Mit Beginn des Straßenkarnevals strömen wieder hunderttausende Menschen in die Stadt. An Weiberfastnacht werden über 1.400 zusätzliche Einsatzkräfte neben dem regulären Wachdienst im Einsatz sein. Auch in Leverkusen wird die Polizei durch Bereitschaftskräfte unterstützt. Ziel ist, große Menschenmengen zu schützen und schnell eingreifen zu können.
Die Polizei Köln hat außerdem mehrere Sicherheitshinweise für alle veröffentlicht, die in Köln im Straßenkarneval unterwegs sein werden. Hier lest ihr, was die Polizei rät:
Tipps der Kölner Polizei für Karneval in Köln
Tipp 1: Nur das Nötigste mitnehmen
Feiernde sollten ausschließlich Dinge dabeihaben, die sie wirklich brauchen: Handy, Ausweis, Ticket und etwas Bargeld reichen meist aus.
Wenige, körpernah getragene Wertgegenstände erschweren Taschendiebstähle deutlich. Gerade in dichten Menschenmengen nutzen Täter Gedränge gezielt aus.
Tipp 2: Konflikten konsequent aus dem Weg gehen
Drohende Auseinandersetzungen sollten vermieden werden. Wer sich unsicher fühlt oder eine Situation eskaliert, soll frühzeitig Einsatzkräfte ansprechen.
Mit steigendem Alkoholkonsum sinkt die Hemmschwelle. Die Polizei setzt stark auf frühzeitiges Einschreiten, um Rangeleien gar nicht erst zu größeren Vorfällen werden zu lassen.
Vorsicht vor „K.O.-Tropfen“
Keine offenen Getränke von Fremden annehmen und das eigene Glas nie unbeaufsichtigt stehen lassen.
Immer wieder kommt es zu Fällen, in denen Getränke manipuliert werden. Betroffene verlieren Kontrolle oder Erinnerung – eine erhebliche Gefahr für Gesundheit und Sicherheit.
Heimweg vorher planen
Der sichere Heimweg sollte vorab organisiert sein – möglichst gemeinsam mit Freundinnen oder Freunden.
Wer früh plant, vermeidet riskante Situationen spät in der Nacht, etwa lange Wege allein oder spontane, unsichere Mitfahrgelegenheiten.
Nüchtern fahren – egal womit
Ob Auto, Moped oder E-Scooter: Wer fährt, muss nüchtern bleiben.
Alkohol und Drogen am Steuer gefährden andere und führen schnell zum Führerscheinverlust. Die Polizei kontrolliert gezielt.
Aus dem Verliebt in Köln-Shop:Waffenverbot und Kontrollen
Bei allen öffentlichen Karnevalsveranstaltungen gilt ein Mitführverbot für Messer. Besucherinnen und Besucher müssen mit Personen- und Taschenkontrollen rechnen. Auch täuschend echt wirkende Waffen oder einschüchternde Kostüme können zum Einschreiten führen.
Jugendschutz im Fokus
Polizei und Stadt setzen ihr Jugendschutzkonzept fort: Alkoholmissbrauch bei Minderjährigen soll verhindert werden. Auffällige Jugendliche können aus dem Feiergeschehen genommen und dem Jugendamt übergeben werden.
Besondere Schutzmaßnahmen
Rund um die Synagoge in der Roonstraße gelten erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Das Gebiet wird besonders geschützt und abgesperrt. Provokative oder konfliktbezogene Kostümierungen können dort polizeiliche Maßnahmen nach sich ziehen.
Zum Thema:



