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Köln

Am Rheinboulevard: 150 Feiernde greifen Polizisten an

In der Nacht zum Sonntag hat eine Gruppe von 150 Personen auf dem Rheinboulevard Polizisten angegriffen. Wie die Polizei berichtet, bestand die Gruppe aus „überwiegend Jugendlichen“, die gegen 2.30 Uhr lautstark auf der Freitreppe im Bereich unter der Hohenzollernbrücke am feiern waren.

„Die vor Ort eintreffenden Polizisten bekamen sofort eine hohe Aggressivität und Distanzlosigkeit zu spüren“, erklärt die Polizei per Mitteilung. Die Polizisten sei in „Fäkalsprache“ beleidigt und aus der Gruppe heraus mit Flaschen beworfen worden.

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Als weitere Beamte eintrafen, flüchteten die Jugendlichen in unterschiedliche Richtungen. Die Polizisten blieben unverletzt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Angriff auf Polizeibeamte eingeleitet.

Polizeipräsident Uwe Jacobs hatte bereits vor dem Wochenende angekündigt, konsequent gegen Leute vorzugehen, die sich nicht an die aktuellen Regeln halten und respektlos und aggressiv gegenüber Ordnungskräften auftreten (hier den Bericht dazu lesen).

Er appellierte noch einmal daran, die aktuellen Regeln zu beachten: „Die Infektionszahlen steigen zurzeit auch wieder in Köln. Unsere Einsatzkräfte erleben gerade an den Wochenenden große Ansammlungen von feiernden Menschen, die zum Teil ungeschützt und distanzlos sind.“

In der Nacht zum Sonntag wurden in Köln insgesamt 204 Personen von der Polizei kontrolliert. 157 erhielten Platzverweise, drei Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Am Freitagabend wurden ab Mitternacht mehrere Plätze in der Stadt geräumt (Zülpicher Platz, im Stadtgarten, im Kaiser-Wilhelm-Park und auf der Schaafenstraße). Hierbei gab es keine besondere Vorkommnisse, die Personen verhielten sich überwiegend kooperativ.

Die gesamte Mitteilung der Polizei lest ihr hier.

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Eine Antwort auf „Am Rheinboulevard: 150 Feiernde greifen Polizisten an“

Zu diesem Beitrag und den Kommentaren auf facebook treiben mich zwei Gedanken um:
1. zur journalistischen Sorgfaltspflicht: Ich würde mir nie eine Zeitung kaufen, die einfach nur den Polizeibericht abschreibt und ich würde eine solche Zeitung auch nicht lesen, wenn ich sie geschenkt bekäme.
2. Zu uns allen: Unsere Gesellschaft ist wirklich stabil. Alle gehen arbeiten, die einen in die Firma und müssen die Demütigungen von ihrem Chef ertragen, die anderen zum Jobcenter und müssen die Demütigungen von ihrem Sachbearbeiter ertragen, der wiederum die Demütigungen seines Chefs ertragen muss. Und die Chefs haben es auch nicht leicht, denn sie müssen im Wettbewerb bestehen. In der Freizeit müssen alle mit ihren Frustrationen umgehen. Die einen feiern rücksichtslos. Die anderen bleiben zu Hause und gewinnen dann ihre einzige Lebensfreude darin, dass sie davon träumen, wie die Feiernden gnadenlos verprügelt, ertränkt oder weggesperrt werden. Et iss wie et iss. Dabei haben wir Menschen zusammen in den letzten Jahren doch so viel produziert, dass mehr als genug für uns alle da ist, selbst wenn wir mehrere Jahre in den Lockdown gehen würden. OK. Mit Kloopapier bin ich nicht so sicher. Aber wenn die stark unter Druck stehenden und von unseren Steuergeldern subventionierten Bauern und Schlachter im Westen und speziell in Deutschland mal etwas weniger produzieren würden, gäbe es vielleicht die Möglichkeit, dass es sich für die Bauern in der Peripherie wieder lohnen würde, Landwirtschaft zu betreiben. Dann müssten sie auch nicht, nach der Suche nach einem guten Chef oder einem guten Sachbearbeiter in den Westen fliehen.

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