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Baggerarbeiten an der Fähre in Mondorf

Nordbrücke zu, Rheinpegel zu niedrig: Fähre in Mondorf baggert die Anleger frei

Die Rheinfähre zwischen Niederkassel-Mondorf hat für viele Menschen südlich von Köln eine wichtige Bedeutung bekommen. Nachdem die Nordbrücke dicht ist, ist sie eine unverzichtbare Verbindung über den Rhein. Die Betreiber tun derzeit alles, um auch bei niedrigem Rheinpegel die Verbindung über den Rhein aufrecht erhalten zu können. Seit mehreren Tagen laufen bereits Baggerarbeiten an den Anlegern, damit die Menschen weiter transportiert werden können. Für die Kosten kommt der Betreiber nach eigenen Angaben selbst auf. (Foto: Fähre Mondorf)

Hintergrund: Der niedrige Rheinpegel bringt die Rheinfähre in Mondorf zunehmend in Schwierigkeiten. Die kleinere Fähre, die normalerweise als zusätzliche Verstärkung eingesetzt wird, kann derzeit nicht mehr fahren. Nach Angaben des Betreibers lassen sich ihre Auf- und Abfahrtsrampen wegen des Niedrigwassers nicht mehr ordnungsgemäß an Land ablegen.

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Um einer weiteren Einschränkung des Fährbetriebs entgegenzuwirken, haben in dieser Woche Baggerarbeiten begonnen. Vor den beiden Anlegern wird derzeit Kies entfernt. Ziel ist, dort wieder ausreichend Platz für die Fähren zu schaffen. Wegen des Ausfalls der zweiten Fähre müssen Autofahrer mit längeren Wartezeiten rechnen.

Arbeiten dauern bis in die Nacht

Nach Angaben des Unternehmens unterstützt die lokale Firma Hess die Arbeiten an Land. Die Baggerarbeiten auf dem Wasser übernimmt die Firma Lülsdorf. Der Betreiber hebt hervor, dass beide Unternehmen aus der Umgebung stammen, und bedankt sich für ihren Einsatz. Zuletzt wurde sogar nachts gebaggert, um voran zu kommen.

Mit den Arbeiten verbindet das Fährunternehmen die Hoffnung, trotz des niedrigen Wasserstands weiterfahren zu können.

Zusätzliche Fähre fehlt während der Brückensperrung

Die Verbindung über den Rhein ist auch wegen der Brückensperrung gefragt. Auf seiner Website weist der Betreiber darauf hin, dass die Fähre „Mondorf“ deshalb normalerweise zu bestimmten Zeiten zusätzlich zur „Christophorus“ eingesetzt wird, sofern dies personell möglich ist. Genau diese Verstärkung fehlt nun wegen des Niedrigwassers.

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Wie angespannt die Situation ist, hatte das Unternehmen bereits am 12. September beschrieben. In einem Facebook-Beitrag berichtete es von Gewaltandrohungen gegenüber Beschäftigten. Der Betreiber appellierte an die Fahrgäste, die Anweisungen des Personals zu befolgen. Sie dienten der Sicherheit und dazu, möglichst viele Menschen bei einer Überfahrt mitzunehmen. Bei Gewaltandrohungen kündigte das Unternehmen Beförderungsverbote an.

Fähre weiterhin in Betrieb – Vorsicht an den Rampen

Auf der Website der Rheinfähre Mondorf wird die Verbindung derzeit weiterhin als in Betrieb angezeigt. Allerdings warnt der Betreiber vor steileren Auf- und Abfahrtswinkeln durch den niedrigen Wasserstand. Fahrer sollen ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen. Besonders bei Fahrzeugen mit großem Überhang am Heck können die Rampen problematisch sein.

Wer die Fähre nutzen möchte, sollte sich vor der Anfahrt über aktuelle Hinweise informieren. Der Betreiber hat angekündigt, über mögliche Einschränkungen durch die Baggerarbeiten zu informieren.

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