Gehalt Köln

Das Jahresgehalt von 18 Kölner Top-Managern bei KVB, RheinEnergie, Zoo & Co.

Über Geld spricht man nicht – oder doch? Kaum jemand spricht gerne darüber, wie viel er wirklich verdient. Besonders in oberen Gehaltsklassen geht man gerne diskret damit um, wenn man üppig verdient.

In Köln wurde vor einiger Zeit per Ratsentscheidung festgelegt, dass einmal im Jahr die Gehälter Geschäftsführung bei allen direkten Beteiligungen in privater Rechtsform offengelegt werden müssen, an denen die Stadt mit 10 Prozent oder mehr beteiligt ist. Es geht hier also nicht um die Gehälter in Ämtern, sondern in Firmen, wie der KVB, den KölnBädern, Sportstätten, Kölner Zoo oder auch Netcologne, die zum Teil in städtischer Hand sind.

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„Auf Grundlage von Ziffer 3.3.4 PCGK veröffentlicht die Stadt Köln im Kontext ihrer Compliance-Strategie seitdem einen Bericht über die Vergütungen der Mitglieder von Geschäftsleitungsorganen der öffentlichen Unternehmen der Stadt Köln“, heißt es in einer Mitteilung des Finanzausschuss. Im Vergütungsbericht sind die Gehälter die Bosse von 36 Unternehmen in privater Rechtsform aufgeführt, an denen die Stadt Köln mit 10 Prozent der mehr beteiligt ist.

In Klammern ist zum Gehalt das Geld für die Altersvorsorgung genannt, das pro Jahr zusätzlich für die Person aufgewendet werden muss.

Kölner Zoo

Das Jahresgehalt der Geschäftsführung des Kölner Zoo im Jahr 2021:

  • Christopher Landsberg: 198.985 Euro (56.000)
  • Theo Pagel: 203.527 Euro (56.000)

AWB (Abfall- Wirtschaftsbetriebe)

Das Jahresgehalt der Geschäftsführung der AWB 2021:

  • Ulrich Gilleßen: 306.100 Euro (308.500)
  • Peter Mooren: 326.100 (365.900)

Flughafen Köln / Bonn

Das Jahresgehalt der Geschäftsführung des Flughafens Köln/Bonn 2021:

  • Torsten Schrank: 312.701 Euro (40.000)

HGK (Häfen und Güterverkehr Köln)

Das Jahresgehalt der Geschäftsführung der HGK in Köln 2021:

  • Wolfgang Birlin: 405.225 Euro (222.000)
  • Uwe Wedig 452.311 Euro (255.000)

Kölnmesse GmbH

Das Jahresgehalt der Geschäftsführung der Kölnmesse 2021:

  • Gerald Böse: 639.355 (100.000)
  • Oliver Frese: 453.686 (56.020)
  • Herbert Marner: 463.434

KölnBäder GmbH

Das Jahresgehalt der Geschäftsführung der KölnBäder 2021:

  • Claudia Heckmann: 181.000 (7002)
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Kölner Verkehrsbetriebe (KVB)

Das Jahresgehalt der Geschäftsführung der KVB 2021:

  • Peter Densborn: 386.600 (481.100)
  • Stefanie Haaks: 355.000 (305.400)
  • Dr. Thomas Schaffer: 282.200 (307.000)
  • Jörn Schwarze: 367.800 (520.600)

KölnTourismus GmbH

Das Jahresgehalt der Geschäftsführung der KölnTourismus GmbH 2021:

  • Dr. Jürgen Amann: 211.623 (15.509)

RheinEnergie AG

Hier ein Auszug der Jahresgehälter der Geschäftsführung der RheinEnergie AG:

  • Dieter Steinkamp: 814.473 (881.200)
  • Achim Südmeier: 678.950 (534.000)

Die ganze Liste mit allen Unternehmen ist unter diesem Link bei der Stadt Köln abrufbar.

Zum Vergleich:

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4 Kommentare

  • Abgesehen davon, dass die Bezüge plus Pensionszahlungen überhöht sind, stört mich die geringe Anzahl von Frauen in diesen Chefpositionen.

  • Klaus Löbbe

    Guten Tag,
    ich stehe zwar auf dem Standpunkt, wer seine Jugendzeit mit Schule und Studium verbracht hat, soll auch entsprechend verdienen.
    Was aber mit den gezeigten Jahresgehältern passiert, betrachte ich als WUCHER. Ich werde nichts mehr für den Kölner Zoo spenden, so sollten alle verfahren.
    Da schreien die Sozialverbände über die ach so armen Mitbürger, und die leitenden Angestellten wälzen sich im Geld. In deren Augen sieht man die Euros funkeln.
    Es ist aber nicht nur in Köln, dieses schleichende Gift zieht sich leider über die gesamte Bundesrepublik Deutschland. Als bestes Beispiel finde ich die Bundesligaspieler. Ich bin glücklich über ihr ausscheiden bei der Weltmeisterschaft, dann wird die Bezahlung etwas erträglicher. Von dieser Summe, welche die Spieler erhalten, können normal arbeitende Menschen nur träumen.
    Ich bin nicht neidisch, aber diese Art des Geldverdienens gehört untersagt.
    Wünsche allen eine besinnliche Adventzeit und ein schönes Weihnachtsfest.

  • Ulli Büttner

    Es ist schon erstaunlich wieviel in die Altersversorgungen zusätzlich reingebuttert wird, teilweise fast das selbe wie in die normale Vergütung, ein paar mal sogar mehr. Da gehören Obergrenzen geschaffen, was will ein Pensionär mit etlichen zehntausend Euro wenn jahrelang z.B. 300.000 € in die Versorgung gebuttert wurde, oder sind steuerliche Gründe die Wahrheit über die horrenden Einzahlungen.

  • Liane Hartung

    Das sind ja schon sehr üppige Gehälter – es wäre nicht schlecht, wenn einen Teil davon auf die Gehälter der wirklich arbeitende Kollegen verteilen würde. Ich persönlich finde, dass den hohen Damen und Herren auch 150.000,00 oder 200.00,00€ reichen könnten.

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