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Wer ihn bezahlt, wer ihn besitzt: Die Geschichte der wahren Besitzer des Kölner Doms

Die Geschichte über den Eigentümer des Kölner Doms steht stellvertretend für die vielen einzigartigen Erzählungen und Besonderheiten, die mit diesem Bauwerk verbunden sind. Und sie gibt eine Ahnung davon, warum die Kölnerinnen und Kölner so sehr an ihrem Dom hängen. (Foto: Sheila Adimargono)

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Das Kölner Erzbistum gab sein Vermögen 2018 mit 3,8 Milliarden Euro an. Der Kölner Dom stand im ersten öffentlichen Finanzbericht 2015 mit symbolischen 27 Euro (26 Euro je Grundstücksparzelle, 1 Euro für das Gebäude) in den Büchern.

Aufschluss über den Eigentümer des Doms gibt allerdings das Grundbuch der Stadt. Dort ist die „Hohe Domkirche zu Köln“ eingetragen.

Die „Hohe Domkirche zu Köln“ ist eine so genannte Person des öffentlichen Rechts. Sie ist eine juristische Person, kein echter Mensch.

Vertreten wird sie durch das so genannte Metropolitankapitel, kurz Domkapitel. Sie vertreten als Leitungsgremium den Kölner Dom und dessen Güter und organisieren u.a. die Gottesdienste und nehmen das Hausrecht wahr. Das Domkapitel betreut den Dom also, könnte ihn aber etwa nicht verkaufen, da sie ihn nicht besitzt.

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Das Domkapitel ist eine unabhängige Instanz, die u.a. auch den Erzbischof wählt. Die höchste Person hier ist der Domprobst, der Leiter des Domkapitels.

Das nötige Geld für die Erhaltung des Doms wird an anderer Stelle aufgetrieben.

Wie es zur Vollendung des Doms nach über 300 Jahren Baustopp kam

Die Vollendung des Doms nach über 300 Jahren Baustopp im 19. Jahrhundert haben viele Bürgerinitiativen vorangetrieben. Dank ihrer Spenden und Aktionen (z.B. Lotterien) und dem preußischen König konnte der Dom vollendet werden. Übrigens sprach sich u.a. auch Goethe dafür aus, den Dom fertig zu bauen.

Für die Vollendung im 19. Jahrhundert wurden nach heutigen Maßstäben rund 1 Mrd. Euro aufgewendet. Rund 60 Prozent der Summe steuerte der Zentrale Dombauverein zu Köln (ZDV) bei, der 1842 gegründet wurde und auch heute noch rund 60 Prozent der jährlichen Mittel bezahlt, die für den jährlichen Erhalt des Doms nötig sind.

Der Zentrale Dombauverein finanziert die Erhaltung des Doms

Der ZDV hat heute rund 17.500 Mitglieder (Jahresbeitrag: 20 Euro) und gibt die jährlichen Mittel an die Dombauhütte weiter, die zum Domkapitel gehört.

Die Dombauhütte ist für alle Baumaßnahmen zuständig, die zur Erhaltung des Doms nötig sind und hat rund 60 Mitarbeiter.

Wir sehen: Es sind also zuvorderst auch heute noch die Kölner Bürger, die die Instandhaltung des Doms finanzieren, während die administrative Leitung des Doms dem Domkapitel obliegt.

Kurz gesagt: Der Dom hat keinen Eigentümer, sondern gehört sich selbst und den Bürgern, den Kölnerinnen und Kölnern, den Menschen, die ihn lieben.

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4 Antworten auf „Wer ihn bezahlt, wer ihn besitzt: Die Geschichte der wahren Besitzer des Kölner Doms“

Wem „gehört“ die Domplatte?
Ist das öffentliches Gelände?
Wenn z.B. Parapsychologie-Aktivisten Tisch und Klappstühle aufstellen und zwecks Aktivismus und Experimenten regelmäßig Seancen, Ouija-Sitzungen oder Dämonenbeschwörungen ausüben wollten, hat der Domprobst da was zu verbieten?
Wenn das städtisch ist, kann es nicht untersagt werden.
Wohl auch nicht durch die Stadt, und daher natürlich auch kein Platzverweis durch die Polizei.
Da sind schließlich auch Künstler, Aktivisten etc. aktiv.
So etwas fällt unter Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit und wenn nötig auch Religionsfreiheit. Auch wenn man selbst Atheist ist.
Da dürfen ja auch Moslems ihren Teppich auslegen und nach Mekka besten.
Gen au so wie Moslems dort ihen Teppich auslegen und beten

Schöner Beitrag
Habe eine Persönliche Frage Ich wurde im Juni 1950
Im Hohen Dom Zu Köln Am Rhein Getauft
Meine Frage wo oder wie kann Ich erfahren ob es das Taufbecken noch gibt

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