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Die 9 wichtigsten Tipps für den Aufstieg auf den Kölner Dom

Fast alle Touristen in Köln machen es – und viele Kölner machen es ebenfalls ab und zu: Die 533 Stufen auf den Südturm ihres Kölner Doms hinaufsteigen. Gibt es dabei eigentlich Punkte, die man beachten sollte? Wir finden: Ja. Deshalb geben wir euch einige nützliche Tipps an die Hand, falls ihr mal wieder hoch wollt.

Achtung: Derzeit ist der Aufstieg wegen Corona nicht möglich. Aktuelle Informationen dazu findet ihr auf der Seite des Doms.

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Kann jeder den Dom hinaufsteigen?

Ja. Aber du solltest in der Lage sein, 533 Treppenstufen zu steigen. Das klingt im ersten Moment leicht, tatsächlich solltest du aber eine gewisse Fitness haben. Ihr kennt es aus dem Treppenhaus: Im dritten oder vierten Stockwerk kommt man schnell ins Schnaufen. Beim Dom ist es noch deutlich höher.

So sieht die Treppe beim Aufstieg aus: Wer runter will, geht außen, wer hoch will, geht innen.

Wie lange brauche ich bis ich oben bin?

Das kommt drauf an, wie fit du bist. Wenn es auf der Treppe nicht allzu voll ist und du sportlich trainiert bist, kannst du es (ohne eine Pause zu machen) in 5-7 Minuten locker schaffen. Je nach Pause dauert es etwas länger. Du solltest für den Auf- und Abstieg im Normalfall rund 15 Minuten einrechnen.

Sehr beeindruckend: Der Blick auf die Domplatte und die Stadt aus fast 100 Metern Höhe.

Wie ist der Aufstieg?

Es gibt für den Aufstieg zum Südturm nur die eine Wendeltreppe, die insgesamt 386 Stufen hat. Die nehmen sowohl die Leute, die hoch wollen, als auch die Leute, die runter wollen. Es herrscht das Rechtsgehgebot. Bedeutet in der Praxis: Wer runter will, hat die breiteren äußeren Stufen der Wendeltreppe.

Wer rauf will, muss innen laufen, wo es sehr schmal werden kann, besonders wenn viel Verkehr ist. Die letzten Stufen im Südturm sind ebenfalls sehr eng, zuvor geht es dann noch einmal ein etwas bereitetes Gerüst hoch.

Derzeit ist die Treppe aufgrund von Corona immer nur in eine Richtung geöffnet. Das heißt: 20 Minuten gehen Leute rauf, 20 Minuten gehen Leute runter. So hast du etwas mehr Platz, als sonst.

Die Fenster im Treppenhaus bieten zwischendurch immer wieder tolle Blicke auf die Stadt, in diesem Bild auf den Hauptbahnhof Richtung Norden.

Kann ich zwischendurch eine Pause machen?

Ja. Es gibt immer wieder kleinere Ecken an den Treppen, wo man kurz verschnaufen kann. Wenn ihr hochgeht, werdet ihr sehen, dass die auch gerne von den Leuten genutzt werden.

Besonders wenn es voll ist, kann das aber auch schnell eng werden auf der Wendeltreppe. Wenn von unten die nächsten Leute nachkommen, kann es auch mal anstrengender werden (aufgrund der begrenzten Kapazität während Corona, es sind pro Richtung 20 Leute erlaubt, müsst ihr das derzeit allerdings nicht befürchten).

Auf jeden Fall verschnaufen könnt ihr in der Plattform des Südturms nach der Wendeltreppe. Total beeindruckend auch, wie groß diese Plattform eigentlich ist.

Die Aussichtsplattform oben ist komplett umgittert.

Wie sind die Öffnungszeiten?

Morgens ganzjährig ab 9 Uhr. Von November bis Februar bis 16 Uhr, März, April und Oktober bis 17 Uhr und die restlichen Monate bis 18 Uhr. Achtung: Die letzte Aufstiegsmöglichkeit ist eine halbe Stunde vor Schließung.

Was kostet der Aufstieg?

Erwachsene zahlen 6 Euro, die ermäßigte Aufstieg kostet 3 Euro. Es gibt auch Familienkarten für 12 Euro.

Was mache ich, wenn ich oben bin?

Auf jeden Fall ein wenig Zeit nehmen. Ihr könnt oben einmal komplett rumgehen und habt Köln auf diese Weise im 360 Grad-Winkel im Blick. Die oberste Aussichtsplattform liegt in einer beeindruckenden Höhe von 97 Metern.

Faszinierend ist neben der Aussicht auch , sich den Dom aus der Perspektive anzuschauen, etwa aus dem Südturm in den Nordturm zu gucken. Wichtig vor allem im Herbst und Winter: Nehmt euch einen Schal mit. Es ist immer wieder überraschend, wie windig es oben ist.

Fantastische Aussicht: Der Blick vom Dom Richtung Süden. Am Horizont ist das Siebengebirge zu sehen.

Was gibt es auf dem Weg noch zu sehen?

Schaut euch auf halbem Weg (in 53 Metern Höhe) auf jeden Fall die so genannte Glockenstube an (während Corona ist sie leider geschlossen). Dort hängt unter anderem der dicke Pitter, die ehemals größte freischwingende Glocke der Welt. Sie hat einen unglaublichen Durchmesser von 3.22 Metern und wiegt 24 Tonnen. Es gibt übrigens auch spezielle Glockenführungen (mit Hörschutz).

Hier lest ihr nochmal, was ihr aktuell während Corona beim Aufstieg beachten müsst.

Einfach riesig: So sieht im Südturm aus.

Habt ihr noch weitere Tipps oder Erfahrungen? Schreibt uns eine E-Mail oder einen Kommentar hier unter dem Artikel.

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5 Antworten auf „Die 9 wichtigsten Tipps für den Aufstieg auf den Kölner Dom“

Übrigens: unser dicker Pitter ist ein Ossi! Bei einem geschäftlichen Aufenthalt in der Glockenstadt Apolda, wunderte ich mich im Hotel über den Namen des Konferenzraums „Dicker Pitter“. In Apolda weiß jedes Kind, dass die berühmte Glocke aus ihrer Heimat kommt.

Mein Vater Karl-Heinz Hoffmann hat als Lehrjunge das Mosaik im Taubenbrunnen gelegt mit seinen Kollegen und Ausbildern, Universitätsklinik Professor und seine Studenten könnten es nicht. Es existiert ein Zeitungsartikel Artikel davon. Liebe Grüße Tanja Lowe geborene Hoffmann

hallöle, da habt ihr eine real informative seite installiert. gefällt mir sehr. Zum thema aufgang habe ich 2 anmerkungen. Vor vielen, sehr vielen jahren — man/frau gelangte durch das südportal zur turmbesteigung–
stand ich bei halber turmhöhe vor einer tür an der ein schild hing BETRETEN VERBOTEN. Ich war neugierig, öffnete die türe und sah auf eine wendeltreppe. Es reizte mich zu sehen was sich am ende der treppe befand, also ging ich los, immer schön die sicheren breiten stufen nutzend. Nicht lange und mir kamen besucher entgegen die zum ausgang wollten. Nnatürlich wollten sie auch die breiten stufen nutzen. Logischerweise gab es, bis ich fast oben war, einige rangeleien um die stufen. Bevor ich nun final die breite treppe betrat die zum rundgang führt, schaute ich zur wendeltreppe zurück und was musste ich lesen….AUSGANG! Also hatte ich tatsächlich die falsche treppe genommen.
Nun mein erstaunen, als ich voriges jahr mit fränkischem besuch wieder auf den turm stieg und den aufstieg mit absteigenden besuchern teilen musste. Jeder beanspruchte die breiten stufen für sich. Ich also rechts ran und haltsuchend die schmalen stufen benutzend. Da nicht nur twiggy-figuren sich köln von oben ansehen möchten, waren die richtungswechsel nicht immer stabil. Was fehlt ist ein zweiter handlauf! Später, beim verlassen des turmes, sprach ich die kassiererin an, schilderte kurz meine erfahrunge von vor jahren und monierte den fehlenden handlauf. Sie meinte das sie viele jahre schon an der kasse säße und von ganz von früher keine ahnung habe und das ja ein handlauf vorhanden sei, daß wäre immer schon so gewesen seit dem sie im dom beschäftigt sei. Apropo beschäftigt: mich beschäftigt das die dame vielleicht recht hat und es gab wirklich nur den einen kombinierten auf und abstieg. Wenn es denn so sein sollte, soll es so sein. Nicht sein sollte der fehlende handlauf.

kölle aloha
peter weitz
peter-weitz@weitz-peter.de

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