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8 versteckte Highlights für einen Ausflug am Rheinufer in Köln

Faehre-Weiss-Zuendorf

Wer in Köln eine schöne Fahrradtour machen möchte, der kommt am Rhein nicht vorbei. Die Radwege am Rheinufer in Köln sind längst sehr gut ausgebaut und durch die Kölner Rheinbrücken kann man die Länge der Route perfekt selbst bestimmen.

Das Schöne an einer Fahrradtour am Rhein ist: Man entdeckt immer wieder kleine Highlights, die man sonst gar nicht so sehr auf dem Zettel hat und erfährt Wissenswertes über die Stadt oder entspannt sich in kleinen grünen Oasen.

Wir sind das Rheinufer linksrheinisch von der Hohenzollernbrücke bis nach Weiss abgefahren, haben mit der Fähre nach Porz übergesetzt und sind rechtsrheinisch von Zündorf bis zur Zoobrücke gefahren.

Hier möchten wir euch unsere 7 schönsten versteckten Highlights auf der Strecke zeigen:

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Der alte Herkules am Rheinufer Köln

Über die Drehbrücke am Schokoladenmuseum und den Kranhäusern vorbei wird es im Rheinauhafen zusehends etwas leerer und luftiger, je näher man der Südbrücke kommt. An der Südspitze der Anlage sind mehrere historische Kräne erhalten, die an die Vergangenheit des Veedels erinnern. Der letzte Kran erzählt zugleich ein Stück Kölner Stadtgeschichte.

„Der Alte Herkules“ war der Kran im Rheinauhafen, der die schwersten Lasten von den Schiffen und Zügen heben konnte (bis 30.000 Kilogram). Der Kran steht heute unter Denkmalschutz und ist bei den Kölnern deshalb unvergessen, weil er den Dicken Pitter verlud. Die bekannteste Glocke des Kölner Doms (Gewicht: 24 Tonnen) wurde 1923 gegossen und per Zug nach Köln transportiert.

Rheinufer Köln: Minigolf in Rodenkirchen

Hinter der Riviera in Rodenkirchen kommen am Ufer einige Rudervereine und Campingplätze. Etwa auf dieser Höhe führt der Radweg auch an einem Minigolf-Platz vorbei. Hier gibt es eine kleine Hütte, in der man auch kleinere Verpflegungen, wie etwa ein Eis an einem heißen Sommertag, bekommt. Ein schöner gemütlicher Kleinod. Es gibt auch einige Tische draußen, wo man einfach nur ganz in Ruhe sitzen kann.

Natur in Weiss

Es ist schon beeindruckend, dass es in Köln Orte gibt, wo man eher den Eindruck hat, mitten auf dem Land zu sein. Wenn man mit dem Fahrrad von Rodenkirchen nach Weiss fährt, gelangt man zunächst an riesigen Pappeln vorbei, die im Sommer Schatten spenden. Irgendwann kommt man in Weiss raus, wo man mitten in der Natur zwischen Wiesen, Kühen und Landwirtschaft ist. Ein schöner Kontrast zur Stadt direkt vor der Tür.

Direkt an der Fähre zwischen Weiss und Porz kann man übrigens eine Patenschaft für eine Bienenweide übernehmen.

Fähre Weiss und Rheinstrand an der Groov

Für uns ein absolutes Highlight ist immer wieder die Fähre, die zwischen Weiss und Porz verkehrt. Eine Fahrt (mit Fahrrad) kostet 2,5 Euro. Die Fähre braucht etwa 10 Minuten für die Überfahrt und besonders im Sommer kommt wunderbares Ausflugsfeeling auf, wenn man im Fahrwind des Rheins über den Fluss schippert.

Am Wochenende sind hier besonders an schönen Tagen jeweils viele Radfahrer unterwegs. (Tipp: Hier liest du 5 Gründe, warum die Freizeitinsel Groov einen Ausflug wert ist)

Rheinufer in Porz

Zündorf ist vor allem bekannt für die Groov und den riesigen alten Baumbestand auf der Freizeitinsel. Dazu kommen die schönen Fachwerkhäuser direkt an der Groov, in denen es viele Restaurants gibt. Hier lohnt es sich aber auch, einfach mal das Rheinufer zu erkunden, denn an der Groov gibt es auch einen Rheinstrand, der an Sommertagen zum Verweilen einlädt und an dem man unter anderem viele Muscheln entdecken kann. Dieses Foto zeigt, wie schön es dort aussieht:

Sportwiesen hinter der Südbrücke

Rechtsrheinisch sind die Poller Wiesen ja ein beliebtes Foto-Motiv. An kaum einem anderen Ort hat man einen so schönen Blick auf die Skyline und die Kranhäuser. Etwas weiter Richtung Süden aber findet sich ebenfalls ein tolles Ambiente für alle, die selbst gerne aktiv sein wollen: Neben zwei großen Anlagen (auf den Terrassen kann man Essen und Trinken) von Kölner Tennisclubs (Germania Terrasse und Rheinlust) gibt es insgesamt 7 Fußballfelder, die – ähnlich wie die Jahnwiese – von Freizeitspielern benutzt werden.

Dazu gibt es eine Laufbahn (Asche), in der Freizeitläufer ihre Runden drehen können. Das alle nur einen Steinwurf vom Rhein entfernt. Ein schöneres Ambiente für Sport kann man sich eigentlich kaum vorstellen, wie dieses Foto zeigt:

In den Tanzbrunnen reinfahren

Jeder kennt den Tanzbrunnen, aber wisst ihr auch, dass die Anlage tagsüber (wenn keine Veranstaltung ist) auch für jeden geöffnet ist? Der riesige Brunnen in der Mitte der Anlage mit seinen bunten Blumen ist vor allem im Sommer ein wunderschöner Ort (mit Blick auf den Dom), der direkt neben den großflächigen Blumenbeeten im Rheinpark liegt. Hier ist man direkt am Rhein, mitten in Köln bei wunderschönem Ambiente.

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Rheinufer Köln: Alte Holzpfosten und Beton-Sicheln, die aus dem Rhein ragen

Das Rheinufer Köln erzählt auch Geschichten aus der Vergangenheit. Wenn der Rheinpegel niedrig ist, gibt das Flussbett im Bereich des Tanzbrunnens rechtsrheinisch die Zeugnisse der Vergangenheit frei. Zum einen sieht man dann uralte Holzpfosten, die aus dem Wasser ragen. Es sind die Reste einer alten Pattonbrücke, die nach dem 2. Weltkrieg als Behelfsbrücke gebaut wurde, damit eine Überquerung des Rheins wieder möglich war, wie dieses Foto zeigt. (Tipp: Hier liest du die ganze Geschichte der uralten Baumstämme am Rheinufer)

Foto: Ingo Schmitz

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In der Nähe des Tanzbrunnens sieht man allerdings auch eine sichelformige Betonanlage zwischen den Kieselsteinen. Worum es sich hier im Detail handelt, geht auch aus alten Karten nicht ganz eindeutig hervor, wie wir auf Nachfrage erfuhren: Hier liest du die Geschichte des mysteriösen Betonrings, der am Tanzbrunnen aus dem Rhein ragt

Wie lange bin ich mit dem Fahrrad entlang des Rheins unterwegs?

Die Strecke direkt am Rhein ist überall sehr gut ausgebaut. Und man kann sogar weite Entfernungen zurücklegen. Wir hatten von der Hohenzollernbrücke bis Weiss, Porz und bis zur Zoobrücke und dann wieder zurück 30 Kilometer auf dem Tacho stehen. Dafür haben wir (mit kleinen Pausen) rund 2,5 Stunden gebraucht.

Wir würden euch bei solchen Touren aber empfehlen, nicht zu sehr zu hetzen, denn es gibt einfach zu viele Orte am Ufer, wo es sich lohnt, auch spontan abzusteigen. Plant also lieber einen ganzen Tag ein und genießt die Strecke.

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