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11 kölsche Bands, die viele gar nicht auf dem Zettel haben

Wir alle kennen die großen kölschen Bands. Kasalla, Brings und Co. füllen die Hallen (und manchmal auch das Stadion) in Köln, wir singen ihre Lieder an Karneval rauf und runter und auch sonst höre wir ihre Musik einfach gern.

Neben den großen Bands gibt es aber noch einige weitere kölsche Künstler, der weniger bekannt sind und häufig im Schatten der Großen stehen.

Wir haben deshalb in unserer Facebook-Gruppe zur kölschen Musik (hier könnt ihr beitreten) gefragt, welche kölschen Bands und Musiker mehr Beachtung verdient haben und viele Antworten bekommen. Hier seht ihr eine Auswahl.

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Stadtrand

Die Band beschreibt ihre Musik selbst als „rockig mit leicht poppigen Elementen“: „Unsere Musik soll gefallen – auch überregional, denn die kölsche Sproch ist viel zu schön um sie anderen vorzuenthalten“, sagt Frontmann und Sänger Roman Lob, der Deutschland übrigens beim ESC 2012 in Baku vertrat. Ihr findet die Band unter anderem auf Facebook (3600 Follower) und bei YouTube (800 Abonnenten).

Ihren Hit Orjenal habt ihr bestimmt schonmal gehört. Auf YouTube hat er über 110.000 Aufrufe gemacht:

Fiasko

Fiasko singt seit 2014 auf Kölsch und hat 2015 unter anderem den Wettbewerb „Unser Song für Köln“ gewonnen. Gut möglich, dass euch einige ihrer Lieder ebenfalls im Karneval bereits begegnet sind.

Welche Musikrichtung sie machen, wird auf der Homepage so beschrieben: „Ihr Spektrum reicht von intelligent arrangierten Pop-Juwelen, über getragene Balladen, Indierocksongs mit Gitarrensoli, bis hin zu augenzwinkernden Dancetunes.“

Ihr Song „Nur Do“ hat auf YouTube bislang 255.000 Aufrufe gemacht. Hier seht ihr das Video:

Lupo

Die fünf Musiker haben ihre ersten Songs 2011 geschrieben, 2015 kam das erste Album. Wie sie sich von anderen Bands abheben möchten: Sie sind experimentierfreudig und spielen mit bis zu 10 Instrumenten (u.a. auch Ukulele, Posaune, Geige, Pandeiro und Kontrabass).

„Inspiration holen sich die Kölner aus den verschiedensten Genres von Jazz bis Klassik und Rock ’n‘ Roll“, schreibt die Band auf ihrer Homepage.

„Wir machen keine Musik, bei der man stillsitzen soll und sich nicht räuspern darf“, beschreibt Bandmitglied Benjamin den Anspruch.

Ihr Lied „Loss jonn“ hat bei YouTube rund 65.000 Abrufe:

Kempes Feinest

Die fünf Musiker haben 2017 ihr erstes Album („Doch isso“) rausgebracht. Ihren Musikstil beschreiben sie so: „Kempes Feinest verkörpert die Liebe zur kölschen Sprache in einem frechen Mix aus verschiedensten Musikstilen wie Ska, Latin, Rock, Schunkler, Balladen und erschafft dadurch Songs, die ins Ohr gehen und im Ohr bleiben.“

Schön, weil selten: Mit Nici Kempermann gibt es eine Frau als Sängerin. Kempest Feinest hatten zuletzt auch Auftritte bei der Lachenden Kölnarena und bei beim 11.11. in der Arena.

Ihr Song „Wenn du nit danze kanns“ hat bei YouTube 270.000 Abrufe erhalten und kommt einigen von euch sicher bekannt vor:

Funky Marys

Während nahezu alle großen kölschen Bands fast ausschließlich aus Männern bestehen, sind die fünf Funky Marys eine reine Frauenband. Sie sind seit nunmehr über 15 Jahren in Köln am Start.

Auf ihrer Homepage beschreiben sie ihre Musik als „party-taugliche Kölsch-Pop-Songs“. Sie sind besonders während der Session auf Karnevalsveranstaltungen zu sehen.

Ihr Song D.A.N.Z.E. hat auf YouTube seit 2014 beeindruckende 1,4 Mio. Views gesammelt:

Pläsier

3 Frauen und 3 Männer – das ist Pläsier, die ihre Wurzeln in Ehrenfeld haben. 2019 kam ihr erstes Album („KonfettiRään“) auf den Markt. Bereits ab 2013 hat die Band aber mehrere kölsche Nachwuchs-Preise erhalten. Sie bezeichnen sich selbst als KölschPopRocker: „Musikalisch sind Pläsier poppig mit einer Prise Rock“, heißt es auf der Homepage.

2020 traten sie erstmals auf der PriPo im Gürzenich auf. Hier seht ihr das Video „Dat hööt nit op“, das seit 2016 bei YouTube 150.000 Aufrufe erhalten hat:

Planschemalöör

Was uns bei vielen Bands aufgefallen ist: Viele sind auf Social Media noch gar nicht richtig präsent (Wir schreiben das deshalb, weil wir selbst mit Verliebt in Köln ja mittlerweile recht große Seiten bei Facebook und Instagram haben).

Bei Planschemalöör ist das anders: Sie bieten neben einer Instagram-Seite mit über 5000 Fans, Facebook und YouTube auf ihrer Homepage auch einen WhatsApp-Newsletter an.

Ihre Musik beschreiben sie so: „Die vier Jungs machen „Surfpop op kölsch“ und begeistern seit April 2018 mit viel Charme, Boybandanmutenden Tanzchoreos und ihrer ansteckenden Spielfreude auf den Bühnen der Stadt.“

Die Band gibt es seit Februar 2018 und es lohnt sich definitiv ein Blick auf ihre Homepage, die viel von dem ausdrückt, was die Jungs rüberbringen möchten und was ihnen wichtig ist.

Ihr Video „Heimat“ ist ein wichtiges Statement und hat bei YouTube mittlerweile über 80.000 Aufrufe:

The Höösch

Sie beschreiben sich mit bodenständiger, handgemachter kölscher Musik. Ihr Motto: „Es muss nicht immer laut sein“. Die Lieder auf kölsche Mundart werden bewusst ohne Einspieler und Keyboard gespielt, heißt es auf der Homepage der Band.

Mit dem Song „Bützje, Bützje“ haben sie auf YouTube bislang rund 50.000 Aufrufe gemacht:

Stadtrebellen

Die Stadtrebellen machen „jungen, energiegeladenen Kölschrock“, wie sie auf ihrer Homepage schreiben. Das Video zu ihrer Debüt-Single „(Hey Lisbeth) Surfen am Rhing“ haben sie direkt am Rhein gedreht und damit bislang rund 17.000 Abrufe bei YouTube gemacht:

Hanak

Hanak dürfte vielen von euch etwas sagen, denn die Band gibt es schon länger, als die meisten der hier vorgestellten kölschen Bands. Mit dem „Haifischzahn“ dürften sie vor allem den Fans der Kölner Haien bekannt sein. Das ist nun aber schon einige Jahre.

Mit ihrem Lied Veedel haben sie 2020 die Karnevals-Charts von Radio Köln gewonnen. Hier hört ihr das Lied, das auf YouTube bereits mehr als 100.000 Mal aufgerufen wurde:

Rockemariechen

Das schöne an allen hier vorgestellten kölschen Bands ist: Sie bringen ihre eigene Note ein, haben etwas, das sie von anderen unterscheidet. Das ist auch bei Rockemarieche unverkennbar. Sie sind in Kölner Mundart und gleichzeitig im Sound der 50er Jahre.

„Ihre Herzen hängen an ihrer Heimatstadt Köln, sie lieben ihren Dialekt, ihre Geschichte und respektieren Traditionen. Mit ihrer Auffassung von „New Rockabilly op kölsch“ sorgt Rockemarieche ordentlich für Zündstoff“, beschreiben sie sich auf ihrer Homepage:

Ihr Video „Ich hab dat Marie jebütz“ hat seit 2016 bei YouTube mehr als 280.000 Aufrufe gemacht und dürfte vielen von euch bekannt vorkommen:

Habt ihr weitere Ergänzungen für diese Liste? Schickt uns eine E-Mail.

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