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Köln-Quiz: Heißt es Kreßdaach oder Weihnaach?

Weihnachten op Kölsch. Es gibt ja viele kölsche Eigenarten und Wörter zu Weihnachten. Und bei vielen gibt es Ääpelschlott met Wöösche. Bleibt aber auch eine Frage, wie Weihnachten in Köln eigentlich (mehrheitlich) genannt wird? Natürlich gibt es nicht immer DIE eine Antwort. Sprache entwickelt sich und lebt von seiner Agilität – und das ist gut so. Aber blickt man auf die Vergangenheit, so gibt es bei unserer hier gestellten Frage durchaus eine Tendenz.

Wir haben im Quiz drei mögliche Antworten aufgeschrieben. Schaut mal, ob ihr die richtige Antwort findet. Wenn ihr die richtige Antwort ausgewählt habt, erhaltet ihr außerdem eine Erläuterung zum Begriff nach Adam Wrede, an dessen Wortwahl und Begründung wir uns hier im Quiz auch halten. (Foto: Christiane Dreßen)

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Probier es hier aus:

Heißt es Kreßdaach oder Weihnaach?

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Hier noch einmal die Erläuterung zu den beiden genannten Begriffen:

Kreßovend wir der Weihnachtsabend genannt, also der 24. Dezember. Auf Hochdeutsch ist das der Heiligabend bzw. Hellichovend op Kölsch. Ihr seht, der Kreis schließt sich.

Als Kreßnaach wird die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember bezeichnet. En de Kreßnaach jon, bedeutet dann entsprechend, die Christmette zu besuchen. Im Kölner Dom findet sie um 23:30 Uhr statt.

Der Begriff Weihnaach wurde laut Adam Wrede (S. 1066) in Köln nur wenig verwendet: Im 17 Jh. wurde er vereinzelt in der Kölner Schriftsprache verwendet, war aber lange Zeit schlicht nicht geläufig in Köln. In Köln hieß es nicht Weihnaach, sondern Kristnacht bzw. wurde daraus Kristtag und in der mundartlichen Form dann eben Kreßdaach.

Habt ihr weitere Ergänzungen dazu? Schreibt uns eine E-Mail. Der Adam Wrede ist hier bestellbar.

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