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Das beeindruckende Leben der Wasserbüffel in der Wahner Heide

Man könnte meinen, diese Bilder stammen von einer Safari. Tatsächlich aber sind sie aus der Wahner Heide.

Aufgenommen hat die Fotos Karl-Heinz Ludwig. Er hat die Bilder in unsere kölsche Foto-Gruppe auf Facebook gestellt und uns erlaubt, sie hier mit euch zu teilen. Danke auch an Günter Reitz, der uns ebenfalls erlaubt hat, seine Bilder aus der Wahner Heide zu teilen.

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Seitdem die belgischen Soldaten 2004 aus der Wahner Heide abgezogen sind, ist das große Gebiet wieder vollends an die Natur zurückgegeben. Die schweren Panzerketten, die über die Böden brettern und tiefe Furchen hinterlassen, gehören der Vergangenheit an. Das Gebiet kann auf den ausgeschilderten Wegen die ganze Woche betreten werden.

Foto: Karl-Heinz Ludwig
Foto: Karl-Heinz-Ludwig

Die Wasserbüffel sind unter anderem an der Tongrube anzutreffen, wo sie in einem abgetrennten Bereich sind: Ein Elektrozaun trennt Besucher von den Büffeln, die über 500 Kilogramm schwer und 25 Jahre alt werden können.

Foto: Karl-Heinz Ludwig

Seit 2010 gibt es eine Herde in der Wahner Heide. Eigentlich sind Wasserbüffel ursprünglich in Asien und Nordafrika anzutreffen.

In der Wahner Heide hat das Schlammbad, das man auf den Fotos sieht, eine wichtige Bedeutung für das Ökosystem: Die Büffel selber kühlen sich ab, indem sie sich im Schlamm suhlen. Die Schlammschicht auf dem Körper ist gleichzeitig ein Schutz gegen Insekten. Gleichzeitig schaffen sie neue Wasserstellen für Tier- und Pflanzenarten, die genau darauf angewiesen sind.

Beeindruckend zu sehen, was für ein faszinierendes Ökosystem direkt vor den Toren Köln zu sehen ist.

Foto: Günter Reitz

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