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Die 5 Geheimnisse der Turmuhr im Kölner Dom

Sie ist nach außen hin kaum sichtbar, doch ein technisches Meisterwerk. Seit 140 Jahren läuft und läuft und läuft die Turmuhr des Kölner Doms perfekt und sekundengenau.

Als Besucher fällt einem die Uhr des Doms zunächst kaum auf: Bei anderen Kirchen ist die Uhr prominent nach außen sichtbar am Kirchturm verbaut. Beim Kölner Dom ist das nicht der Fall.

Sie befindet sich im äußeren südlichen Seitenschiff. Nach dem 2. Weltkrieg hat bis 1989 gedauert, ehe das beschädigte Zifferblatt (die Zeiger sind 105 und 62 Zentimeter lang) restauriert und wieder sichtbar für die Besucher des Doms aufgehängt werden konnte.

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Dabei ist das mechanische Uhrwerk im 1. Obergeschoss des Südturms dafür verantwortlich, dass es immer pünktlich im Domgeläut läutet. Während woanders längst die digitale Technik übernommen hat, beruht die Uhr im Kölner Dom noch komplett auf der Mechnik aus dem 19. Jahrhundert. 100 Stufen muss man hinaufgehen, um im Südturm das mechanische Uhrwerk zu erreichen.

Hier lest ihr fünf weitere Details zur Turmuhr:

1. Die Uhr wird täglich aufgezogen, in dem 25 Meter hohen Raum im Südturm hängen Gewichte, die dann nach oben gehen: „Angetrieben wird die Uhr durch drei Gußeisengewichte unterhalb des Gewölbes. Über Seilzüge steht sie in Verbindung mit zwei Hämmern, die an zwei kleineren Glocken im darüber liegenden Glockenstuhl des Domes den Viertelstunden- und Stundenschlag auslösen“, heißt es auf der Homepage des Kölner Doms dazu.

2. Mit der endgültigen Fertigstellung des Doms 1880 wurde auch die Uhr in Betrieb genommen, die damals von Johann Mannhardt in München gebaut wurde, der zu dieser Zeit Spezialist für Uhrwerke von Kirchenuhren war. Die Uhr des Kölner Doms war die letzte Uhr, die er gebaut hat.

3. Die Uhr ist mittlerweile rund 140 Jahre alt, läuft aber weiterhin präzise, ist unverändert erhalten und eine der letzten dieser Uhren, die noch in Betrieb sind.

4. Wer im Innenraum des Doms genau hinschaut, sieht, dass jede halbe Minute der Zeiger auf dem Zifferblatt im Innenraum des Doms von Strich zu Strich rutscht. Über kleinere Glocken hört man auch innen die Uhrzeit.

Zur Zeitumstellung muss der Dombaumeister nachts aufstehen

5. Bei vielen Uhren läuft die Zeitumstellung längst automatisch. Die Zeitumstellung im Kölner Dom allerdings muss manuell in der Nacht durch den Dombaumeister durchgeführt werden. Wird die Uhr im Winter zurückgestellt, muss sie nur eine Stunde angehalten werden.

Die Vorstellung im Frühjahr ist hingegen etwas aufwändiger. Hier muss der Dombaumeister an der Uhr drehen und gleichzeitig das Pendel anhalten, damit die Kirchenglocken nicht läuten (hier auf Domradio.de beschrieben). Hier seht ihr außerdem ein Video von der Zeitumstellung der Turmuhr.

„Das ist ein Schatz und auch ein technisches Denkmal, das wir akribisch hegen und pflegen“, sagte Dombaumeister Peter Füssenich beim Domradio über die Uhr.

Schaut euch auch dieses Video des Kölner Doms auf YouTube über die Uhr an. Hier erfahrt ihr einige faszinierende Details des Uhrwerks und dazu sehr interessante Erklärungen:

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2 Antworten auf „Die 5 Geheimnisse der Turmuhr im Kölner Dom“

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