Corona-Regeln: Was in Köln verboten bleibt, aber in NRW wieder erlaubt ist

Die Inzidenzzahl in Köln hat sich auf einem niedrigem Niveau stabilisiert und liegt im in der dritte Juni Woche nur knapp über dem Wert von 10. In Köln gab es (Stand 21.6.) seit 10 Tagen keinen Corona-Toten mehr, nur noch 6,5 Prozent der Intensivbetten sind mit Corona-Patienten belegt (vor 1,5 Monaten waren es 30%). Rund 600.000 Menschen in Köln haben außerdem bereits ihre erste Impfung erhalten.

Weil die Zahlen auch in NRW niedrig sind, greifen ab Montag, 21. Juni, weitreichende Lockerungen. Die wichtigste Lockerung ist dabei der Wegfall der Maskenpflicht im Freien. Für Köln gilt das allerdings noch nicht. In Köln gibt es eine so genannte Allgemeinverfügung, die über die Regeln der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW hinaus geht. Diese bleibt noch bis zum 28. Juni bestehen, wie die Stadt Köln mitteilte.

Konkret bedeutet das: Bis zum 28. Juni gelten weiterhin die folgenden Einschränkungen in Köln. Sollte die Inzidenz dann weiterhin so niedrig sein, werden diese Regeln und Verbote aufgehoben.

Maskenpflicht im öffentlichen Raum

  • In der Umgebung von Schulen muss weiterhin eine Maske getragen werden.
  • Die Stadt hat öffentliche Bereiche definiert, wo eine Maskenpflicht gilt. Dazu gehören unter anderem:
  • Die Kölner Fußgängerzonen, wie Hohe Straße und Schildergasse (10-22 Uhr)
  • Die Kölner Ringe
  • Bereich der Altstadt
  • Auf der Rheinpromenade rechtshreinisch bis zum Tanzbrunnen

(Die Liste der Stadt Köln mit allen Orten sehr ihr hier)

Alkohol-Verbot

Weiterhin gilt ein Alkoholkonsumverbot für die Bereiche Stadtgarten, Brüsseler Platz, Schaafenstraße, Zülpicher Viertel und Aachener Weiher (Ausnahme: Außengastronomie).

Das Verweilen in den Bereichen Brüsseler Platz und Dammkrone der Alfred-Schütte-Allee ist täglich zwischen 18 und 1 Uhr, an Samstagen und Tagen vor Feiertagen zwischen 15 und 1 Uhr untersagt.  

Die Corona-Regeln für die Innen- und Außengastronomie in Köln lest ihr hier

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In NRW gibt es einen Öffnungsfahrplan, der an Inzidenzen gekoppelt ist. Dabei werden folgende Stufen unterschieden: Inzidenz zwischen 50 und 100. Inzidenz zwischen 35 und 50 und die Inzidenz unter 35.

Diese Einschränkungen gelten in Köln in, wenn die Inzidenz unter 35 liegt:

So sieht es zumindest die Landesverordnung von NRW vor. Die Stadt hat jeweils immernoch das Recht, diese Lockerungen zu verschärfen.

  • Erlaubt sind Treffen zwischen beliebig vielen Personen des eigenen Haushalts und vier weiteren Haushalten. Außerdem können sich bis zu 100 Personen mit negativen Test aus beliebigen Haushalten treffen.
  • Veranstaltungen außen und innen sind mit maximal 1000 Personen möglich. Die Besucherinnen und Besucher müssen über ein negatives Testergebnis verfügen.
  • Über 1000 Zuschauer, höchstens aber ein Drittel der regelmäßigen Zuschauerkapazität sind auf Sportanlagen ohne Test wieder erlaubt. Innen sind bis zu 1000 Zuschauer, höchstens aber ein Drittel der regelmäßigen Zuschauerkapazität mit Test und Sitzplan erlaubt.
  • Freibäder können wieder ohne Tests besucht werden. Bordelle und ähnliche Einrichtungen dürfen wieder öffnen. Eine Testpflicht ist notwendig. Clubs und Diskotheken dürfen ihre Außenbereiche für bis zu 100 Personen wieder öffnen. Ein negativer Test ist aber erforderlich.
  • Gastronomie: Der Innenbereich darf bei einer Landesinzidenz von 35 oder darunter wieder ohne Negativtestnachweis genutzt werden.
  • Hotels können für Gäste mit Negativtestnachweis ohne Kapazitätsbegrenzung öffnen. Die gastronomische Versorgung der Gäste ist uneingeschränkt möglich.
  • Private Veranstaltungen sind auch in Form von Partys und vergleichbaren Feiern ohne Mindestabstand mit bis zu 100 Gästen im Freien und mit bis zu 50 Gästen in Innenräumen mit Negativtestnachweis zulässig.

Diese Einschränkungen gelten in Köln, wenn die Inzidenz unter 50 liegt

Folgende Regeln gelten ab Sonntag, 6. Juni, in Köln, da die Inzidenz an fünf Werktagen unter 50 lag:

  • Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos mit bis zu 500 Personen (Sitzplan) und Test, Sitzordnung nach Schachtbrettmuster
  • Außengastronomie ohne Test, Öffnung von Innengastronomie mit Test und Platzpflicht (detaillierte Infos hier)
  • Öffnung aller Bäder, Saunen usw. und Indoorspielplätze mit Test und Personenbegrenzung, wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 50 (detaillierte Infos hier)
  • Freizeitparks und Spielbanken mit Test und Personenbegrenzung, wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 50
  • Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen mit Test
  • Private Veranstaltungen ohne Partys: außen bis zu 100, innen bis zu 50 Gäste mit Test
  • Mit Test: Fitnessstudio, Kontaktsport bis 12 Personen innen, bis 25 Personen außen.

Diese Einschränkungen gelten in Köln, wenn die Inzidenz unter 100 liegt

Liegt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen bei unter 100, sind folgende Dinge erlaubt. Diese Regeln sind für den Moment erstmal veraltet.

  • Veranstaltungen außen mit bis zu 500 Personen (Sitzplan) und Test, Sitzordnung nach Schachtbrettmuster
  • Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos mit bis zu 250 Personen (Sitzplan) und Test, Sitzordnung nach Schachtbrettmuster 
  • Öffnung kleinerer Außen-Einrichtungen: Minigolf, Kletterpark, Hochseilgarten mit Test
  • Freibäder für Sportbetrieb mit Test
  • Ausflugsfahrten mit Schiffen usw. mit den Außenbereichen und Test
  • Öffnung Außengastronomie mit Test und Platzpflicht Wegfall Umkreis-Verzehrverbot
  • Öffnung von Hotels ohne Kapazitätsbegrenzung auch für private Übernachtungen mit Frühstück, aber ohne weitere Innengastronomie; mit Test
  • Und ganz wichtig: Die Ausgangssperre tritt automatisch am zweiten Tag außer Kraft, nach dem der 7-Tage-Inzidenzwert laut RKI fünf Werktage hintereinander unter 100 gelegen hat.

Diese Dinge sind in NRW und somit auch in Köln ab dem 1. September wieder erlaubt:

Voraussetzung für diese Öffnungen ab September ist, dass die Inzidenz unter 35 liegt.

  • Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfeste usw. bis zu 1.000 Besucher mit genehmigtem Konzept
  • Jahr- und Spezialmärkte mit Kirmeselementen ohne Test
  • wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 35: Clubs und Diskotheken auch Innenbereich und ohne Personenbegrenzung mit Test und genehmigtem Konzept
  • Musikfestivals mit bis zu 1.000 Zuschauern mit Test und genehmigtem Konzept

Die Informationen im Detail hat das Land NRW auf dieser Seite bereitgestellt.

Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW (31 Seiten, gültige Fassung vom 28. Mai) lest ihr auf dieser Seite.

Wer ist alles von der Testpflicht befreit?

Es gibt drei Möglichkeiten, eine Befreiung der Testpflicht nachzuweisen, wie das Land NRW mitteilt:

  1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff,
  2. den Nachweis eines positiven Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR     oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, oder
  3. den Nachweis eines positiven Testergebnisses nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.

Corona-Teststellen in Köln

In Köln gibt es mittlerweile mehr als 700 Teststellen. Auf dieser interaktiven Karten kann man sich anschauen, wo in der Nähe des eigenen Wohnorts Teststellen sind. Die Karte wird ständig aktualisiert.

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