Geierlay Brücke

Hier steht Deutschlands längste Hängeseilbrücke – immer geöffnet, Eintritt frei

Wer einen besonderen Tagesausflug von Köln aus sucht, landet früher oder später bei der Hängeseilbrücke Geierlay. Die 360 Meter lange Brücke spannt sich fast 100 Meter über das Mörsdorfer Bachtal im Hunsrück – spektakulär, frei zugänglich und rund um die Uhr geöffnet. Ein Ziel, das sich gut für einen Ausflug ins Grüne eignet, auch ohne großes Programm.

Wo liegt die Geierlay?

Die Brücke liegt bei Mörsdorf in Rheinland-Pfalz, mitten im Hunsrück. Umgeben von Wald, Wiesen und Wanderwegen ist sie kein isoliertes Bauwerk, sondern Teil eines größeren Naturerlebnisses.

Wege & Aussichtspunkte an der Brücke

Direkt an der Brücke beginnen mehrere markierte Rundwege. Am bekanntesten ist die Geierlayschleife (rund 6,4 Kilometer, etwa 2 bis 2,5 Stunden Gehzeit), die die Brücke nicht nur quert, sondern sie auch aus etwas Abstand und aus dem Tal heraus zeigt – gute Bedingungen für Fotos. (Foto: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH)

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Kürzere Teilstücke führen ins Mörsdorfer Bachtal mit Bachläufen, Holzstegen und schmalen Waldpfaden. Abseits der Hauptschleife verteilt sich der Besucherstrom spürbar, dort wird es deutlich ruhiger.

Ziele in der Nähe

Nur rund zehn Autominuten entfernt liegt Kastellaun mit Burg Kastellaun, kleiner Altstadt und mehreren Cafés – geeignet für eine Pause nach dem Brückenbesuch.

An die Mosel geht es nach Treis-Karden (etwa 30 Minuten Fahrt), wo sich ein Spaziergang an der Uferpromenade oder ein kurzer Ortsbummel anbietet. Wer lieber in der Natur bleibt, kann zur Baybachklamm fahren (rund 30 bis 35 Minuten), einer bekannten Schlucht mit schmalen Wegen und viel Schatten.

Familien- & Tagesausflug sinnvoll kombinieren

Für Familien lässt sich der Besuch gut strukturieren: Der Weg zur Brücke, das Überqueren und der Rückweg dauern meist rund 1,5 Stunden. Ergänzt man eine kurze Wanderung oder einen Abstecher nach Kastellaun, entsteht ein entspannter Tagesausflug ohne Zeitdruck.

Wer länger bleiben möchte, findet im Hunsrück zahlreiche kleine Pensionen und Ferienhöfe – die Geierlay eignet sich damit nicht nur als einzelnes Ziel, sondern auch als Ausgangspunkt für ein ganzes Wochenende.

Foto: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Anreise von Köln

Mit dem Auto:
Von Köln aus sind es rund 1,5 Stunden Fahrzeit (je nach Verkehr). Die Route führt meist über die A61 Richtung Koblenz. Zieladresse für Navigation und Parken ist:

  • Adresse: Besucherzentrum Geierlay, Kastellauner Straße 23, 56290 Mörsdorf

Mit Bahn & Bus:
Die Anreise ohne Auto ist möglich, aber umständlich. Nächstgelegene Bahnhöfe sind Treis-Karden oder Kastellaun. Von dort geht es mit Bus oder Taxi weiter nach Mörsdorf. Für einen Tagesausflug empfiehlt sich klar das Auto.

Parken & Besucherzentrum

Rund um Mörsdorf gibt es mehrere offizielle Parkplätze (u. a. am Besucherzentrum, am Sportplatz und an der L204). In der Saison sind sie gebührenpflichtig (meist wenige Euro pro Tag). An stark frequentierten Wochenenden kann es voll werden – frühes Ankommen lohnt sich.

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Direkt am Hauptparkplatz liegt das Besucherzentrum:

  • Tourist-Info mit Karten & Tipps
  • Toiletten (die letzten vor der Brücke, kostenpflichtig)
  • kleines Bistro mit Snacks und Getränken

Der Weg zur Brücke

Vom Parkplatz führt ein gut ausgeschilderter Fußweg zur Brücke.

  • Entfernung: ca. 1,2 bis 1,8 Kilometer
  • Gehzeit: 20–30 Minuten
  • Untergrund: überwiegend befestigte Wege

Der Spaziergang ist Teil des Erlebnisses: Wald, offene Landschaft und erste Ausblicke ins Tal.

Mit Kindern, Kinderwagen & Fahrrad

  • Kinderwagen: Grundsätzlich möglich, allerdings ist die Brücke selbst nur rund 85 cm breit. Begegnen sich mehrere Wagen, kann es eng werden.
  • Fahrräder: Erlaubt, müssen auf der Brücke geschoben werden.
  • Hunde: Ange­leint erlaubt; manche Tiere reagieren sensibel auf Höhe und Gitterrost.

Für kleine Kinder empfiehlt sich eine klare Absprache – die Höhe ist beeindruckend, aber nichts für jeden.

Wandern rund um die Geierlay

Viele verbinden den Brückenbesuch mit einer Wanderung. Besonders beliebt ist die Geierlayschleife, ein Rundweg von etwa 6,4 Kilometern, der die Brücke aus verschiedenen Perspektiven einbindet. Daneben gibt es kürzere Spaziergänge und Abstecher ins Mörsdorfer Bachtal.

Eintritt & Öffnungszeiten

  • Eintritt: kostenlos
  • Öffnung: 24 Stunden täglich
  • Einschränkungen: Bei starkem Wind, Sturm oder Gewitter kann die Brücke kurzfristig gesperrt werden – aus Sicherheitsgründen.

Tipps für den Besuch

  • Früh kommen: Besonders an Wochenenden ist vormittags deutlich weniger los.
  • Festes Schuhwerk: Auch wenn die Wege leicht sind, lohnt sich Trittsicherheit.
  • Wetter checken: Bei Wind schwingt die Brücke spürbar – das gehört dazu, ist aber nicht jedermanns Sache.
  • Fotos: Morgens oder spätnachmittags ist das Licht am schönsten – und die Brücke oft leerer.

Die Geierlay ist kein Freizeitpark, sondern ein Naturziel. Gerade das macht ihren Reiz aus: keine Tickets, keine Schranken, keine festen Zeiten. Für einen Tagesausflug von Köln ist sie gut erreichbar, überraschend eindrucksvoll und lässt sich flexibel mit Wandern, Picknick oder einem Abstecher in den Hunsrück verbinden.

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