Der 1. FC Köln holt beim 2:2 in Frankfurt einen Punkt in Frankfurt und beweist Moral. Trotzdem kommt das Team im Abstiegskampf nicht vom Fleck. Jetzt helfen nur noch Siege, vor allem in den bevorstehenden Spielen gegen die direkten Konkurrenten Werder Bremen und den FC St. Pauli.
Was macht Hoffnung aufs Bremen-Spiel? Darüber hat Podcast Host Martin Schlüter mit seinen Gästen Max und Jan gesprochen – beide sind FC-Anhänger und stets bei den Spielen vor Ort, so auch in Frankfurt.
Hier sind die wichtigsten Aussagen:
Martin sieht im Auftritt in Frankfurt klare Fortschritte im Spiel nach vorne:
- „Ich hatte das Gefühl, wir sind in der Lage, jetzt in Führung zu gehen. Wir hatten ja schon in der ersten Halbzeit die dicken Chancen – Ache nach 40 Sekunden, dann die Szene mit Kaminski. Da war schon mehr drin.“
Jan ordnet das Spiel ähnlich ein, hebt aber das Grundproblem hervor:
- „Ein Punkt in Frankfurt nach einem 2:0-Rückstand ist grundsätzlich ein gewonnener Punkt.“ Er betont aber die Notwendigkeit, dass der FC nun endlich mal wieder gewinnen muss.
Gibt es einen Wagner-Effekt?
Beim neuen Trainer überwiegt im Podcast der positive Eindruck. Martin hebt vor allem die Ausstrahlung hervor:
- „Ich fand das gestern rundum einen sehr guten Auftritt. Auch wie er sich gibt – nicht laut, nicht drüber, sondern ruhig, klar. Er strahlt eine gewisse Klasse aus, das tut der Mannschaft gut.“
Jan sieht auch sportlich erste Ansätze:
- „Der Matchplan ist eigentlich voll aufgegangen. Wir haben wenig zugelassen, hatten unsere Kontersituationen und vier, fünf Großchancen. Für die Chancenverwertung kann der Trainer nichts.“
Vor dem Bremen-Spiel: Hoffnung auf die Offensive
Die größte Zuversicht für das Bremen-Spiel zieht Schlüter aus der Offensive:
- „Wenn du Kaminski, El Mala und auch Ache vorn drin hast, hast du eine gewisse Garantie, dass da was passiert. Ache macht die Bälle fest, die anderen haben Tempo – mit den dreien vorne fallen auch Tore.“
Auch Max sieht in der personellen Ausrichtung einen klaren Fortschritt:
- „Kaminski gehört auf links, das hat man gestern gesehen. Der hat ein bärenstarkes Spiel gemacht. Und ich glaube, die drei vorne können uns in den entscheidenden Spielen echt helfen.“
Bremen als Schlüsselspiel
Dem Spiel in Bremen kommt eine besondere Bedeutung zu. Der FC kann einen direkten Konkurrenten überholen. Außerdem spielt St. Pauli in München. Sollte der FC gewinnen und Pauli verlieren, hätte man einen echten Big Point gelandet.
Trotz aller positiven Ansätze warnt Martin vor falschen Schlüssen:
- „Das wird ein anderes Spiel werden. Frankfurt kam uns entgegen mit den Räumen – gegen Bremen wirst du mehr den Ball haben und selbst Lösungen finden müssen.“ Genau damit hatte der FC in dieser Saison immer Probleme.
Jan sieht genau darin die Herausforderung:
- „Das sind die Spiele, die wir diese Saison nicht gezogen haben. Du brauchst diesen Moment, wo du mal in Führung gehst und das Spiel auf deine Seite ziehst.“
Max blickt optimistisch voraus: Er hofft auf einen frühe Führung und dass der FC ein solches Spiel endlich mal souverän runterspielt.
Alle Aussagen aus dem FC-Podcast Dreierkette könnt ihr unter diesem Link hören:



