Stadtverwaltung wanderten im November 1999 aus der Stadt bis hierhin und setzten ein Gipfelkreuz.

Entdecker waren die Namensgeber

Der Name kam durch die drei Entdecker aus der Stadtverwltung zustande. Sie hießen Troost, Dedden und Löhmer. Der Berg ist eine Abkürzung aus allen drei Namen: Troodelöh!

Route und Parken im Königsforst

Für eine Route durch den Königsforst sollte man etwa 1,5 – 2 Stunden einplanen. Am Rather Weg gibt es z.B. einen Parkplatz, den man als Ausgangspunkt für eine Wanderung nutzen kann, bei der man auch am Monte Troodelöh vorbeikommt. Eine Runde hier sind 6-7 Kilometer.

Auch eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist gut möglich. Setzt euch hierfür einfach am Neumarkt, Rudolplatz oder woanders in die Linie 9 und fährt bis zur Endstation Königsforst.

Kein Gipfel im eigentlichen Sinn

Monte Troodelöh ist die höchste Erhebung Kölns, aber kein Gipfel im eigentlichen Sinn, denn er liegt auf einem ansteigenden Hang. Die eigentliche Erhebung am Wolfsweg ist der Große Steinberg und 130 Meter hoch – sie liegt aber nicht mehr auf Kölner Stadtgebiet, sondern in Bensberg. Hierfür muss man den Wolfsweg einfach noch ein Stückchen weitergehen und dann links abbiegen.

Achtung, kein Ausblick!

Wer nun erwartet, dass er von hier aus einen Panoramablick auf Köln hat, den muss man enttäuschen. Es gibt keinen Ausblick (Hier seht ihr 8 Orte im Kölner Umland, von denen ihr einen Panoramablick auf Köln habt). Dafür ein Gipfelbuch, in das man sich eintragen kann (sofern es nicht geklaut wurde).

Bewertungen der Route

Auf Google gibt es übrigens einige augenzwinkernde Bemerkungen über den Monte Troodelöh, die den feinen Humor der Kölner für ihren höchsten Berg der Stadt dokumentieren.

Martin schreibt: „Für ungeübte Alpinisten ein riskantes Unterfangen, gilt es immerhin auf breitem Wege etwas mehrmals 100 hm auf sich zu nehmen.“ Ein anderer schreibt: „Nach 2 Wochen harten Aufstieg habe ich es geschafft! Ich Stande oben auf dem Gipfel! Wow, keine Aussicht und diese Stille!“

„Vorsicht, die Luft ist Verdammt Dünn in dieser Höhe“, warnt Jörg.

So hoch wie …

Es gibt mehrere bekannte deutsche Orte, die genauso hoch sind, wie der Monte Troodelöh, nämlich ebenfalls 118 Meter über NN. Dazu zählt unter anderem der berühmte Königsstuhl am Kreidefelsen auf Rügen.

Berlin liegt mit dem Arkenberge im Norden der Stadt übrigens 2 Meter über Köln (120 Meter hoch), allerdings ist es ein aufgeschütteter Deponieberg.

Habt ihr weitere Tipps für einen Ausflug auf den Monte Troodelöh? Schreibt uns eine E-Mail.

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