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Kämpgen: Traditions-Schuhhaus schließt Geschäft auf Schildergasse

Das ist ein weiterer schwerer Schlag für die Kölner Innenstadt: Die traditionsreiche Schuhgeschäft Kämpgen zu Beginn der Schildergasse wird aufgrund von Corona geschlossen.

Besonders bitter: Erst kürzlich wurde das Geschäft über mehrere Etagen und mit über 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche umgebaut und aufgehübscht. Dieses Geschäft war in den 70er Jahren das größte Schuhaus Deutschlands. (Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Das Foto zeigt, wie das Haus während des Umbaus im Jahr 2018 aussah. Nun muss die Filiale für immer schließen. Im RheinCenter, auf der Hohe Straße und in Leverkusen, Aachen, Essen und Mainz gibt es weitere Filialen von Kämpgen.

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In den Schaufenster der Filiale auf der Schildergasse 120 hängen mittlerweile riesige Schilder, die auf den „Totalausverkauf“ hinweisen und Kunden mit großen Rabatten nochmal in der Geschäft locken sollen.

Kämpgen hat eine lange Tradition in Köln. Spätestens seit der Nachkriegszeit ist das Thema Schuhe in Köln untrennlich mit dem Namen verbunden. Das erste Kämpgen Schuhgeschäft gründete das Ehepaar Clemens und Hanni Kämpgen, die beide aus dem Ruhrgebiet stammen, im Jahr 1938 auf dem Eigelstein.

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Nach dem 2. Weltkrieg gründete das Ehepaar mit Schuhen aus dem Lager, die nicht zerstört wurden, eine Schuh-Tausch-Zentrale am Eigelstein: „Wer Schuhe besaß, die nicht richtig passten, konnte sie gegen ein passendes Paar einwechseln“, heißt es auf der Seite der Kämpgen-Stiftung über die Zeit des Unternehmens.

Mit Kämpgen verschwindet ein weiteres traditionsreiches Geschäft von einem prominenten Standort aus Köln. Erst kürzlich hatte Lederwaren Offermann angekündigt, sein Geschäft auf der Breite Straße nach 178 Jahren in Köln zu schließen.

Ebenfalls auf der Breite Straße hatte bereits Ende vergangenen Jahres das traditionsreiche Feinkosegeschäft Hoss an der Oper dicht gemacht.

Was muss eurer Meinung nach passieren, damit die Kölner Innenstadt für Menschen attraktiv bleibt? Schreibt uns eure Meinung per E-Mail.

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