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Kölsche Witze: Was ruft Tünnes zum Schäl, wenn jemand im Rhein um Hilfe schreit?

Achtung, wir verlassen nun die Zone, in der lediglich feiner und spitzer Humor zählt. Humor, bei dem man um die Ecke denken und ein Diplom haben muss. Jetzt wird es einfach, ein bisschen derbe und geradeaus frei weg. Kölsch eben. Hier sind 7 Tünnes und Schäl-Witze, die einfach zu Köln dazugehören.

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Nr. 1
Tünnes und Schäl waren in Lourdes und haben sich auf der Rückreise in Frankreich noch eine Flasche Cognac gekauft. Der Zöllner findet an der Grenze die Fläche im Gepäck und fragt, was darinnen sei.

Tünnes antwortet: „Mer zwei wäre en Lourdes, dat ess Weihwasser.“ Der Zöllner glaubt das nicht, öffnet die Flasche, erklärt: „Das ist doch Schnaps.“ Da tut der Schäl ganz verblüfft, haut dem Tünnes auf die Schulter und sagt: „Siehste, ald widder e Wunder!“

Nr. 2
Tünnes und Schäl machen eine Urlaubsreise. Aber sie haben Pech mit dem Wetter. „Jetzt geht es mir schon auf die Nerven“, jammert Schäl.

„Da fährt man aus Köln weg, weil es regnet. Wir kommen nach München, und es regnet, es regnet in den Alpen, und jetzt sind wir in Venedig, und es regnet auch.“

„Sei doch nicht so griesgrämig“, mahnt Tünnes. „Besser es regnet bei dem miesen Wetter als an einem schönen Tag.“

Nr. 3
Tünnes geht am Rhein vorbei und hört jemand rufen. „Hilfe, Hilfe, ich kann nicht schwimmen!“ „Du Jeck“, ruft Tünnes zurück, „“ch kana auch nicht schwimmen, aber deshalb brülle ich doch nicht so.“

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Nr. 4
„Weisst Du, Tünnes“, sinniert Schäl vor sich hin, „das Leben heutzutage ist doch eine einzige Hetze. Ich mach da nicht mehr mit. Ich sag mir immer, ’nur Ruhe, Schäl‘. Ich ess langsam, ich geh langsam spazieren, ich fahre langsam mit dem Auto und mit der Arbeit lass ich mir auch Zeit.“

„Das ist aber langweilig“, meint Tünnes. „Gibt es denn gar nichts, was bei dir schnell geht?“ Sagt der Schäl: „Oh doch – ich werde sehr schnell müde.“

Nr. 5
Tünnes und Schäl wollen sich weltmännisch geben und sich Krokodil-Lederschuhe zulegen. Im Schuhgeschäft erfahren sie allerdings, daß solche Schuhe ab 500 Euro aufwärts kosten. „Ach“, meint Tünnes, „so teuer? Da weiß ich was Besseres. Schäl, wir fahren nach Afrika und gehen auf Krokodiljagd.“

Zwei Wochen später stehen die beiden am Ufer des oberen Nils. Während Schäl ins Wasser watet, um die Krokodile anzulocken, wartet Tünnes am Ufer, um sie mit einem dicken Knüppel zu erledigen, wenn sie Schäl verfolgen und aus dem Wasser kommen.

Auf diese Art und Weise haben sie schon sieben Krokodile erlegt. Soeben hetzt Schäl ans Ufer, ein Krokodil dicht hinter ihm. Mit kräftigem Schlag auf den Kopf wird es von Tünnes ins Jenseits befördert. Schäl betrachtet die toten Tiere und meint erschöpft: „Wenn das nächste auch wieder keine Schuhe an hat, fahren wir aber heim.“

Nr. 6
Die Frau von Tünnes ist vor lauter Kummer über ihren versoffenen Gatten gestorben. In seiner Trauer macht sich Tünnes große Selbstvorwürfe und beschließt, sein Leben zu ändern und tritt in ein Kloster ein. Der Abt verlangt ihm eine Probezeit ab und schickt ihn zum nachdenken für 40 tage in die Wüste. Schon Tage später wandelt unser tünnes betend durch die Sahara.

Plötzlich sieht er sich von fünf hungrigen Löwen umzingelt. Bevor Tünnes in Ohnmacht fällt, schickt er noch schnell ein letztes
Stoßgebet zum Himmel: Leeven Jott, maach, datt us dä wilde Diere Christe wedde!

Als Tünnes wieder zu sich kommt, sieht er die Löwen mit gefalteten Tatzen im Kreis um sich versammelt: Komm, Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast.

Nr. 7
Tünnes und Schäl stehen auf der Rheinbrücke. Beide beugen sich über die Brüstung. Plötzlich fällt dem Schäl die Brille ins Wasser. „Dä, Tünnes“, sagt er, „jetz is mir doch tatsächlich die Brille in die Mosel jefallen.“
„Mensch, Schäl,“ erwidert Tünnes, „dat is doch nicht die Mosel, dat is doch der Ring!“

Darauf Schäl: „Da siehste mal, Tünnes, wie schlecht ich ohne minge Brille sehen kann.“

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13 Antworten auf „Kölsche Witze: Was ruft Tünnes zum Schäl, wenn jemand im Rhein um Hilfe schreit?“

Dä es zwor net nöij, ävver ich fing ehn janz jood:

Tünnes un Schäl sin op dä Beerdijung vun denne ehr Fründ Pitter. Wie dä Wage met dem Jrav vorbëifäht, wirf der Tünnes dem Wage ne Halve Hahn hingerher. Der Schäl weed entsatz un säht för ihn: ,,Tünnes, esu jet mäht mer doch nit. Un uuserdäm: Dä ärme Pitter kann dinge Halve Hahn doch net mieh esse.‘‘
Tünnes kontert:,,Jo, leeve Schäl, jlöijvs de, hä dät de janze Blome en sing Vas stelle?‘‘

Jröße vun enem Immi us Kalk, ich hoff mi Kölsch wör richtig, kann et nömlich eesch zick enem Johr schwaade.

Tünnes und Schäl stehen auf der Rheinbrücke. Beide beugen sich über die Brüstung. Plötzlich fällt dem Schäl die Brille ins Wasser. „Dä, Tünnes“, sagt er, „jetz is mr endoch tatsächlich dr Brell en dr Musel jefallen.“
„Mensch, Schäl,“ erwidert Tünnes, „dat is endoch net dr Musel, dat is endoch dr Ring!“
Darauf Schäl: „Do siehste ens, Tünnes, wie schlääch isch ohne minge Brell blecke kann.“

Och wenn et ahl kamelle sin ,kann mer immer noch dröver laache.
Tünnes un Schäl stonn ob der Müllemer Bröch an et Jeländer jelehnt ,kütt ene Schutzmann un fröch die Zwei:,, Was machen sie hier?“ Antwort:,, Das sehen sie doch, wir arbeiten hier.“ Polizist: ,, Wie sie arbeiten hier ,was arbeiten sie denn hier?“ Antwort :,, wir halten das Geländer fest .“ Polizist :,, Aaaha, Frage an Tünnes,,wo wohnen sie eigentlich ? Antwortet Tünnes ,ich wohne nirgendwo.“ Polizist :,, So ,
so, fragt Den schäl,und wo wohnen sie? “ Schäl,,isch wohne nebenan!“

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