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Kulturtermine Köln

Kölner Kultur-Veranstaltungen im November: Die Übersicht mit 31 Terminen

Leuchtende Roboter im Odonien, ein ganzer Theatertag im Depot und Lesungen über Köln, Kunst und große Lebensgeschichten: Im November 2026 gibt es in Köln zahlreiche Gelegenheiten, Kultur zu erleben. Dazu kommen Filmfestivals, Jazzkonzerte, zeitgenössischer Zirkus und ein Brettspieltag für Familien und Freunde.

Hier findet ihr 31 Programmpunkte aus der November-Auswahl der Stadt Köln, nach ihrem ersten Termin geordnet. Veranstaltungen mit mehreren Aufführungen sind jeweils zusammengefasst. Die Übersicht ist eine Auswahl und kein vollständiger Veranstaltungskalender.

Wer weitere Unternehmungen plant, findet bei uns auch die Martinszüge in Köln mit Terminen und Treffpunkten sowie die Termine und Öffnungszeiten der Kölner Weihnachtsmärkte.

2. November: Lokalrunde mit Selim Özdogan und Jennifer de Negri

Zwei literarische Blicke auf Gemeinschaft und Zusammenleben: Selim Özdogan stellt seinen Roman „Ihr kriegt uns hier nicht raus“ über eine kurdisch-deutsche Familie im Köln der frühen 1980er-Jahre vor. Jennifer de Negri liest aus „Wolbachia: Liebeslieder im Artensterben“, einem Langgedicht über die Verbindungen von Liebe, Geschlecht und Natur.

3. November: Poesieabend „Anderland 8“

Esther Kinsky und José F. A. Oliver stellen ihre Gedichte vor und geben Einblicke in ihre Arbeit. Der Abend gehört zur achten Ausgabe des Kölner Poesiefestivals „Anderland“ und bringt unterschiedliche dichterische Perspektiven zusammen.

4. November: Lunch Lecture über John Dos Passos

Literatur in der Mittagspause: Maryam Aras beschäftigt sich mit der „USA-Trilogie“ von John Dos Passos. Sie zeigt, wie der Autor durch seine Montagetechnik ein großes Gesellschaftspanorama entwickelt und Gewaltgeschichte sichtbar macht.

5. November: Das Leben der Irmgard Keun

Tobias Lehmkuhl stellt seine Biografie „Keine von uns: Das Leben der Irmgard Keun“ vor. Im Gespräch mit Gisa Funck geht es um den Lebensweg der Schriftstellerin und die unterschiedlichen Facetten ihrer Persönlichkeit.

5. November: Elektronische Klänge in der Ausstellung „return“

Yara Mekawei und Amir Rezk präsentieren ihr Album „33“ bei einer gemeinsamen Listening Session. Elektronische Klänge, Ambient-Musik, klassische Instrumente und bearbeitete Rhythmen greifen Themen wie Exil, Erinnerung und Spiritualität auf.

5. bis 7. November: Week-End Fest XV

Das Festival im Stadtgarten verbindet experimentelle Popmusik, elektronische Musik und DJ-Sets. Angekündigt sind unter anderem Dopplereffekt, Daddy G & Don Letts, Gilles Peterson, Actress, ML Buch und E.P.I.Q.

5. bis 30. November: ITALIANA – Kulturbrücke am Rhein

Die zehnte Ausgabe des Festivals verbindet Musik und Begegnungen zwischen Italien, Deutschland und weiteren Kulturen. Das Programm reicht von Tango und italienischen Liedern bis zu Improvisation. Dazu gehört ein Jubiläumskonzert des Menschensinfonieorchesters, das 2026 sein 25-jähriges Bestehen feiert.

  • Wann: 5. bis 30. November, Einzeltermine und Uhrzeiten im Festivalprogramm
  • Wo: Verschiedene Spielorte, unter anderem MONDO APERTO, Zugweg 22, und die Lutherkirche in der Südstadt
  • Eintritt: Laut Veranstalter frei; wegen begrenzter Plätze wird eine frühzeitige Reservierung empfohlen
  • Weitere Informationen zum Festival ITALIANA

6. bis 8. und 13. bis 15. November: Robodonien leuchtet

An zwei Wochenenden verwandelt sich Odonien in eine Landschaft aus Licht, Feuer und beweglichen Maschinen. Roboterkunst, Installationen, Performances und Lasershows treffen auf mechanische Klänge und Musik.

  • Wann: 6. bis 8. und 13. bis 15. November; freitags 18–22 Uhr, samstags 16–22 Uhr, sonntags 15–21 Uhr
  • Wo: Odonien, Hornstraße 85
  • Gut zu wissen: Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt. Am Einlass ist ausschließlich Barzahlung möglich
  • Weitere Informationen zu Robodonien leuchtet

8. November: Lesung mit Ruždija „Ru(s)so“ Sejdović

Der Kölner Dichter, Übersetzer und Aktivist liest anlässlich des Internationalen Tags des Romanes aus seinen Werken. Im Mittelpunkt stehen Sprache als kulturelles Erbe, Identität und die Lebensrealitäten von Roma. Anschließend ist ein Austausch vorgesehen.

10. November: Aromantik und Asexualität verstehen

Annika Baumgart und Katharina Kroschel stellen Grundlagen von Aromantik und Asexualität vor. Die Lesung „(un)sichtbar gemacht“ richtet sich an alle, die mehr über diese Orientierungen erfahren möchten. Fragen aus dem Publikum sind ausdrücklich Teil des Abends.

12. November: Kölns jüdische Geschichte in Lyrik und Essay

Agnieszka Lessmann und Frank Olbert stellen „Schieferbruchverse“ und „Das verschwundene Viertel“ vor. Ihre gemeinsame Lesung verbindet die Geschichte des mittelalterlichen jüdischen Viertels in Köln mit Erfahrungen des Antisemitismus im 20. Jahrhundert.

12. November: Leh-Wei Liao liest aus „Glaszeit“

Eine junge Ärztin entdeckt in Taipei ihre Mutter wieder, die sie 18 Jahre zuvor in Deutschland zurückgelassen hat. Leh-Wei Liaos Debütroman erzählt von einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung, einer neuen Liebe und der Suche nach Nähe vor dem Hintergrund einer unsicheren Zukunft Taiwans.

12. bis 14. November: „ICH“ im Orangerie Theater

Wer bin ich, und wo gehöre ich dazu? POUR ENSEMBLE und NEXT GENERATION ROYAL! nähern sich diesen Fragen in drei miteinander verbundenen Episoden. Bewegung, die Geschichte „Karlinchen“ und Motive des Lügenbarons Münchhausen bilden unterschiedliche Zugänge zu Identität und Gemeinschaft. Die Künstlerin Lioba Ullrich übernimmt erstmals die Regie eines Teils.

12. bis 15. November: Zeit für Zirkus

Zeitgenössischer Zirkus verbindet Akrobatik mit anderen darstellenden Künsten. Das bundesweite Festival macht diese Vielfalt auch an mehreren Kölner Spielorten erlebbar.

  • Wann: 12. bis 15. November, Uhrzeiten je nach Vorstellung
  • Wo: Unter anderem CCCC – Kreationszentrum Zeitgenössischer Zirkus, Kulturbunker Köln-Mülheim und LATIBUL
  • Weitere Informationen zu Zeit für Zirkus

12. bis 15. November: Kurdisches Filmfestival Köln

Das Festival präsentiert Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme kurdischer Filmschaffender. Insgesamt sind 14 Veranstaltungen angekündigt, darunter Filmgespräche, eine Lesung mit Karosh Taha und ein Schauspielworkshop für Kinder mit Ismail Mamo.

13. und 14. November: „Making of a Man“

Wie entsteht Männlichkeit durch Körper, Gesten und gesellschaftliche Erwartungen? Quindell Orton untersucht diese Frage mit Tanz, Live-Kamera, Projektionen und Silikon-Bauchmuskeln. Die Performance ist Teil der Reihe „LOOK – Choreografien feministischer Perspektiven“.

15. und 25. November: Köln trifft New York im LOFT

Die von Florian Herzog kuratierte Reihe „CGNYC – Cologne meets New York City“ bringt Musiker aus Köln und der New Yorker Szene zusammen. Am 15. November ist Saxophonistin Charlotte Greve zu Gast, am 25. November Pianist Phillip Golub.

18. November: Lunch Lecture über Lucia Berlin

Alina Herbing stellt Erzählungen von Lucia Berlin vor. Deren Texte handeln unter anderem von Alleinerziehenden, Haushaltshilfen und Sekretärinnen – und davon, wie sich selbst in schwierigen Lebenssituationen Humor behaupten kann.

19. November: Ein Stück Zuhause aus Ton gestalten

Was bedeutet Zuhause: ein Ort, eine Erinnerung oder ein Gefühl? Die Künstlerin Ayaka Terajima stellt im Workshop „Clay (Jōmon + Waste)“ zunächst ihre Arbeit vor. Anschließend entwickeln die Teilnehmenden ein eigenes Symbol für Zuhause aus Ton.

  • Wann: 19. November, 17.30–20.30 Uhr
  • Wo: Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29–33
  • Anmeldung: Erforderlich, die Zahl der Plätze ist begrenzt
  • Weitere Informationen zum Workshop

19. November: Mit Einstein denken

Albert Einstein beschäftigte sich nicht nur mit Physik. Fynn Ole Engler spricht mit Gert Scobel über Einsteins Überlegungen zu Pazifismus, Politik, Ethik und Religion und darüber, was sich daraus für das Denken in der Gegenwart gewinnen lässt.

20. bis 22. November: „FEEL IT!“ im Kulturbunker

Die Performance verbindet Popsongs, politische Reden und persönliche Lebensgeschichten. Drei Mitwirkende aus der Türkei und Deutschland untersuchen, wie Gefühle, Vorurteile und politische Inszenierungen zusammenwirken – und welche Muster sich in beiden Ländern wiederholen.

20. bis 22. November: KLAENG Festival im Stadtgarten

Die 17. Ausgabe des Festivals widmet sich Jazz und aktueller Musik jenseits fester Genregrenzen. Zum Programm gehören unter anderem das Kris Davis Trio, das David Virelles KLAENG Project, Laura Perrudin, The Zawose Queens und das Chris Potter Trio.

21. November: Brettspiele ausprobieren

Bei „Spielend in den Herbst“ könnt ihr Gesellschaftsspiele kennenlernen, die 2026 auf den Nominierungs- und Empfehlungslisten zum „Spiel des Jahres“ und „Kennerspiel des Jahres“ stehen. Spieleerklärer helfen beim Einstieg, sodass Familien und Freundeskreise direkt losspielen können.

22. November: Auftakt zum „Buch für die Stadt“

Kristof Magnussons Roman „Ein Mann der Kunst“ ist das „Buch für die Stadt“ 2026. Die Satire erzählt von einem zurückgezogen lebenden Maler und Kunstfreunden, die ihm ein Museum bauen möchten. Beim Auftakt spricht Magnusson über seinen Roman. Die dazugehörige Aktionswoche läuft vom 22. bis 29. November in Köln und der Region.

22. November: Tanz in der Ausstellung „return“

Die DIN A 13 tanzcompany zeigt „conSEQUENCE in space“. Tänzer mit und ohne Behinderung untersuchen das Zusammenspiel von Körper, Bewegung und Raum. Die unterschiedlichen Körper und Bewegungsweisen sind Ausgangspunkt der Choreografie.

23. bis 29. November: Kurzfilmfestival Köln

Das KFFK bringt aktuelle Kurzfilme auf Kölner Leinwände. Angekündigt sind ein deutscher Wettbewerb, internationale Festivalentdeckungen, Themenprogramme und „Battle of the Shorts“. Das „Kölner Fenster“ widmet sich unabhängigen aktuellen Produktionen aus der Stadt.

24. November: Niklas Luhmann aus der Sicht seines Sohnes

Clemens Luhmann stellt „Niklas Luhmann: Ein Leben zwischen Umbruch und Ordnung“ vor. Im Gespräch mit Gert Scobel verbindet er persönliche Erinnerungen und bislang unbekannte Quellen mit dem Lebensweg des Soziologen.

25. November: „Ein Mann der Kunst“ in der Stadtbibliothek

Auch die Stadtbibliothek beteiligt sich am „Buch für die Stadt“. Im Mittelpunkt des Abends steht Kristof Magnussons Roman über die Eitelkeiten und Konflikte des Kunstbetriebs.

26. November: Das Leben der Schauspielerin Orna Porat

Lital Porat stellt „Die vergessene Legende: Vom deutschen Mädel zur jüdischen Schauspielikone“ über Irene Klein, später Orna Porat, vor. Mit dabei sind Übersetzerin Barbara Linner und Moderator Arnd Henze. Schauspielerin Britta Shulamit Jakobi liest Passagen aus dem Buch.

29. November: Kölner Theaternacht im Depot

Die 24. Kölner Theaternacht bündelt Theater, Tanz, Performance und zeitgenössischen Zirkus im Depot in Mülheim. Tagsüber gibt es ein Familienprogramm mit ganzen Vorstellungen, Workshops und Mitmachangeboten. Am Abend präsentieren Gruppen und Ensembles Ausschnitte aus ihren Produktionen.

  • Wann: 29. November; Familienprogramm 12–17 Uhr, Abendvorstellungen 17.30–23 Uhr
  • Wo: Depot Köln-Mülheim, Schanzenstraße 6–20
  • Eintritt: Familientag 10 Euro pro Person, Kinder unter vier Jahren frei; Abendticket 20 Euro, ermäßigt 15 Euro
  • Weitere Informationen zur Kölner Theaternacht

29. November: „Living Ground“ – Kunst und koloniale Geschichte

Freya Hattenberger und Peter Simon präsentieren eine audiovisuelle Lecture Performance über Fotografie und koloniale Geschichte. Ab 15.30 Uhr diskutieren Hattenberger, Museumsdirektorin Nanette Snoep und Kunsthistorikerin Anna Brus über Kunst, Wissensproduktion und die Frage, wie nach Exil, Vertreibung und Verlust neue Zugehörigkeit entstehen kann.

Eintrittspreise und Anmeldebedingungen sind nicht für alle Veranstaltungen in der städtischen Auswahl angegeben. Die verlinkten Veranstalterseiten informieren über Tickets, Reservierungen und mögliche Änderungen.

Weitere Tipps für den November in Köln

Quelle: Kulturtermine des Monats November 2026 der Stadt Köln sowie ergänzende Angaben der Veranstalter.

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